Wie sieht die Zukunft von #Stahl in Europa aus – und welchen Weg geht thyssenkrupp Steel? Im Artikel geben Dr. Marie Jaroni und Miguel Ángel López Borrego Einblicke in die aktuelle Entwicklung des Stahlgeschäfts, die gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung erzielten Fortschritte der vergangenen Monate und die nächsten Schritte der #Transformation. Im Mittelpunkt stehen Perspektiven: für unsere Mitarbeitenden, für den Industriestandort Deutschland und für eine wettbewerbsfähige Stahlproduktion in Europa.
Wir sind sicher, dass die Transformation durch die getroffenen Maßnahmen im Zusammenspiel der Arbeitnehmer und der getätigten Investitionen für ThyssenKrupp Steel, eine gute Richtung einnimmt. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass das Leiden der Metall verarbeitenden Industrie und somit Ihrer Kunden, zunehmend kritisch wird. Hohe Energiekosten, reduzierte globale Wettbewerbsfähigkeit, kritische bürokratische Barrieren und ungeschützte Importe von wertschöpfenden Bauteilen und Produkten in die europäische Union, unterbinden überlebenswichtige Investitionen in Europa und unterstützen ein Abwandern mehrerer tausend Arbeitsplätze.
Ein wirklich starker Beitrag — gerade weil er nicht nur über Stahl spricht, sondern über Perspektive, Transformation und industrielle Verantwortung. Deutschland braucht genau solche Signale: Industrie modernisieren, Innovation vorantreiben und gleichzeitig Zukunft für Menschen und Standorte schaffen. Gerade in Zeiten, in denen oft nur über Krise gesprochen wird, ist es wichtig zu zeigen, dass Wandel auch Chancen bedeutet. Und ehrlich gesagt: Ohne eine starke Industrie wird auch die „digitale Zukunft“ irgendwann nur noch auf bunten Folien stattfinden. 😉 Spannend wird sein, wie Unternehmen künftig Industrie, Nachhaltigkeit und moderne Markenkommunikation miteinander verbinden. Denn Transformation muss nicht nur umgesetzt — sondern auch sichtbar gemacht werden.
Meine persönliche Einschätzung: Wenn sich die Rahmenbedingungen in Europa langfristig nicht verbessern, könnte es für eine wettbewerbsfähige und nennenswerte Stahlproduktion zunehmend schwierig werden. Gerade Themen wie Energie, Investitionssicherheit, internationale Wettbewerbsfähigkeit und Planungssicherheit werden aus meiner Sicht entscheidend sein. Stahl bleibt für Industrie, Maschinenbau, Infrastruktur und Wertschöpfung ein zentrales Thema.
Wir finden auch: Echter Wandel ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Gemeinsam bleiben wir dran und sorgen dafür, dass aus Veränderung Fortschritt wird. Das gelingt nur mit einem starken Team und guter Kooperation mit den Arbeitnehmervertretungen – damit wir auch morgen wettbewerbsfähig Hightech-Stähle produzieren.
Die Fortschritte bei thyssenkrupp Steel zeigen, was möglich ist, wenn wir Transformation gemeinsam mit allen Beteiligten angehen. Jetzt gilt es, diesen Weg konsequent fortzuführen um nachhaltige Perspektiven für unsere Mitarbeitenden, das Unternehmen und den Stahl in Deutschland und Europa zu schaffen.
For our English-speaking readers: An English version of the article is provided below the German version. 🤝
Ich drücke euch allen bei thyssenkrupp Steel die Daumen für den Umbau und Dr. Marie Jaroni und Miguel Ángel López Borrego eine glückliche Hand beim Unternehmens- und Konzernumbau. Sieht trotz leicht aufhellter Rahmenbedingung durch #CBAM wie ein #Ultramarathon aus. Aber leicht kann ja jeder!
Stahl hat Zukunft. Und je mehr Unternehmen wie thyssenkrupp transparent über den Wandel kommunizieren, desto besser für das gesamte Ökosystem, von der Produktion bis zur Lieferkette. Weiter so!
Der Bau der Direktreduktionsanlage in Duisburg ist dabei ebenfalls ein entscheidender Baustein für die grüne Transformation von thyssenkrupp Steel Europe. Ein starkes Projekt für eine starke Industrie!
Wir machen klare Fortschritte bei unserer Neuaufstellung und halten dabei das Tempo hoch. Mir ist klar: Sich selbst neu zu erfinden ist nie einfach, aber unsere Beschäftigten packen an und setzen um. Ich bin stolz, diesen Weg mit ihnen zu gehen, denn wettbewerbsfähig werden wir nur gemeinsam. Im Ziel sind wir uns alle einig: wir wollen den Stahl enkelfähig machen.