Titelbild von Kassenärztliche Vereinigung Bremen  (KVHB)Kassenärztliche Vereinigung Bremen  (KVHB)
Kassenärztliche Vereinigung Bremen  (KVHB)

Kassenärztliche Vereinigung Bremen (KVHB)

Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen

Anker im Gesundheitswesen - Starker Partner in Bremen & Bremerhaven

Info

In der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Bremen sind alle an der ambulanten Versorgung teilnehmenden Ärzte, Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zusammengeschlossen. Derzeit sind es rund 2000 in Bremen und Bremerhaven.

Website
https://www.kvhb.de
Branche
Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen
Größe
51–200 Beschäftigte
Hauptsitz
Bremen
Art
Regierungsbehörde

Orte

Beschäftigte von Kassenärztliche Vereinigung Bremen (KVHB)

Updates

  • Nicht nur dumm, sondern auch verfassungswidrig. Mehr Versorgung durch dieselben Ärzte an zwei Orten gleichzeitig? Genau das plant die Bundesregierung mit der Notfallreform: Die Kassenärztlichen Vereinigungen sollen einen 24/7-aufsuchenden Dienst mit den Ärztinnen und Ärzten aus den Praxen aufbauen – also auch während der normalen Sprechstundenzeiten. Das Problem ist so simpel wie offensichtlich: Ärztinnen und Ärzte, die in der Praxis Patientinnen und Patienten versorgen, können nicht gleichzeitig im neuen 24/7-Dienst unterwegs sein. Wer sie dort einplant, zieht sie aus der Regelversorgung ab. Und das in Zeiten eines Ärzte- und Fachkräftemangels. Noch absurder: Die Kassenärztlichen Vereinigungen sollen diese neue Parallelstruktur auch noch anteilig finanzieren. Ein Rechtsgutachten von Prof. Dr. Thorsten Kingreen kommt zu einem klaren Ergebnis: Die Finanzierungspflicht ist verfassungswidrig; die Pflicht zur Einrichtung eines solchen Dienstes ist mindestens verfassungsrechtlich fragwürdig. Kurz gesagt: Der Staat erfindet eine neue Struktur, für die es aber kein zusätzliches Arztpersonal gibt, reicht dafür die Rechnung an die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte weiter und hofft darauf, dass es vor Karlsruhe hält. Zum Haareraufen! #Gesundheitswesen #Notfallreform #Bremen #Bremerhaven #Praxen #Wartezeiten

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  • Es steckt deutlich mehr hinter dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz als viele erahnen. Auf die direkten Konsequenzen für Patienten und Praxen weist die Kassenärztliche Vereinigung Bremen (KVHB) in einem offenen Brief an Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard hin. Nach vorsichtiger Einschätzung fehlen 33 Millionen Euro aus der ambulanten Versorgung im Land Bremen – bereits im kommenden Jahr. Das betrifft nicht irgendeinen Verwaltungsapparat. Das betrifft Praxen, Teams, Termine und Behandlungen. Die absehbaren Konsequenzen: ➡️ weniger Sprechstunden ➡️ weniger Termine ➡️ längere Wartezeiten ➡️ Einschnitte im Ärztlichen Bereitschaftsdienst ➡️ weniger Planungssicherheit für Praxen ➡️ noch mehr Druck auf die psychotherapeutische Versorgung ➡️ und eine Verschärfung des Ärzte- und Fachkräftemangels (wer will schon in Praxen arbeiten?!) Kurzum: Dieses Gesetz stabilisiert keinen Beitragssatz. Es destabilisiert Versorgung. Ja, das Gesundheitswesen muss reformiert werden. Sparen ist notwendig. Wer in einem Bereich, der seit Jahren chronisch unterfinanziert ist – und der trotzdem die Hauptlast der Versorgung trägt – den Rotstift ansetzt, verschiebt Kosten nur dorthin, wo sie teurer werden: in Notaufnahmen, Kliniken, spätere und aufwändigere Behandlungen. Und deshalb eine klare Forderung an die Politik: Macht euch ehrlich. Sparen bei den Praxen bedeutet konkrete Einschränkungen für Patientinnen und Patienten. Das ist keine abstrakte Haushaltsfrage. Das trifft Menschen. Entscheidet bewusst und versteckt Euch nicht. #Gesundheitswesen #GesetzlicheKrankenversicherung #GKVReform #AmbulantVorStationär #Bremen #Bremerhaven #Wartezeiten

  • Wir wünschen uns eine ehrliche Diskussion um die Folgen der Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen. ➡️ In der Gesetzlichen Krankenversicherung muss gespart werden. Okay. ➡️ Alle Teile des Gesundheitswesens sollen gleichermaßen daran beteiligt werden. Okay. ➡️ Ob diese Last tatsächlich gleich geteilt wird? Fraglich. ➡️ Was das für Patientinnen und Patienten bedeutet? Das verschweigt die Politik. Hier eine Aufklärung für den Bereich der ambulanten Medizin: 🙁 Längere Wartezeiten – Weniger Geld für die Versorgung bedeutet konkret: Termine werden knapper und Patienten warten länger. 🙁 Weniger Facharzttermine – Wenn Anreize für kurzfristige Termine gestrichen werden, wird der Weg zum Spezialisten wieder langsamer. 🙁 Schlechtere Psychotherapie-Versorgung – Kürzungen in der Psychotherapie treffen Menschen mit Depressionen, Ängsten oder anderen psychischen Erkrankungen direkt. 🙁 Weniger offene Sprechstunden – Wer ohne lange Planung dringend zum Arzt muss, hat schlechtere Chancen, zeitnah dranzukommen. 🙁 Weniger Personal in Praxen – Finanzdruck kann dazu führen, dass medizinische Fachangestellte fehlen und damit auch Service, Erreichbarkeit und Organisation leiden. 🙁 Weniger Vorsorge – Wenn Früherkennung und Check-ups eingeschränkt werden, werden Krankheiten womöglich später entdeckt. 🙁 Weniger ambulante Operationen – Dann muss der Eingriff im Krankenhaus gemacht werden. 🙁 Weniger Perspektive für den Arztberuf – Schon jetzt gibt es einen Arztmangel in vielen Regionen – auch in Bremen und Bremerhaven. Kurzum: Die ambulante Versorgung soll insgesamt auf Diät gesetzt werden, obwohl sie schon auf Reserve läuft. Die Leidtragenden werden Praxen und Patienten gleichermaßen sein.

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  • Ein Vertrag im kleinen Bremen mit großer Bedeutung! Während psychotherapeutische Leistungen bundesweit zum 1. April abgewertet wurden, zeigt Bremen, dass es auch anders geht: Mit einem Vertrag, der Versorgung stärkt, statt sie kaputtzusparen. Der Bremer Vertrag „Psychische Gesundheit“ zwischen AOK Bremen/Bremerhaven, hkk Krankenkasse und Kassenärztliche Vereinigung Bremen (KVHB) fängt die Folgen der Honorarkürzung zumindest teilweise auf. Für Versicherte der beteiligten Kassen bleibt ein Versorgungskonzept erhalten, das Menschen mit psychischen Erkrankungen schneller in passende Hilfen bringt, Therapieabbrüche vermeidet und ambulante, digitale sowie sozialpsychiatrische Angebote besser verzahnt. ❗Gut, dass Bremen mit einem bestehenden Vertrag gegensteuert. Aber klar ist auch: Selektive Ausgleichsmodelle vor Ort können keine verfehlte Bundespolitik ersetzen. ➡️ „Wir sind entsetzt über die vorgenommenen Honorarkürzungen bei der Psychotherapie. Für viele Patientinnen und Patienten wird es schwerer werden, einen Therapieplatz zu bekommen. Es ist gut, dass wir in Bremen einen etablierten Versorgungsvertrag haben, der die Benachteiligung zumindest für Versicherte der angeschlossenen Krankenkassen etwas kompensiert.“ — Amelie Thobaben, Landesvorsitzende Bremen der DPtV Deutsche PsychotherapeutenVereinigung ➡️ „Wir sind froh, dass wir diesen Vertrag haben und der Sparpolitik etwas entgegensetzen können. Wer psychotherapeutische Leistungen in dieser Lage schlechter bezahlt, wird später mit noch mehr Kosten in Form von steigender Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung konfrontiert werden.“ — Peter Kurt Josenhans, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KV Bremen #Psychotherapie #Versorgungssicherheit #AmbulanteVersorgung #Gesundheitspolitik #Bremen #Bremerhaven #PsychischeGesundheit #Wartezeiten

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  • 60 Millionen Euro weniger für die ambulante Versorgung in Bremen/Bremerhaven? Dann reden wir nicht mehr über Sparen. Dann reden wir über das Ende. Die Finanzkommission Gesundheit ist ein vom Bundesministerium für Gesundheit eingesetztes Gremium, das Vorschläge erarbeitet hat, um die Finanzsituation der Krankenversicherung zu stabilisieren. 19 der 66 Vorschläge betreffen unmittelbar die ambulante Versorgung. Weitere haben Konsequenzen für die Praxen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten. Wenn diese Vorschläge eins zu eins umgesetzt werden, bedeutet dies für Bremen und Bremerhaven, dass allein im nächsten Jahr mindestens 60 Millionen Euro aus der medizinischen ambulanten Versorgung abgezogen werden. Die Konsequenzen treffen die Praxen, Praxismitarbeiter und Patienten massiv - kurzfristig, aber auch auf lange Perspektive. Die Kassenärztliche Vereinigung Bremen (KVHB) warnt deshalb mit Nachdruck vor den Sparvorschlägen. Dazu erklären die Vorstände Peter Kurt Josenhans sowie Martina Kemme: "Wer in der ambulanten Versorgung kürzt, streicht am Ende Arzttermine. Das ist keine abstrakte Rechengröße, sondern trifft die Menschen in Bremen und Bremerhaven unmittelbar mit längeren Wartezeiten und noch mehr Engpässen in den Praxen.” Die KV Bremen macht sich stark für echte Strukturreformen im Gesundheitswesen und plädiert insbesondere für die Einführung eines Primärversorgungsmodells. Allerdings: Wer jetzt die Strukturen kurz und klein haut, kann nicht hoffen, auf einem zerstörten Fundament eine stabiles System aufzubauen. #Gesundheitspolitik #AmbulanteVersorgung #Bremen #Bremerhaven #Wartezeiten #Ärztemangel #Nachwuchs #Gesundheitsversorgung

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  • Braucht es wirklich einen Kodex für politische Kooperationen? Ja, unbedingt. Die Vertreterversammlung der Kassenärztliche Vereinigung Bremen (KVHB) als Parlament der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten hat etwas getan, was für einige selbstverständlich, für andere geradezu überflüssig ist. Für die Vertreterversammlung der KV Bremen war es ein Bedürfnis. Sie hat sich einen Kodex gegeben und die Werte und Prinzipien definiert, die das Handeln in der Zusammenarbeit mit politischen Akteuren ebenso wie im täglichen Miteinander leitet. Dieser Kodex ist Orientierung und Verpflichtung zugleich für alle, die in der und für die KV Bremen tätig sind: ☑️ Menschenrechte sind universell und unverletzlich. ☑️ Diskriminierung und Gewalt haben keinen Platz. ☑️ Teilhabe, Inklusion und Gleichberechtigung sind nicht verhandelbar. ☑️ Die freiheitlich-demokratische Grundordnung und der Rechtsstaat sind die Basis jeder Zusammenarbeit. ☑️ Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen Grundlage politischen Handelns sein. ☑️ Respektvolle, faktenbasierte Kommunikation ist Pflicht. ☑️ Und: Antisemitismus, Geschichtsvergessenheit und jede Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen werden klar zurückgewiesen. Der Kodex ist damit kein symbolischer Zusatz und kein politisches Feigenblatt. Er zieht eine Grenze: Kooperation endet dort, wo Demokratiefeindlichkeit, Geschichtsvergessenheit und menschenverachtende Rhetorik beginnen. Wer Verantwortung für Versorgung trägt, darf gegenüber solchen Tendenzen nicht neutral sein. Also: Wichtig? Oder nicht?

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  • Kassenärztliche Vereinigung Bremen (KVHB) hat dies direkt geteilt

    KV-Kommunikation: Vernetzt in Potsdam Heute kommen die Kommunikationsverantwortlichen und Pressesprecher der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Bundesvereinigung bei uns in Potsdam zusammen. Unter anderem stehen auf der Agenda der aktuelle Stand unserer gemeinsamen Kampagne und die konkrete Anwendung von KI in den KVen. Der Fokus liegt dabei auf dem praxisnahen Erfahrungsaustausch. Es geht darum, wie wir moderne Werkzeuge nutzen können, um die Themen der ambulanten Versorgung präzise und zeitgemäß zu kommunizieren.

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  • Zum 1. April soll die Vergütung für psychotherapeutische Leistungen abgesenkt werden, was unweigerlich zu längeren Wartezeiten und zu mehr Menschen ohne therapeutische Unterstützung führen wird. Die Kassenärztliche Vereinigung Bremen (KVHB) kritisiert diesen Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses scharf: ▶️ Wer an Psychotherapie kürzt, spart im Gesundheitsbudget und zahlt doppelt in Arbeitsmarkt und Sozialstaat. Psychische Erkrankungen verursachen direkt 63,3 Milliarden Euro Kosten, gesamtwirtschaftlich aber mutmaßlich eher Größenordnungen von rund 188 Milliarden Euro jährlich (laut Statistisches Bundesamt (Destatis)). ▶️ Eine einzige verhinderte Krankschreibung kann volkswirtschaftlich mehr wert sein als eine Therapiesitzung kostet. Ein AU-Tag schlägt mit etwa 152 bis 258 Euro zu Buche, eine GKV-Psychotherapiestunde mit rund 120 Euro (laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin). ▶️ Psychotherapie ist kein Kostentreiber, sondern ein Schutzschirm gegen Frühverrentung und Chronifizierung. Fast jede zweite Erwerbsminderungsrente hängt mit psychischen Erkrankungen zusammen (laut Bundespsychotherapeutenkammer). Es drängt sich die Frage auf: Was soll das??? #Psychotherapie #Gesundheitspolitik #Gesundheit #Versorgungssicherheit #Wartezeiten #Bremen

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  • Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat 15 Eckpunkte zur Primärversorgung vorgelegt. Wir sind schnell dabei, Politiker zu kritisieren. Diesmal gibt’s Lob! 👏 Anerkennung nach NRW – und ein kleiner Gruß aus Bremen: Vieles daran kommt uns ausgesprochen bekannt vor 😉. Es ist ein starkes Signal, dass die Politik in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit den Verbänden das Thema Patientensteuerung und Primärversorgung jetzt so deutlich aufgreift. Aus Bremer Sicht kann man nur sagen: gut so. Und mehr noch: Wer das NRW-Papier liest und daneben das Positionspapier der Kassenärztliche Vereinigung Bremen (KVHB) vom Dezember 2025 legt, merkt schnell, dass beide Texte nicht nur in dieselbe Stoßrichtung gehen. An einigen Stellen wirkt es sogar so, als hätte NRW sehr aufmerksam in Bremen mitgeschrieben. Das ist ausdrücklich nicht als Kritik gemeint – im Gegenteil: Wenn gute Ideen Schule machen, ist das eine gute Nachricht. Unser Gesundheitswesen braucht endlich mehr Steuerung, mehr Orientierung und mehr Verbindlichkeit. Sowohl das Papier aus NRW als auch das Bremer Positionspapier setzen auf eine stärkere primärärztliche Steuerung, klarere Versorgungspfade und eine bessere Nutzung knapper Ressourcen. Genau dort liegt der Schlüssel, wenn man Versorgung sichern will, statt nur immer neue Symptome des Systems zu beklagen. Dass ähnliche Impulse jetzt aus verschiedenen Richtungen kommen, macht Hoffnung. Wie sehen Sie das? Ist jetzt die Zeit für ein verbindlicheres Primärarztsystem gekommen? Oder fehlt der Politik noch immer der Mut, die Versorgung wirklich neu zu ordnen? Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL)

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