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Kybernetik und Kritik

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Kybernetik und Kritik
Ein Panorama der Kybernetisierung der Gegenwartsgesellschaft
Vortrag und Diskussion mit Anna-Verena Nosthoff (Oldenburg/Berlin)

Wir freuen uns auf zwei aufeinander folgende Abende mit Anna-Verena Nosthoff in Bremen und Hamburg:

📌 Sonntag 31.5.2026, 18:00 // Spedition, Bremen
belle étage, kunst- und kulturverein spedition, Beim Handelsmuseum 9, Bremen
Eine Veranstaltung von city/data/explosion und der Rosa-Luxemburg Initiative Bremen mit Unterstützung des kunst- und kultur spedition e.V.

📌 Montag, 1.6.2026, 19:30 // Kölibri, Hamburg
Kölibri, GWA St.Pauli, Hein-Köllisch-Platz 11 + 12, Hamburg
Eine Veranstaltung der GWA St. Pauli, city/data/explosion und der Rosa-Luxemburg Stiftung Hamburg

Anna-Verena Nosthoff stellt ihr neues Buch vor, dass kürzlich im Suhrkamp Verlag erschienen ist. Darin beschreibt sie die Steuerungsversuche von Gesellschaften durch algorithmische Kontrolle.
Sie blickt dabei auf die Anfänge der Kybernetik zurück, mit der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die Vorstellung formuliert wurde, durch zyklische Beobachtung und Steuerungsimpulse in bestehende Prozesse einzugreifen und ihren weiteren Verlauf zu beeinflussen. Seitdem ist aus dieser Idee eine digitale Kunst des Regierens entstanden.

Dabei beschreibt Anna-Verena Nosthoff auch Ansätze einer sozialistischen Kybernetik, wie sie in Chile mit dem Cybersyn Projekt verfolgt wurden (deren Kontrollraum das Motiv für unsere Flyer-Illustration geliefert hat). Der Putsch von Pinochet beendete dieses Experiment abrupt.

Heute befinden wir uns einem “post-kybernetischen Zeitalter”, Digitalisierung und ihr kybernetisches Fundament haben alle Bereiche unserer Gesellschaft durchdrungen. Unfreiwillig wie freiwillig unterziehen wir uns Prozessen von Feedback und Regulation.
“Wer die Digitalisierung verstehen will, muss auf ihre kybernetischen Ursprünge schauen” (Nosthoff), um die Wege und Verstrickungen zu verstehen, die sich heute etwa in Formaten wie dem KI-Hype und der machtvollen Strukturen des Bigtech zeitigen.

Anna-Verena Nosthoff ist Juniorprofessorin für Ethik der Digitalisierung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Ko-Direktorin des Critical Data Lab (Humboldt-Universität/Universität Oldenburg).

Bildmotiv: Ulf Treger

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Hyper Hyper(loop)

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Hyper Hyper(loop)
Phantasmen einer techno-utopischen Stadt
Vortrag und Diskussion mit Ulf Treger (Hamburg)

📌 Donnerstag 21.5.2026, 19:30 // Spedition, Bremen
belle étage, kunst- und kulturverein spedition, Beim Handelsmuseum 9, Bremen
Eine Veranstaltung von city/data/explosion und der Rosa-Luxemburg Initiative Bremen mit Unterstützung des kunst- und kulturverein spedition e.V.

Hamburg möchte Austragungsort der Olympischen Spiele werden, die erste Hyperloop-Strecke Europas bauen und sich zur innovativen digitalen Stadt entwickeln. Mit diesen Projekten verfolgt die Hansestadt erklärtermassen das Ziel, sich prominent auf der Weltkarte der Metropolen zu platzieren.

Schon seit Jahrzehnten beflügeln Ideen von „Personengeschossen, die in Röhren dahin brausen”, wie der Hyperloop schon vor über 60 Jahren angepriesen wurde, Flugtaxis zur individuellen Überwindung von verstopften Straßen, autonome Drohnen, die Pakete ausliefern und die Idee einer automatisierten städtischen Infrastruktur die technologie-getriebene Fantasien.

Warum setzt die Stadtpolitik auf Wettbewerbe, Spektakel und fantastische Technologien mit teils zweifelhafter Herkunft (wie etwa die von Elon Musk geprägte Idee des Hyperloops)?
Warum wird in Zeiten der Multikrisen immer noch mit den Versprechen von Wachstum, Effizienz und Geschwindigkeit gearbeitet, obwohl die städtischen Verwaltungen eigentlich genug damit zu tun hätten, die maroden urbanen Infrastrukturen zu reparieren und den öffentlichen Kollektivverkehr auszubauen?
Welche Einflüsse haben Bigtech und kybernetische Konzepte auf die Entwicklung urbaner Räume?
Wie könnten andere Utopien aussehen, die etwa auf Selbstbestimmung, Reperatur, Nachhaltigkeit und Inklusion beruhen?

Ulf Treger (Hamburg) ist Teil von city/data/explosion und der Platform A Thousand Channels. Er beschäftigt in Vorträgen, Texten, Workshops und Projekten mit der Verschränkung von urbanen und digitalen Räumen.

Bildmotiv: Ulf Treger

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DI.DAY // Digital Tooltime and Networking | Part III

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DI.DAY // Digital Tooltime and Networking | Part III
Sonntag, 3.5.2026 // 16:00
Kultur im Bunker, Berliner Straße 22C, Bremen

(Deutsche Übersetzung siehe unten)

We would like to invite you to our 3rd DI.Day / Digital Tooltime and Networking:

This time it is taking place at Kultur im Bunker, Berliner Straße 22C in Viertel on Sunday May 3 2026 at 4pm.

Lava will give us an introduction to Delta Chat with a hands-on session to get you started on a secure decentralized messenger. No need for a phone number, no AI or ads, just a solid noncommercial messenger with automatic PGP encryption. Plus there’s mini Apps!

We want to introduce Delta Chat as a community-oriented alternative to the big messengers. It links back to our first session in which we discussed different messengers and digital communicative practices: different problems, approaches and relations.

After the introduction to Delta Chat we want to recap our last sessions and discuss a continuation of the series in late summer / early autumn, after a summer break.

Feel warmly welcome, join us and be part of our discussion on how to delink from big tech together!

Organised by kunst- und kulturverein spedition e.V., city/data/explosion, and Kultur im Bunker e.V. with support by Lava

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Wir möchten euch zu unserem 3. DI.Day / Digital Tooltime und Networking einladen:

Dieses Mal findet die Veranstaltung am Sonntag, dem 3. Mai 2026, um 16 Uhr bei Kultur im Bunker, Berliner Straße 22C im Viertel, statt.

Lava wird uns eine Einführung in Delta Chat geben, inklusive einem Hands-On für den Einstieg in diesen sicheren, dezentralen Messenger. Keine Telefonnummer erforderlich, keine KI oder Werbung, nur ein solider, nicht-kommerzieller Messenger mit automatischer PGP-Verschlüsselung. Außerdem gibt es Mini-Apps!

Wir möchten Delta Chat als gemeinschaftsorientierte Alternative zu den großen Messengern vorstellen. Dies knüpft an unsere erste Sitzung an, in der wir verschiedene Messenger und digitale Kommunikationspraktiken diskutiert haben mit ihren unterschiedlichen Problemen, Ansätzen und Beziehungen.

Nach der Einführung in Delta Chat wollen wir unsere letzten Sitzungen rekapitulieren und über eine Fortsetzung der Reihe im Spätsommer/Frühherbst nach einer Sommerpause sprechen.

Seid herzlich willkommen, macht mit und seid Teil unserer Diskussion darüber, wie wir uns gemeinsam von den großen Tech-Konzernen unanhängig(er) machen können!

Veranstaltet von kunst- und kulturverein spedition e.V., city/data/explosion und Kultur im Bunker e.V. mit Unterstützung von Lava

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Wir werden in Englisch und Deutsch sprechen. Bei Bedarf unterstützen wir uns gegenseitig für Übersetzungen.
We will speak in English and German. If necessary, we will help each other with translations.

bremen discussion diday freesoftware networking deltachat workshop

Der Hype um KI

Flyermotiv für diese Veranstaltung. Im HIntergrund ist eine Strichzeichnung eines historischen Computers in Raumgröße verteilt auf mehrere Schränken und mit Schreibtischen zur Bedienung und Überwachung. Der Stuhl zum Schreibtisch weißt auf eine mögliche Präsenz von Menschen hin, ist aber leer, auch sonst sind keine Menschen auf dem Bild zu erkennen.ALT

Warum wir besser von entfremdeter Intelligenz sprechen sollten

16. April 2026 | 19:30 | Kölibri, Hamburg

Vortrag und Diskussion mit Max J.F. Schnetker

In den Denkmustern von Tech-Oligarchen und KI-Evangelist*innen greifen calvinistische Arbeitsethik, rechte Menschenbilder und autoritäre Zukunftsentwürfe ineinander. In Konzepten wie “Transhumanismus” und “Longtermismus” erhalten sie eine ideologische Form.

Der Hype um „Künstliche Intelligenz“ lenkt nicht nur von diesem Hintergrund ab. Er vermeidet auch die Frage nach der Herkunft des Wissens, das für das maschinelle Lernen genutzt werden muss, um überhaupt erst den Anschein von Intelligenz erwecken zu können.

Wenn aber im KI-Hype die kollektive, digitalisierte geistige Arbeit der Menschheit mithilfe von Maschinen reproduziert wird, wie kann das Ergebnis dann das Eigentum einiger weniger sein – also eben jener latent menschenfeindlichen, ultrareichen Techbros?

Max Schnetker hat Biologie und Philosophie studiert, ist ansonsten Anarchist und immer mal wieder in diversen Projekten aktiv. Darüber hinaus ist er im Herausgeberkollektiv von Tsveyfl – Dissensorientierte Zeitschrift. Sein aktuelles Interesse gilt Ideologien der digitalen und genetischen Transformation des Menschen.

Eine gemeinsame Veranstaltung von city/data/explosion, der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg und GWA St. Pauli

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

ki maschinen digitalität techbros entfremdung

DI.DAY // Digital Tooltime and Networking |Part II

Flyer für den Diday in der Spedition am 12.4.2026, abgebildet ist ein Serverrack im Comic-Stil, er schwebt auf einem Bett von Wolken, um ihn herum fliegen Verschlüsselung und Dateiordner-SymboleALT

DI.DAY // Digital Tooltime and Networking @spedition, Part II
Sonntag, 12.03.2026 // 16:00
belle étage // kunst- und kulturverein spedition e.V.

(english translation below)

Auf unserem ersten DI.DAY in der Spedition in Bremen haben wir kritische Positionen und Diskurse vorgestellt: warum es wichtig ist, uns unabhängig(er) von den Monopolstellungen der großen Tech-Player zu machen und warum wir uns an der bundesweiten Kampagne mit eigenen Veranstaltungen beteiligen.

Gemeinsam haben wir in einer anschließenden Runde über Alternativen, Fallstricke und Herausforderungen diskutiert und Themen, die wir mit in die nächsten Treffen nehmen.

Unser nächster DI.DAY im April wird wieder in der Spedition sein, dieses Mal nicht am 1. Sonntag im Monat, sondern eine Woche später am Sonntag, 12.4.2026 um 16 Uhr.

Wir reden dieses Mal über Clouds und Möglichkeiten des Self-Hostings: Welche Alternativen gibt es zu Dropbox und Google Drive? Wie können wir Daten verwalten und teilen, mit ihnen arbeiten, gemeinsam in unseren Gruppen und Netzwerken?

Unser Ziel ist es, Alternativen auszuprobieren, die so einfach und konkret wie möglich sind und die wir privat, in unseren Netzwerken sowie für die Produktion von Kunst, Musik, Filmen und Fotos nutzen können.

Kommt vorbei und macht mit!

Veranstaltet von kunst- und kulturverein spedition e.V., city/data/explosion und Kultur im Bunker e.V.

In Bremen gibt es einen weiteren Termin bereits am 5.4. und organisiert von den Daten Punks und dem Chaos Computer Club Bremen zu freien Anwendungen auf dem Mobil/Smartphone.

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DI.DAY // Digital Tooltime and Networking @Spedition
Sunday, 1 March 2026 // 4 p.m.
belle étage // kunst- und kulturverein spedition e.V.

At our first DI.DAY at the Spedition in Bremen, we presented critical perspectives and discussions: why it’s important to become (more) independent from the monopolistic positions of the major tech players, and why we’re participating in the nationwide campaign with our own events.

Together, we discussed alternatives, pitfalls, and challenges in a follow-up session, and identified topics to bring to our next meetings.

Our next DI.DAY in April will again be at Spedition, this time not on the first Sunday of the month, but a week later on Sunday, April 12, 2026, again at 4 p.m.

This time, we’re talking about cloud services and the possibilities of self-hosting: what alternatives are there to Dropbox and Google Drive? How can we manage and share data, and work with it collaboratively within our groups and networks?

Our goal is to try out alternatives that are as simple and concrete as possible. which we can use privately, in our networks, and for the production of art, music, films and photos.
Come by and join us!

Organised by kunst- und kulturverein spedition e.V., city/data/explosion, and Kultur im Bunker e.V.

In Bremen, there is another event already scheduled for April 5, organized by the Daten Punks and the Chaos Computer Club Bremen, focusing on free applications for mobile/smartphones.

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Wir werden in Englisch und Deutsch sprechen. Bei Bedarf unterstützen wir uns gegenseitig für Übersetzungen.
We will speak in English and German. If necessary, we will help each other with translations.

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DI.DAY // Digital Tooltime and Networking

A wild bunch of patch cables of different colors, symbolizing networking and DIYALT

DI.DAY // Digital Tooltime and Networking @Spedition
Sonntag, 1.03.2026 // 16:00
belle étage // kunst- und kulturverein spedition e.V.

(english translation below)

Seit Anfang des Jahres 2026 gibt es die Kampagne DI.DAY (Digital Independence Day), initiiert von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus dem digitalen Bereich: https://di.day/

Die Idee ist simpel: An jedem ersten Sonntag im Monat sich Zeit nehmen, um von digitalen Tools und Apps der großen Tech-Unternehmen (Google, Meta, Amazon etc.) zu wechseln auf Tools und Apps, die unabhängig(er) sind und mehr Datenschutz, selbstbestimmte Anwendung und freie und sichere Kommunikation bieten. Also:

„Jeden ersten Sonntag auf die gute Seite wechseln! Unser digitales Leben befindet sich in der Hand weniger Überreicher. Mit der Monopolstellung ihrer Unternehmen bestimmen Menschen wie Elon Musk, Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg weltweit, wie wir uns online informieren, wie wir diskutieren, kommunizieren oder handeln. Einen solchen unkontrollierten Einfluss sollte kein Mensch und kein Unternehmen besitzen, weil wir dann nicht mehr in Freiheit leben können.“
(aus der Website der Kampagne)

Mit dem 1. Sonntag im März möchten wir mit Euch zusammen in die Idee des DI.DAY einsteigen.

Uns geht es darum, möglichst einfache und konkrete Alternativen vorzustellen, die wir privat, in unseren Netzwerken, für die Produktion von Kunst, Musik, Filmen und Fotos nutzen können. Es macht Sinn, wenn wir nicht nur als Einzelperson oder einzelne Gruppe wechseln, sondern mit mehreren/möglichst vielen, um freie und selbstbestimmt Netzwerke zu bilden und unabhängiger von den Tools der Tech-Bros zu werden. Es wird Zeit die Abhängigkeiten von ihnen zu überwinden, Überwachung und Datafizierung zu vermeiden und unabhängige Tools und Plattformen zu nutzen. Und darum geht es ja immer auch: Zugänge, Kommunikation und Erreichbarkeit mit anderen und für andere, gerade in den kulturellen und politischen Kontexten, in denen wir uns bewegen.

Wir laden Euch ein, mit uns gemeinsam zu überlegen: Welche digitalen Tools nutzen wir? Wohin können wir wechseln, persönlich aber auch mit unseren Netzwerken und Communities? Können wir uns auf Tools verständigen, um uns untereinander zu vernetzen? Die Termine sollen auch dafür da sein, um alternative Tools direkt zu installieren, zu testen und zu erproben (Hands on :).

Wir werden in Englisch und Deutsch sprechen. Wir sind uns bewusst, dass nicht alle mit gleichen Sprachfähigkeiten an der Veranstaltung teilnehmen. Umso mehr hoffen wir darauf, das wir uns gegenseitig mit Übersetzungen zwischen Deutsch und Englisch unterstützen und helfen können.

Wir planen für die ersten Sonntage im April und Mai weitere Workshops, und je nach Zuspruch und Interesse können wir überlegen, weitere Termine über den Sommer hinaus zu organisieren.

Veranstaltet von kunst- und kulturverein spedition e.V., city/data/explosion und Kultur im Bunker e.V.

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DI.DAY // Digital Tooltime and Networking @Spedition
Sunday, 1 March 2026 // 4 p.m.
belle étage // kunst- und kulturverein spedition e.V.

The DI.DAY (Digital Independence Day) campaign has been running since the beginning of 2026, initiated by many civil society organisations from the digital sector. https://di.day/

The idea is simple: on the first Sunday of every month, take the time to switch from digital tools and apps from the big tech companies (Google, Meta, Amazon, etc.) to tools and apps that are (more) independent and offer greater data protection, self-determined use, and free and secure communication. So:

“Switch to the good side every first Sunday! Our digital lives are in the hands of a few super-rich individuals. With the monopoly position of their companies, people like Elon Musk, Jeff Bezos and Mark Zuckerberg determine how we obtain information, discuss, communicate and act online worldwide. No person or company should have such uncontrolled influence, because then we can no longer live in freedom.”
(from the campaign website)

On the first Sunday in March, we would like to step in the idea of DI.DAY with you.

Our aim is to present alternatives that are as simple and concrete as possible, which we can use privately, in our networks, and for the production of art, music, films, and photos. It makes sense for us to switch not only as individuals or individual groups, but with as many people as possible, in order to form free and self-determined networks and become less dependent on the tools of the tech bros. It is time to overcome our dependence on them, avoid surveillance and datafication, and use independent tools and platforms. And that is always what it is about: access, communication, and reachability with others and for others, especially in the cultural and political contexts in which we operate.

We invite you to join us in considering the following questions: Which digital tools do we use? Where can we switch, both personally and with our networks and communities? Can we agree on tools to connect with each other? The meetings are also intended to be a place to directly install, test, and try out alternative tools (hands on :).

We will speak in English and German. We are aware that not everyone participating in the event has the same language skills. We therefore hope that we can support and help each other with translations between German and English.

We are planning further workshops for the first Sundays in April and May, and depending on the response and interest, we may consider organizing further dates beyond the summer.

Organized by kunst- und kulturverein spedition e.V., city/data/explosion, and Kultur im Bunker e.V.

Image credit: jankolar/Unsplash

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