Der Leser dieses Buches muss auf seinem Computer Pd verf�gbar haben und alle hier besprochenen Vorg�nge gleich im Programm umsetzen k�nnen. Ohne die begleitende praktische Anwendung wird dieses Tutorial schwer nachzuvollziehen sein.
Zun�chst ben�tigen wir also einen Computer mit mindestens 128 MB Hauptspeicher, 500 Mhz-Leistung und ca. 500 MB Festplattenplatz (dies sind absolute Minimalwerte!). Als Betriebssystem kann man Linux, OS X oder Windows verwenden.
Wir laden die neueste Version von Pd-extended aus dem Internet herunter. Hierzu bitte nach „Pd extended“ bei einer Internet-Suchmaschine suchen. Da sich die Adresse des Download-Portals im Lauf der Zeit �ndern kann, wird an dieser Stelle kein Link angegeben. Pd-extended ist eine durch zahlreiche Bibliotheken erweiterte Version des originalen Pd (das auch „Pd vanilla“ genannt wird). Die meisten hier besprochenen �bungen lassen sich zwar mit der originalen Pd-Version realisieren, aber doch nicht alle. Mit den zus�tzlichen Objekten von Pd-extended ist vieles au�erdem praktikabler. Unser Tutorial setzt Pd-extended mindestens ab Version 0.39 voraus.
Ist Pd installiert, starten wir es, in dem wir Pd im Verzeichnis Pd/bin/ ausf�hren. Es erscheint ein Fenster. Dies ist quasi die oberste Schaltzentrale. Hier testen wir zun�chst, ob Pd funktioniert: Wir klicken im Haupt-Men� Media Test Audio and MIDI. Wir klicken bei „Test Signal“ in das K�stchen neben „–40“, dann in das K�stchen neben „–20“. Jetzt sollte aus dem Lautsprecher des Computers ein Ton (der Kammerton a') erklingen. Funktioniert dies nicht, muss man die Hardware einrichten (bei Media Audio settings). Weiteres hierzu kann an dieser Stelle nicht erkl�rt werden. Bei Problemen hilft die „Pd-list“ weiter, das Forum der Pd-Anwender im Internet. Wenn ein Mikrofon angeschlossen ist, sollten sich bei gewisser L�rmerzeugung zumindest in den zwei K�stchen links �ber „audio input“ die Zahlen gem�� der Lautst�rke �ndern. Funktioniert zumindest der Testton, k�nnen wir zun�chst auch ohne Mikrofon mit dem Programmieren beginnen. (Sp�testens in Kapitel 3 brauchen wir aber manchmal ein Mikrofon.)