Neues aus der Forschung rund um Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene: Das Projekt GUARDIAN (Koordination Justus-Liebig-Universität Giessen ) entwickelt eine bioinformatische Plattform zur Überwachung der Verbreitung von Antibiotikaresistenzen in unterschiedlichen Lebensräumen. Das Marburger Mikrobiologieteam um Prof. Dr. Isabelle Bekeredjian-Ding erforscht in diesem Kontext spezifische Methoden zur Detektion der Colistinresistenz und die als Folge veränderte Immunerkennung der Bakterien. Mehr zum Forschungsprojekt: https://lnkd.in/est2YZsb Foto: JLU/KI-generiert mit Hilfe von ChatGPT
Info
Die Philipps-Universität, 1527 gegründet, gehört zu den traditionsreichsten Hochschulen Deutschlands. Die rund 25.700 Studierenden machen mehr als ein Viertel der Marburger Bevölkerung aus, und neben einem naturwissenschaftlichen Campus außerhalb des Zentrums verteilen sich viele Institute und Forschungseinrichtungen über die gesamte Innenstadt. Noch heute gilt deshalb das literarische Bonmot: „Andere Städte haben eine Universität, Marburg ist eine.“
- Website
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http://www.uni-marburg.de/
Externer Link zu Philipps-Universität Marburg
- Branche
- Hochschulen und Universitäten
- Größe
- 1.001–5.000 Beschäftigte
- Art
- Bildungseinrichtung
Orte
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Primär
Wegbeschreibung
Biegenstraße 10, Marburg
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Wegbeschreibung
Biegenstraße 10 / 12
Marburg, Hessen 35037, DE
Beschäftigte von Philipps-Universität Marburg
Updates
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Une reconnaissance d’exception! Am 4. Dezember wurde Prof. Dr. Hendrik Ziegler, Professor an der Philipps-Universität Marburg, von der Académie française mit dem renommierten „Prix du rayonnement de la langue et de la littérature françaises“ ausgezeichnet. Der Preis würdigt seinen langjährigen und nachhaltigen Einsatz für den deutsch-französischen Kulturaustausch sowie die Breite seiner wissenschaftlichen Forschung. Besonders hervorgehoben wurde das deutsch-französische Editionsprojekt ARCHITRAVE (DFG/ANR), das Kunst und Architektur in Paris und Versailles im Spiegel deutscher Reiseberichte der Barockzeit untersucht. Prof. Dr. Ziegler forscht unter anderem zu Visualisierungen von Herrschaft und deren Konfliktpotentialen, zur Mobilität von Künstler*innen und Kunstwerken im europäischen und osmanischen Raum sowie zur Digitalen Kunstgeschichte und den Methoden der Digital Humanities. Dass die Académie française diese Arbeiten auszeichnet, freut uns sehr. Die Auszeichnung unterstreicht die internationale Ausrichtung und Sichtbarkeit der Forschung an der Philipps-Universität Marburg. Herzlichen Glückwunsch, Prof. Dr. Hendrik Ziegler, zu dieser besonderen Anerkennung. 📷 Michel Monsay / Académie française
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🎉 Emil von Behring-Preis 2025 geht an Immunologen Prof. Dr. Mihai G. Netea Die Philipps-Universität Marburg hat am 9. Dezember den international renommierten Forscher Prof. Dr. Mihai G. Netea (Radboud University Medical Center Radboudumc ) mit dem Emil von Behring-Preis ausgezeichnet. Der Preis zählt zu den bedeutendsten deutschen Ehrungen in Immunologie, Mikrobiologie und Virologie und ist mit 20.000 Euro dotiert. Netea gilt als einer der weltweit führenden Experten für Entzündungsforschung. Mit seinen Arbeiten zur „trained innate immunity“ – der Fähigkeit des angeborenen Immunsystems, eine Art Gedächtnis auszubilden – hat er ein ganzes Forschungsfeld geprägt und neue Wege für Impfstoffforschung und Infektionsmedizin eröffnet. 🔬 Warum seine Forschung so wichtig ist: Netea konnte zeigen, wie Stoffwechsel- und Signalwege Immunzellen langfristig prägen und damit Resilienz gegenüber Infektionen steigern. Diese Erkenntnisse eröffnen Perspektiven für neue Therapien gegen Infektionen, Krebs oder chronische Entzündungen. 🎙️ Uni-Präsident Prof. Dr. Thomas Nauss würdigte den Preisträger als Wissenschaftler, „der unser Verständnis des Immunsystems grundlegend erweitert hat und die Tradition exzellenter Forschung am Wirkungsort Emil von Behrings fortführt“. Die Preisverleihung fand im Forschungszentrum SYNMIKRO auf den Marburger Lahnbergen statt – einem Standort, an dem wissenschaftliche Innovation und industrielle Partnerschaften seit Jahrzehnten eng verbunden sind. Ein herzliches Dankeschön an die Unternehmen am Standort Behringwerke sowie an die Initiative Gesundheitsindustrie Hessen für die Unterstützung der Auszeichnung. 👏 Wir gratulieren Prof. Dr. Mihai G. Netea herzlich zu dieser herausragenden Ehrung! https://lnkd.in/euaqnn_R
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Philipps-Universität Marburg hat dies direkt geteilt
🎈🚀 Hoch hinaus mit SkyMi! Das Schüler:innen-Forschungszentrum Mittelhessen (SFM) vergibt in Kooperation mit dem Forschungscampus Mittelhessen, dem Verbund der drei mittelhessischen Hochschulen (Justus-Liebig-Universität Giessen, Philipps-Universität Marburg und Technische Hochschule Mittelhessen) sechs Wetterballon-Sets an Schulen! Schülerinnen und Schüler aus Mittelhessen können im Rahmen des Projekts eigene Experimente in der Stratosphäre durchführen – bis zu 35 km Höhe. Gesucht werden kreative, naturwissenschaftlich interessierte Projektgruppen der Sekundarstufe I und II (inkl. Berufsschulen). Die ausgewählten Teams erhalten nicht nur das Equipment, sondern auch die Möglichkeit, ihre Experimente live in den Himmel zu schicken. Die wichtigsten Daten auf einen Blick👇 · 🗓️Bewerbungsfrist: 15. Dezember 2025 Bewerbungsunterlagen (max. 3 Seiten inkl. Abbildungen) bitte mit dem Stichwort „SkyMi“ an [email protected] senden · 🎉Kick-Off: Januar 2026 – öffentliche Bekanntgabe der ausgewählten Schulen und Projektteams · 🔬Projektphase: Januar bis April 2026 – Entwicklung der eigenen Experimente · 🎈Start der Wetterballons: Mai 2026 – die Experimente steigen bis zu 35 km Höhe auf · 📊Abschluss & Präsentation: Juni 2026 – öffentliche Vorstellung der Flüge und Ergebnisse 🌟 Jetzt Chance nutzen und die eigene Forschung zum Abheben bringen!
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🔬 Richtfest für den Forschungsneubau des Hochsicherheitslabors Am Campus Lahnberge der Philipps-Universität Marburg entsteht derzeit ein Gebäude von besonderer Bedeutung: Der Forschungsneubau des Marburg Centre for Epidemic Preparedness (MCEP) hat am 1. Dezember 2025 Richtfest gefeiert. Mit dem neuen Hochsicherheitslabor der Schutzstufe 4 wird die bestehende Infrastruktur erweitert – und damit die Voraussetzung geschaffen, um lebensbedrohliche Erreger noch präziser zu erforschen und besser auf zukünftige Ausbrüche vorbereitet zu sein. 💰 Über 50 Mio. Euro Investition Das Land Hessen unterstützt den Neubau über das Hochschulbauprogramm HEUREKA mit rund 26 Mio. Euro. Die hohe technische Komplexität spiegelt sich in der besonderen Bauweise wider – von redundanten Sicherheitssystemen bis zum vollständig abgeschlossenen „Haus-im-Haus“-Konzept. 🧪 Stärkung der Spitzenforschung Für die Marburger Virologie ist der Neubau ein Meilenstein. Er schafft modernste Arbeitsbedingungen auf internationalem Spitzenniveau und unterstützt zentrale Projekte wie den European Vaccines Hub (EVH), an dem Marburg federführend beteiligt ist. 🏗️ Ein Gebäude für die Zukunft der Gesundheitsforschung Der Rohbau zeigt bereits deutlich, welchen Beitrag der Neubau zur Weiterentwicklung der Forschungslandschaft in Hessen leisten wird: maximale Sicherheit, hochmoderne Ausstattung und beste Voraussetzungen für exzellente Wissenschaft. Wir freuen uns auf die nächsten Bauabschnitte – und darauf, die Marburger Forschung im Bereich hochpathogener Viren weiter zu stärken. https://lnkd.in/epFrgeQ9
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🔬 Neuer Sonderforschungsbereich „TRR 425 DEFINE“ an der Uni Marburg Die Philipps-Universität Marburg hat einen neuen Sonderforschungsbereich mit dem Namen TRR 425 „DEFINE“ gestartet. Ziel: die Mechanismen zu untersuchen, wie Störungen in Zellverbindungen (sogenannten Zell-Junctions) Erkrankungen von Haut und Darm beeinflussen. Wichtigste Punkte: - Fokus: Zellkontakte (z. B. Desmosomen) spielen eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung von Gewebefunktion und -struktur. - Krankheitsbezug: Störungen dieser Zellverbindungen können zu chronisch-entzündlichen Erkrankungen führen, besonders Haut- und Darmerkrankungen. - Interdisziplinärer Ansatz: Die Forschung vereint Zellbiologie, Biochemie, Molekularbiologie und klinische Expertise, um von den molekularen Grundlagen bis zur möglichen Therapie zu arbeiten. - Langfristiges Potenzial: Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze eröffnen – durch präzisere Eingriffe an den Zellverbindungs-Mechanismen. Warum das relevant ist: TRR 425 DEFINE adressiert ein fundamentales biologisches Phänomen mit hohem medizinischem Potenzial. Wenn wir verstehen, wie Zellkontakte bei Krankheiten versagen, können wir gezieltere Therapien entwickeln – das könnte ein echter Game Changer sein. Auf dem Bild: Prof. Dr. Michael Hertl koordiniert den neuen Sonderforschungsbereich/Transregio 425, der sich mit Erkrankungen der Haut und der Verdauungsorgane beschäftigt. Zum ganzen Artikel: https://lnkd.in/ep5fZSp4 Foto: Rolf K. Wegst
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🚀 Starker Verbund in Mittelhessen auf dem Weg zur Exzellenz! Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und die Philipps-Universität Marburg (UMR) haben gemeinsam den Antrag „H_CORE – Hessian Collaboration for Research Excellence“ eingereicht – ein wichtiger Schritt im Wettbewerb um den Titel „Exzellenzuniversität“. Mit vereinten Kräften aus herausragender Forschung, Talentförderung und Wissenstransfer will der Verbund zeigen, dass Exzellenz nicht nur in Metropolregionen entsteht, sondern auch in einem starken Netzwerk in Mittelhessen. Gemeinsam mit der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) und weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen bündeln die Partner ihre Kompetenzen – für eine zukunftsweisende Forschungslandschaft mit internationaler Strahlkraft. https://lnkd.in/eVNdJPtH #Exzellenzstrategie #H_CORE #UniversitätMarburg #UniversitätGießen #THM #Kooperation #Exzellenzuniversität #Mittelhessen #Forschungsexzellenz #M4C #TAM #CPI #POLIS
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Ein Team führender Wissenschaftler*innen an vier europäischen Universitäten – darunter die Philipps-Universität Marburg - hat vom Europäischen Forschungsrat (ERC) einen renommierten Synergy Grant in Höhe von rund 10 Millionen Euro erhalten. Das Projekt CARAMEL will eine der größten Herausforderungen der modernen Medizin lösen: den gezielten Transport bioaktiver Moleküle in Zellen. https://lnkd.in/eJvnBtDy
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🎬 🌐 PHAROS – The International Association of Photo Archives ist stolz darauf, den Start von ▶️ https://artresearch.net bekannt zu geben, einer bahnbrechenden neuen #Plattform zur Erforschung von Kunst- und Architekturwerken mithilfe modernster #KI und umfangreicher, von Expertinnen und Experten kuratierter #Metadaten. 🕰️ Seit dem 3. November 2025 erhalten Forschende, Studierende und die Öffentlichkeit Zugang zu einer noch nie dagewesenen visuellen Ressource, die potenziell 31 Millionen Bilder aus mehreren Jahrhunderten künstlerischer Produktion umfasst. 🗄️ Artresearch.net wurde seit mehr als einem Jahrzehnt im Rahmen von PHAROS, einem Zusammenschluss führender kunsthistorischer #Fotoarchive in den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Europa, entwickelt. 💎 Als Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – #Bildarchiv #FotoMarburg (Marburg) freuen wir uns, zu den Mitgliedsinstitutionen zu gehören. Weiterhin beteiligen sich derzeit: 💠 Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte (Rom) 💠 The Courtauld Institute of Art (London) 💠 Dumbarton Oaks (Washington, DC) 💠 #FondazioneFedericoZeri (Bologna) 💠 Frick Art Research Library (New York)/ The Frick Collection 💠 I Tatti - The Harvard University Center for Italian Renaissance Studies (Florenz) 💠 Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut (Florenz) 💠 National Gallery of Art (Washington, DC) 💠 Paul Mellon Centre for Studies in British Art (London) 💠 RKD - Nederlands Instituut voor Kunstgeschiedenis (Den Haag) 💠 The Warburg Institute, University of London (London) 💠 Yale Center for British Art (New Haven) 🚨 Die Plattform führt Millionen von Bildern und Daten aus diesen weltbekannten Institutionen zusammen und bietet freien, zentralen Zugang zu einem umfangreichen und sorgfältig katalogisierten Korpus kunsthistorischen Materials. Das eröffnet neue Wege für vergleichende Forschung, digitale Analyse und interdisziplinäre Lehre. 🪙 Artresearch.net wird von der Samuel H. Kress Foundation, der Andrew W. Mellon Foundation, der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte und dem National Endowment for the Humanities finanziert und von den PHAROS-Partnern laufend institutionell unterstützt. 💻 Die Plattform basiert auf #ResearchSpace, einer Open-Source-Software, die für die wissenschaftliche Forschung entwickelt wurde. ▶️ Weitere Informationen: https://lnkd.in/dVkA7dvd
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Dear all, we have corrected the English name of this page. We are now called ‘Marburg University’ and no longer, as previously and incorrectly, ‘Philipp University of Marburg’. You may need to update your profile and enter the correct name, ‘Marburg University’. The German name ‘Philipps-Universität Marburg’ is not affected by this change. Thank you for your understanding! 📷 Mattis Weber
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