Titelbild von Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)

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ver.di? Das sind wir Zwei Millionen Menschen aus rund 1000 Berufen. Wir alle sind ver.di, weil wir gemeinsam mehr erreichen. Wir sind ver.di, weil wir in unserer Gewerkschaft nicht nur mitreden, sondern auch mitentscheiden können. Wir sind ver.di, weil die Gewerkschaft uns schützt. Und wir sind in ver.di, weil wir mehr Gerechtigkeit wollen – in unserem Land und auf unserer Welt. Das alles ist ver.di – und noch viel mehr... Als Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft vernetzen sich zwei Millionen Mitglieder für ihre Interessen | http://mitgliedwerden.verdi.de

Website
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Branche
Politische Organisationen
Größe
1.001–5.000 Beschäftigte
Hauptsitz
Berlin
Art
Nonprofit
Gegründet
2001

Orte

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    Wir verlieren einen großen Gewerkschafter: Unser langjähriger Vorsitzende Michael Sommer ist in der Nacht im Alter von 73 Jahren gestorben. Mit Trauer und großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von einem überzeugten Gewerkschafter. Michael Sommer (2002 bis 2014 DGB-Vorsitzender) hat die Geschicke der deutschen Gewerkschaftsbewegung maßgeblich geprägt. Unermüdlich hat er sich für Solidarität und Gerechtigkeit in der Arbeitswelt eingesetzt. Dabei lag ihm das Prinzip der Einheitsgewerkschaft am Herzen. „Wir sind parteipolitisch unabhängig, aber nicht politisch neutral“, das war seine Grundüberzeugung. „Schafft die Einheit“, diesen Appell Wilhelm Leuschners hat er oft zitiert. Ihm waren die Worte von Gewerkschafter*innen, die im Nationalsozialismus verfolgt und getötet wurden, Auftrag und Mahnung zugleich. Gewerkschafter*innen sollten sich nie wieder im ideologischen Streit verlieren. Für die Gewerkschaftsbewegung lautete sein Leitspruch: „Nicht die Asche müsst ihr weitergeben, sondern das Feuer! In seiner langen Amtszeit hat er in vielen politischen Debatten erfolgreich die Stimme der Gewerkschaften eingebracht. Mit Leidenschaft hat er über viele Jahre gegen die Hartz-Reformen und die massive Ausweitung von prekärer Beschäftigung gekämpft. Sein größter politischer Erfolg war die Durchsetzung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns, der ein Jahr nach dem Ende seiner Amtszeit eingeführt wurde. Sein jahrelanger, unermüdlicher Einsatz und seine Überzeugungskraft trugen maßgeblich dazu bei, dass heute fast 6 Mio. Beschäftigte vom Mindestlohn profitieren. Michael Sommer wurde am 17.1.1952 in Büderich geboren. Als Kind wuchs er zeitweise im Waisenhaus auf und zog später mit seiner Mutter nach West-Berlin. Bereits als 19-Jähriger trat er 1971 in die Deutsche Postgewerkschaft ein und übernahm zunächst verschiedene ehrenamtliche Gewerkschaftsfunktionen. Nach seinem Studium der Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin arbeitete er ab 1980 hauptberuflich in verschiedenen Funktionen für die Postgewerkschaft, deren stellv. Vorsitzender er 1997 wurde. In dieser Funktion war er 2001 maßgeblich an der ver.xn--di-Grndung-eeb beteiligt. Im selben Jahr wurde er zum stellv. Bundesvorsitzenden der ver.di gewählt. 2002 folgte er dem scheidenden DGB-Vorsitzenden Dieter Schulte im Amt. Am 28.5.2002 wurde er an die DGB-Spitze gewählt. Nach 12 Jahren kandidierte er 2014 nicht mehr für eine weitere Amtszeit. Auch international genoss Michael Sommer hohes Ansehen. 2010 wurde er zum Präsidenten des Internationalen Gewerkschaftsbundes gewählt und vertrat die Interessen von 168 Mio. Gewerkschaftsmitgliedern weltweit. Besonders der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch 2013 hat ihn sehr erschüttert. Infolgedessen hat er sich für ein Lieferkettengesetz eingesetzt. Michael Sommer war mit Leib und Seele einer von uns. Mit seinem Tod verlieren wir einen großen Gewerkschafter, der leidenschaftlich für eine gerechtere Welt gekämpft hat.

    • Foto des ehemaligen DGB-Vorsitzenden Michael Sommer, daneben Text: "Nicht die Asche müsst  ihr weitergeben, sondern das Feuer. So lautete ein Leitspruch  unseres ehemaligen Vorsitzenden Michael Sommer (1952-2025), von dem wir mit Trauer und großer Dankbarkeit Abschied nehmen. Er war mit Leib und Seele einer von uns."

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