So tödlich und doch so vernachlässigt. Schlangenbissvergiftungen gehören zu den vernachlässigten Tropenkrankheiten. Das heißt, es wird zu wenig Geld investiert, um die Krankheit zu erforschen und Medikamente und Diagnostika zu entwickeln. Die Ursache? Es ist nicht lukrativ. Das hat schwerwiegende Folgen für die betroffenen Menschen: Gegengifte kosten im Südsudan beispielsweise das Vielfache eines Jahresgehalts einer Landwirt*in – sofern es sie denn gibt. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass stärker in die Entwicklung von Gegengiften investiert wird und diese Gegengifte dann auch bezahlbar und verfügbar sind, wo sie gebraucht werden. Gesundheit sollte keine Frage des Absatzmarktes und Gewinnes sein, sondern sich an den Bedarfen der Menschen orientieren. #SnakeBiteAwarenessDay
Ärzte ohne Grenzen Deutschland/ Médecins Sans Frontières
Gemeinnützige Organisationen
Medizinische Hilfe in über 70 Ländern – schnell, unabhängig und nah an den Menschen.
Info
Ärzte ohne Grenzen ist eine internationale humanitäre Hilfsorganisation. Wir sind davon überzeugt: Gesundheit darf kein Luxus sein. Deshalb leisten wir kostenlose medizinische Hilfe. Ob betroffen von Konflikten, Epidemien oder Naturkatastrophen, wir behandeln Menschen ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, ihrer religiösen oder politischen Überzeugung. Damit diese Hilfe möglich wird, brauchen wir engagierte Menschen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten: Ärzt*innen, Pflegekräfte, Finanz- und HR-Expert*innen, Kommunikationsprofis und viele mehr. Und das sowohl weltweit als auch in unserem Berliner Büro.
- Website
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https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/stellenangebote
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- Branche
- Gemeinnützige Organisationen
- Größe
- 201–500 Beschäftigte
- Hauptsitz
- Berlin
- Art
- Nonprofit
- Spezialgebiete
- emergency response, humanitarian medical aid, humanitarian assistance und non profit
Orte
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Primär
Wegbeschreibung
Schwedenstraße 9
Berlin, 13359, DE
Beschäftigte von Ärzte ohne Grenzen Deutschland/ Médecins Sans Frontières
Updates
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Wie können Regierungen in dieser Situation Hilfsgelder kürzen? Nuriyos Tochter ist nicht die einzige: Jedes zweite Kind, das wir in Baidoa im Süden Somalias medizinisch versorgen, ist akut mangelernährt. Jedes zweite Kind. Dem gegenüber steht eine Zahl des Welternährungsprogramms (UN) in Somalia: 2025 konnte an 2,2 Millionen Menschen Notfallnahrung verteilt werden, 2026 nur noch an 600.000 Menschen. Also eine Kürzung um 73%. Vier Regenzeiten sind in Somalia ausgefallen. Die Dürre bedeutet, dass Landwirt*innen wie Nuriyo nichts mehr ernten können. Ganze Familien teilen sich eine Mahlzeit pro Tag. Wann kommt endlich internationale Hilfe? Ist das nicht ein Fehler im System? Die Welt kann doch nicht darauf warten, dass eine Hungersnot offiziell erklärt wird, und dann erst handeln.
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Was bleibt, wenn du mal nicht mehr bist? Am Sonntag ist Tag des Testaments. Perfekter Zeitpunkt, all jenen zu danken, die uns in ihrem Testament bedacht haben. Ihr helft Leben zu retten über euer eigenes Leben hinaus. Dafür danken wir euch von Herzen. ❤️ Du überlegst, ob eine Testamentsspende was für dich ist? Hier findest du Informationen dazu - zum Beispiel auch, dass wir als gemeinnütziger Verein von der Erbschaftssteuer befreit sind: https://lnkd.in/evGt-YfX
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Jetzt erst recht: Diese Werte sind für uns unverhandelbar. Wir stehen für eine mitfühlende Gesellschaft, in der wir einander helfen, unabhängig von Herkunft oder Identität. Wir stehen für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik. Wir stehen für Solidarität mit Menschen, die in Not geraten - überall. Teile unsere Werte, damit sie mehr Menschen erreichen und wir zeigen: Menschlichkeit ist lauter als Hass und Hetze.
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Save the Dates – unsere Events im September ➡️ [English] Job Info Event for Supply Logisticians & Pharmacists Wie sieht die Arbeit als Apotheker*in oder Supply Logistiker*in bei uns aus? Im englischsprachigen Online-Event geben dir unsere Kolleg*innen Einblicke in zwei Berufsfelder, die für unsere Projekte unverzichtbar sind. Du erfährst mehr über die Aufgaben, Anforderungen und den Bewerbungsprozess. Außerdem erhältst du Einblicke in den Arbeitsalltag im Projekt und bekommst Raum für deine Fragen. ➡️ Live-Podcast: Ebola – Vertrauen baut man nicht auf wie ein Zelt Wie gelingt medizinische Hilfe beim aktuellen Ausbruch von Ebolafieber? Projektkoordinatorin Theresa Berthold spricht mit unserem Geschäftsführer Christian Katzer und Moderatorin Anna Dushime über ihre Arbeit in der Demokratischen Republik Kongo und warum Vertrauen essenziell ist. Am Ende des Live-Podcasts kannst du alle deine Fragen stellen. 👉 Mehr Infos & kostenlose Anmeldung: https://lnkd.in/di4qJ6Sw
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Sehen wir uns bei der gamescom? Wir bieten virtual reality experience, ein Glücksrad mit Gewinnen und spannende Gespräche über unsere Arbeit, Charity Streams und Unternehmenskooperationen. Du findest uns in Halle 10.1, Stand E083. Oder einfach über den digitalen Standortfinder. Wir freuen uns auf dich!
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Die aktuelle Ebola-Epidemie hat eine Sterblichkeitsrate von >47 % - das liegt unter anderem am Trauma früherer Ausbrüche. 100 Tage sind vergangen seit der Ebola-Ausbruch offiziell in der DR Kongo verkündet wurde. Mit mehr als 5.200 bestätigten Fällen und mehr als 2.400 Todesfällen ist es der tödlichste Ausbruch in der Geschichte der Landes. Das Schlimme: Die Krankheit breitet sich weiterhin mit alarmierender Geschwindigkeit aus. Ein weiteres Problem: Rund um Ebolafieber kursieren viele Gerüchte und Falschinformationen. Theresa Berthold war als Projektkoordinatorin im Osten der DR Kongo. In ihrem Blog erzählt sie, was wir seit dem letzten großen Ausbruch 2014 anders machen und wie wir das Vertrauen in den Gemeinden aufbauen: https://lnkd.in/etgUZ7Sd
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Wir trauern um Patient*innen und Kolleg*innen, die bei Angriffen auf medizinische Versorgung getötet wurden.🖤 Wir können nicht arbeiten, wenn wir nicht geschützt sind. Denn was passiert dann? Wo werden dann Babys geboren? Wo Kriegsverletzte operiert? Wo chronisch Kranke behandelt? Gerade in Konfliktgebieten verlieren oft Tausende Menschen den letzten Ort, an dem sie medizinisch versorgt werden können. Regierungen weltweit sind dafür verantwortlich, das humanitäre Völkerrecht konsequent einzuhalten und zu verteidigen. Unsere Bunderegierung darf sich hier nicht zurückhalten. Unterstützt du unsere Forderungen? Die deutsche Bundesregierung muss JEDEN Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht benennen, unabhängige Untersuchungen einfordern und sich international dafür einsetzen, dass Angriffe auf Krankenhäuser und medizinisches Personal nicht folgenlos bleiben. #NotATarget
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Kinder im Gazastreifen erkranken an Atemwegsinfektionen, Durchfall und Hautinfektionen. Sie leiden unter Mangelernährung, schweren Verletzungen und den psychischen Folgen anhaltender traumatischer Erfahrungen. Familien schlafen in überfüllten Notunterkünften und Zelten. Eltern müssen ihren Kindern verunreinigtes Wasser zum Trinken geben, weil sie kein sauberes haben. Nachts werden sie von Ratten gebissen. Toiletten, Seife oder Möglichkeiten, sich zu waschen, sind rar. Saubere Kleidung und Hygieneartikel fehlen. In diesen Bedingungen breiten sich Krankheiten wie Krätze schnell aus. Die Kinder, die wir behandeln, stecken sie sich oft kurz danach wieder an. Denn sie müssen in die Lebensbedingungen zurückkehren, die ihre Krankheiten hervorgerufen haben. Egal, wo man hinblickt, an jeder Ecke fehlt es. Die Lage ist katastrophal. Und die israelischen Behörden lassen weiterhin nicht genug lebensrettende medizinische und humanitäre Hilfe in den Gazastreifen. Wann haben wir als Gesellschaft entschieden, das als Normalzustand zu akzeptieren?
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