Änderungen an iOS in Japan

iOS 26.2 umfasst Änderungen an iOS, um die Vorgaben des Mobile Software Competition Act (MSCA) einzuhalten, und bietet Entwickler:innen von Apps in Japan neue Möglichkeiten. Entwickler:innen können Apps auf alternativen App-Marktplätzen vertreiben, alternative App-Marktplätze betreiben, App-Zahlungen für digitale Waren und Dienst­leistungen außerhalb von Apple In‑App-Kauf abwickeln, alternative Webbrowser-Engines verwenden und mehr.

    Das ist neu

    • App-Verteilung
      • Zahlungsoptionen im App Store
      • Apps auf alternativen App-Marktplätzen vertreiben
      • Einen alternativen App-Marktplatz betreiben
      • Sicherheit von Kindern mit alternativen Zahlungsmethoden im App Store priorisieren
      • Neue Geschäfts­bedingungen
    • iOS-Funktionen
      • Bildschirme zur Auswahl von Browsern und Suchmaschinen
      • Standard-Apps festlegen
      • Alternative Webbrowser-Engines
      • Zugriff auf sprachbasierte Konversations-Apps über die Seitentaste
      • Zusätzliche Interoperabilität anfordern

    App-Verteilung in Japan

    Wenn Sie Apps im App Store vertreiben, können diese weltweit in 175 Ländern und 40 Sprachen von Nutzer:innen entdeckt und geladen werden. iOS und der App Store sind Teil eines integrierten End-to-End-Systems, das von Apple entwickelt wurde, um die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer:innen zu schützen und ein einfaches und intuitives Nutzererlebnis zu bieten. Apple stellt Entwickler:innen die nötigen Tools, Technologien und Services zum Erstellen, Testen und Verteilen von Apps sowie eine sichere Handelsplattform für den Kauf digitaler Waren und Dienstleistungen bereit.

    In iOS 26.2 und neuer können Entwickler:innen, die Apps in Japan anbieten, diese auch über alternative App-Marktplätze vertreiben, alternative App-Marktplätze betreiben und App-Zahlungen für digitale Waren und Dienstleistungen außerhalb des Apple In‑App-Kauf abwickeln. Nachfolgend erfahren Sie mehr über diese neuen Optionen.

    Zahlungsoptionen im App Store

    Im App Store haben Entwickler:innen verschiedene Möglichkeiten, digitale Waren und Dienstleistungen zu verkaufen, die Kund:innen mit Apple-Technologien und -Services entdecken und nutzen können. Jetzt gibt es weitere Möglichkeiten, digitale Waren oder Dienstleistungen anzubieten, etwa mit Geschäftsbedingungen, die ausschließlich für in Japan vertriebene iOS-Apps gelten.

    • Apple In‑App-Kauf. Sie können weiterhin den nutzerfreundlichen Apple In‑App-Kauf verwenden. Er beinhaltet weltweit die End-to-End-Zahlungsabwicklung, Währungsumrechnung, Steuerunterstützung, Kundenservice und mehr. Dafür müssen Sie nichts ändern.
    • Alternative Zahlungsmöglichkeiten. Neben Apple In‑App-Kauf haben Sie folgende Möglichkeiten:
      • Bieten Sie digitale Waren und Dienstleistungen mithilfe eines alternativen Zahlungsdienstleisters innerhalb Ihrer App zum Kauf an.
      • Leiten Sie Nutzer:innen über ausführbare Links zu Angeboten und Aktionen außerhalb Ihrer App weiter, die in einem Webbrowser zu einer Website für den Kauf digitaler Waren und Dienstleistungen führen.

    Um ein einheitliches, transparentes Nutzererlebnis zu gewährleisten, müssen Sie in Ihrer App neben der alternativen Zahlungsmethoden für den Kauf digitaler Waren und Dienstleistungen auch immer den Apple In‑App-Kauf als Option anbieten. Wenn Sie eine alternative Zahlungsmöglichkeit anbieten, müssen Sie außerdem In-App-Dialogfenster zur Offenlegung implementieren und die Richtlinien für die Kindersicherheit für diese Käufe einhalten.

    Weitere Informationen finden Sie unter Zahlungsoptionen im App Store in Japan.

    Apps auf alternativen App-Marktplätzen vertreiben

    Ein alternativer App-Marktplatz ist eine App, deren Hauptzweck in der Entdeckung und Verteilung von zulassungsgeprüften iOS-Apps besteht. Um Ihre App auf einem alternativen App-Marktplatz in Japan zu vertreiben, müssen Sie diverse Schritte in App Store Connect und mit der App Store Connect-API ausführen, darunter:

    • den alternativen App-Marktplatz registrieren und Ihre Developer ID angeben;
    • das Marktplatz-Token hinzufügen (wird Ihnen vom Marktplatz bereitgestellt);
    • bestimmen, welche Ihrer Apps für die alternative Verteilung infrage kommen;
    • Mitteilungen an den Marktplatz senden, sobald Updates verfügbar sind.

    Wenn Sie Ihre App auf einem alternativen App-Marktplatz vertreiben:

    • App Store-Funktionen wie Apple In‑App-Kauf sind nicht verfügbar.
    • Der Verkauf digitaler Waren oder Dienstleistungen über Ihre App unterliegt einer Provision für Kerntechnologie (Core Technology Commission, CTC). Mehr dazu erfahren Sie im Abschnitt Neue Geschäftsbedingungen unten.

    Weitere Informationen finden Sie unter Vertrieb über einen alternativen App-Marktplatz verwalten.

    Einen alternativen App-Marktplatz betreiben

    In Japan können Entwickler:innen einen alternativen App-Marktplatz erstellen, um zulassungsgeprüfte iOS-Apps zu vertreiben. Aufgrund spezifischer Kriterien und fortlaufender Anforderungen zum Schutz der Nutzer:innen und Entwickler:innen ist eine Autorisierung durch Apple erforderlich, um einen alternativen App-Marktplatz zu betreiben. Autorisierte Entwickler:innen können auf Marktplatzfunktionen zugreifen, mit denen sie zulassungsgeprüfte Apps von anderen Mitgliedern im Apple Developer Program sicher empfangen, Nutzer:innen das Laden und Installieren von Marktplatz-Apps über ihre Website ermöglichen, Systemfunktionen integrieren, Apps von Nutzer:innen als Backup sichern und wiederherstellen können und mehr.

    Weitere Informationen finden Sie unter Einen alternativen App-Marktplatz in Japan betreiben.

    App-Zulassungsprüfung

    Die Zulassungsprüfung für iOS-Apps ist eine grundlegende Überprüfung, die für alle Apps unabhängig vom Vertriebskanal gilt und auf Plattformrichtlinien für Sicherheit und Datenschutz sowie die Wahrung der Geräteintegrität fokussiert ist. Durch eine Kombination aus automatischen Checks und menschlicher Prüfung soll mit der Zulassungsprüfung sichergestellt werden, dass Apps keine bekannte Malware, Viren oder anderen Sicherheitsbedrohungen aufweisen, wie zugesagt funktionieren und die Nutzer:innen keinen Gefahren schwerwiegenden Betrugs aussetzen.

    Die Informationen aus dem Zulassungsprüfungsverfahren werden auch für die App-Installationsblätter verwendet, die kurze Beschreibungen der App (u. a. Entwicklerinformationen, Bildschirmfotos und andere wichtige Informationen) enthalten, anhand derer Nutzer:innen vor dem App-Download Inhalt und Funktionalität leicht überprüfen können.

    Im App Store vertriebene Apps müssen die höheren Apple-Standards an Nutzersicherheit und Datenschutz erfüllen und das reguläre App-Prüfungsverfahren durchlaufen, einschließlich der Zulassungsprüfung und Durchsetzung von Inhalts- und Handelsrichtlinien.

    Um Ihre App prüfen zu lassen, wählen Sie in App Store Connect die Option für die alternative Verteilung aus, wenn Sie die App zur Prüfung einreichen. Ihre App wird anhand der Richtlinien für die Zulassungsprüfung bewertet, die Teil der App-Prüfungsrichtlinien sind. Bei der Zulassungsprüfung wird Folgendes geprüft:

    • Richtigkeit: Apps müssen Nutzer:innen den Entwickler, den Funktionsumfang und die Kosten klar vermitteln.
    • Funktionalität: Binärdateien müssen überprüfbar, frei von schwerwiegenden Fehlern oder Abstürzen und mit der aktuellen Version von iOS kompatibel sein. Sie dürfen Software oder Hardware nicht so manipulieren, dass es sich negativ auf das Nutzererlebnis auswirkt.
    • Produktsicherheit: Apps dürfen keine gesundheitlichen Risiken für Nutzer:innen oder die Allgemeinheit darstellen oder hervorrufen.
    • Sicherheit: Apps dürfen nicht die Verbreitung von Malware oder verdächtiger oder unerwünschter Software ermöglichen. Sie dürfen keinen ausführbaren Code laden, Lesevorgänge außerhalb des Containers durchführen oder Nutzer:innen anweisen, die Sicherheitsfunktionen ihres Systems oder Geräts außer Kraft zu setzen. Außerdem müssen Apps Transparenz gewährleisten und die Zustimmung der Nutzer:innen einholen, wenn Dritte auf das System oder Gerät zugreifen oder das System oder andere Software neu konfigurieren wollen.
    • Datenschutz: Apps dürfen personenbezogene oder sensible Daten nicht ohne das Wissen der Nutzer:innen erfassen oder übermitteln und dies auch nicht auf eine Weise tun, die dem angegebenen Zweck der Software widerspricht.

    Apple verschlüsselt und signiert alle für die alternative Verteilung bestimmten iOS-Apps, um das geistige Eigentum der Entwickler:innen zu schützen und sicherzustellen, dass Nutzer:innen Apps von bekannten Anbietern erhalten. Zulassungsgeprüfte Apps werden während der Installation außerdem einer Reihe von Prüfungen unterzogen, um sicherzustellen, dass sie nicht manipuliert wurden und die Installation über einen autorisierten App-Marktplatz eingeleitet wurde.

    Falls Apple feststellt, dass eine App nach der Installation bekannte Malware aufweist, wird die Ausführung verhindert und neue Installationen werden blockiert.

    Weitere Informationen finden Sie unter:

    Sicherheit von Kindern mit alternativen Zahlungsmethoden im App Store priorisieren

    Apple hat den App Store so gestaltet, dass er für Kinder sicher ist. Eltern können dort dafür sorgen, dass ihre Kinder altersgerechte Erfahrungen machen, und die nötigen Tools nutzen, um ihre Kinder online zu schützen. Über die Kategorie „Kinder“ im App Store können Nutzer:innen mühelos Apps und Spiele für Kinder finden. Eltern können davon ausgehen, dass Apps und Spiele in der Kategorie „Kinder“ altersgerecht sind, die Daten ihrer Kinder schützen und elterliche Kontrollfunktionen bieten, um die Möglichkeiten zur Ausführung bestimmter Aktionen durch Kinder einzuschränken. Zur besonderen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die Apps mit alternativen Zahlungsmethoden nutzen, müssen alle Apps, die in Japan alternative Zahlungsmethoden anbieten, die folgenden Anforderungen erfüllen.

    Apps in der Kategorie „Kinder“

    • Für Kaufvorgänge innerhalb Ihrer App, die einen alternativen Zahlungsdienstleister nutzen, muss eine elterliche Kontrollfunktion bereitgestellt werden.
    • Apps dürfen es nicht ermöglichen, Käufe außerhalb der App auf einer Website zu tätigen.

    Alle anderen Apps

    • Apps außerhalb der Kategorie „Kinder“ müssen elterliche Kaufkontrollfunktionen unterstützen und die Zustimmung der Eltern anfordern, wenn alternative Zahlungsoptionen angeboten werden.
    • Für Nutzer:innen unter 13 Jahren darf Ihre App Kaufvorgänge innerhalb der App über einen alternativen Zahlungsdienstleister anbieten. Für diese Optionen muss eine elterliche Kontrollfunktion bereitgestellt werden. Die App darf es nicht ermöglichen, Käufe außerhalb der App auf einer Website zu tätigen.
    • Für Nutzer:innen zwischen 13 und 17 Jahren darf Ihre App Kaufangebote außerhalb der App auf einer Website sowie Kaufvorgänge innerhalb der App über einen alternativen Zahlungsdienstleister anbieten. Für diese Optionen muss eine elterliche Kontrollfunktion bereitgestellt werden.

    Bei einem zukünftigen Softwareupdate veröffentlicht Apple neue APIs, um diese Anforderungen besser zu unterstützen.

    Portabilität von Nutzerdaten

    Apple hat sich verpflichtet, seinen Nutzer:innen Transparenz und Kontrolle über die von Apple erfassten und verwendeten Daten zu geben, und stellt ihnen Tools zur Verfügung, um ihre persönlichen Daten zu verstehen und zu verwalten. Dazu zählt die Apple-Seite „Daten und Datenschutz“, auf der Nutzer:innen eine Kopie ihrer Daten anfordern oder übertragen, ihren Apple Account löschen und weitere Funktionen nutzen können. Die Apple-Seite „Daten und Datenschutz“ bietet japanischen Nutzer:innen jetzt zusätzliche App Store-Datenkategorien und die Möglichkeit, der Übertragung ihrer Daten zuzustimmen.

    Drittanbieter müssen bestimmte Mindestvoraussetzungen erfüllen, bevor sie Zugriff auf die API für Accountdatenübertragung erhalten, um die Übertragung von Nutzerdaten japanischer Nutzer:innen an ihre Apps oder Services anzufordern.

    Weitere Informationen finden Sie unter Portabilität von Nutzerdaten beantragen.

    Neue Geschäfts­bedingungen

    Wenn Sie in Japan Apps über den App Store oder einen alternativen App-Marktplatz verteilen oder selbst einen alternativen App-Marktplatz vertreiben, sind Sie verpflichtet, die entsprechenden Provisionen und Gebühren für den Verkauf digitaler Waren oder Dienstleistungen an Apple zu zahlen. Die Provisionen und Gebühren spiegeln den umfangreichen Mehrwert wider, den Apple den Entwickler:innen durch kontinuierliche Investitionen in die Tools, Technologien und Services bietet, mit denen sie innovative Apps für das Apple-Ökosystem erstellen können, aber auch den Mehrwert des App Stores selbst, der Funktionen wie App-Vertrieb, -Verwaltung und -Suche, Vertrauensaufbau und Sicherheitsfunktionen, Wiedergewinnung von Nutzer:innen, Werbe-Tools und -Dienste, App-Einblicke sowie Zahlungsabwicklung und Handelsdienstleistungen bietet.

    Geschäftsbedingungen für den App Store in Japan

    App Store-Provision

    Satz Gilt für
    10 % Transaktionen von Teilnehmer:innen im App Store Small Business Program, Mini Apps Partner Program und Video Partner Program
    10 % Abonnements mit automatischer Verlängerung nach dem ersten Jahr
    21 % Verkauf digitaler Waren oder Dienstleistungen (einschließlich der Verwendung alternativer Zahlungsmethoden innerhalb von Apps). Ausgenommen sind Transaktionen von Programmteilnehmer:innen oder Abonnements mit automatischer Verlängerung nach dem ersten Jahr.

    Apple-Zahlungsabwicklungsgebühr

    Satz Gilt für
    5 % Durch Apple In‑App-Kauf verarbeitete Zahlungen

    Die Gesamtgebühr bei Verwendung von Apple In‑App-Kauf besteht aus zwei Hauptkomponenten: einer Provision und einer separaten Zahlungsabwicklungsgebühr (für die Zahlungsabwicklung und damit verbundene Handelsdienstleistungen). Diese Sätze gelten für den von den Kund:innen gezahlten Preis. Die Berechnung etwaiger anfallender Steuern erfolgt gemäß der Apple Developer Program-Lizenzvereinbarung.

    Provision für Store-Services

    Die Provision für Store-Services fällt an, wenn Ihre App die Nutzer:innen über ausführbare Links zu Angeboten und Aktionen außerhalb Ihrer App weiterleitet, die in einem Webbrowser zu einer Website für den Kauf digitaler Waren und Dienstleistungen führen. Diese Provision fällt nur für Verkäufe an, die innerhalb von 7 Tagen nach Tipp auf den Link erfolgen.

    Satz Gilt für
    10 % Angebote außerhalb der App für relevante Transaktionen von Teilnehmer:innen am App Store Small Business Program, Mini Apps Partner Program und Video Partner Program
    10 % Angebote außerhalb der App für relevante Abonnements mit automatischer Verlängerung nach dem ersten Jahr
    15 % Angebote außerhalb der App

    Für Käufe digitaler Waren oder Dienstleistungen im App Store, die nicht per Apple In‑App‑Kauf abgewickelt werden, sind Sie für die Erhebung und Abführung aller anfallenden Steuern für Verkäufe verantwortlich, die über einen alternativen Zahlungsdienstleister abgewickelt werden. Sie müssen außerdem alle alternativen Zahlungstransaktionen erfassen und an Apple melden, damit die anfallenden Provisionsgebühren berechnet und eingezogen werden können. Dieser Bericht muss monatlich innerhalb von 15 Tagen nach Ablauf eines Kalendermonats bereitgestellt werden.

    Weitere Informationen finden Sie unter Zahlungsoptionen im App Store in Japan.

    Provision für Kerntechnologie für iOS-Apps, die außerhalb des App Stores vertrieben werden

    Satz Gilt für
    5 % Alternative App-Marktplätze oder Apps, die über diese vertrieben werden, unterliegen einer Provision auf den Verkauf kostenpflichtiger Apps sowie digitaler Waren oder Dienstleistungen (einschließlich einmaliger Käufe und automatisch verlängerter Abonnements) zur Verwendung innerhalb von Apps auf einer Apple-Plattform.

    Die Provision für Kerntechnologie (Core Technology Commission, CTC) spiegelt den Mehrwert wider, den Apple den Entwickler:innen durch kontinuierliche Investitionen in die Tools, Technologien und Services bietet, mit denen sie innovative Apps für ihre Nutzer:innen entwickeln und bereitstellen können.

    Die CTC gilt für folgende Transaktionsarten:

    • Verkäufe digitaler Waren und Dienstleistungen innerhalb von Apps, die über alternative Marktplätze vertrieben werden.
    • Verkäufe, die direkt über einen alternativen App-Marktplatz erfolgen, zum Beispiel Verkäufe digitaler Waren oder Dienstleistungen, Downloads kostenpflichtiger Apps (einschließlich der Marktplatz-App selbst) und kostenpflichtige Abonnements von Inhalten sowie Katalogen der Apps, die der Marktplatz anbietet.
    • Verkäufe, bei denen Ihre App die Nutzer:innen über ausführbare Links zu Angeboten und Aktionen außerhalb Ihrer App weiterleitet, die in einem Webbrowser zu einer Website für den Kauf digitaler Waren und Dienstleistungen führen. Diese Provision fällt nur für Verkäufe an, die innerhalb von 7 Tagen nach Tipp auf den Link erfolgen.

    Steuern. Die Provision bezieht sich auf den Gesamtpreis, der von jedem:jeder Nutzer:in zu zahlen ist, abzüglich etwaiger Transaktionssteuern. Sie sind für die Erhebung und Anweisung aller anfallenden Steuern für Verkäufe verantwortlich, die von einem alternativen Zahlungsdienstleister abgewickelt werden.

    Berichte zu Transaktionen über alternative App-Marktplätze bereitstellen. Entwickler:innen, die ihre Apps auf alternativen App-Marktplätzen verteilen, müssen Apple Berichte über ihre Transaktionen mit digitalen Waren oder Dienstleistungen bereitstellen. Diese Transaktionen umfassen Käufe, die innerhalb ihrer App getätigt werden, sowie Käufe, die durch Linking-out aus Apps erfolgen, die über Ihren alternativen App-Marktplatz vertrieben werden.

    Betreiber:innen alternativer App-Marktplätze müssen Apple Berichte über Transaktionen mit digitalen Waren oder Dienstleistungen bereitstellen. Zu diesen Transaktionen zählen digitale Waren oder Dienstleistungen, die Sie verkaufen, kostenpflichtige Downloads von Apps auf Ihrem Marktplatz, kostenpflichtige Downloads Ihres alternativen App-Marktplatzes selbst sowie Abonnements von Inhalten oder eines Katalogs der Apps, die Sie auf Ihrem alternativen App-Marktplatz vertreiben.

    Weitere Informationen finden Sie unter

    Neue iOS-Funktionen in Japan

    Bildschirme zur Auswahl von Browsern und Suchmaschinen

    In iOS 26.2 und neuer wird Nutzer:innen in Japan beim ersten Start eines Webbrowsers ein Auswahlbildschirm angezeigt, der ihnen eine zusätzliche Möglichkeit bietet, ihren Standard-Webbrowser aus einer Liste auszuwählen.

    Darüber hinaus wird Safari-Nutzer:innen in Japan auf der Safari-Startseite ein Auswahlbildschirm angezeigt, der ihnen eine zusätzliche Möglichkeit bietet, ihre Standardsuchmaschine auszuwählen.

    Alternative Webbrowser-Engines

    Ab iOS 26.2 können andere Browser-Engines als WebKit in zwei Arten von Apps für Nutzer:innen in Japan verwendet werden: bestimmte Browser-Apps, die ein vollständiges Webbrowser-Erlebnis bieten, und Apps von Browser-Engine-Verwaltern, die In-App-Browser-Erlebnisse mit einer eingebetteten Browser-Engine ermöglichen.

    Autorisierte Entwickler:innen erhalten Zugriff auf Technologien innerhalb des Systems, die kritische Funktionen ermöglichen und sie dabei unterstützen, leistungsstarke moderne Browser-Engines anzubieten. Diese Technologien umfassen Just-in-Time-Kompilierung, Unterstützung für mehrere Prozesse und mehr. Da Browser-Engines ständig nicht vertrauenswürdigen und potenziell schädlichen Inhalten ausgesetzt sind und Zugriff auf vertrauliche Nutzerdaten haben, gehören sie zu den häufigsten Angriffsvektoren für Cyberkriminelle. Um die Sicherheit der Nutzer:innen im Internet zu gewährleisten, autorisiert Apple nur Entwickler:innen, die bestimmte Kriterien erfüllen und sich zu einer Reihe fortlaufender Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen verpflichten, einschließlich zeitnaher Sicherheitsupdates, um aufkommende Bedrohungen abzuwenden und Schwachstellen zu beheben.

    Weitere Informationen finden Sie unter Alternative Browser-Engines in Japan verwenden.

    Zugriff auf sprachbasierte Konversations-Apps über die Seitentaste

    In iOS 26.2 und neuer können Nutzer:innen in Japan die iPhone-Seitentaste dafür konfigurieren, eine sprachbasierte Konversations-App zu starten. Diese Funktion wird durch die Implementierung des App Intents Frameworks und die Bereitstellung von App-Kurzbefehlen ermöglicht, wodurch App-Funktionen in Systemdienste wie Spotlight integriert werden können, um Nutzer:innen einen schnellen und individuell anpassbaren Zugriff zu bieten.

    Weitere Informationen finden Sie unter Ihre sprachbasierte Konversations-App über die iPhone-Seitentaste starten.

    Standard-Apps festlegen und Apps löschen

    Neben Standard-Apps für Funktionen wie Browser, E-Mail, Telefonanrufe, Nachrichten und Übersetzung können Nutzer:innen in Japan auch die Standard-Apps für Navigation und App-Marktplätze festlegen. Nutzer:innen in Japan können Safari auch von ihrem Gerät deinstallieren.

    Weitere Informationen finden Sie unter Updates bei Standard-Apps.

    Zusätzliche Interoperabilität anfordern

    Für Apple ist die Bereicherung des Lebens der Menschen ein zentraler Unternehmenswert, den wir gemeinsam mit unseren Entwickler:innen verwirklichen. Mit unserem umfassenden Ökosystem aus APIs, Tools und Services können Sie hochwertige, funktionsreiche Apps für alle Apple-Plattformen erstellen. Dabei freuen wir uns auch über Rückmeldungen von Entwickler:innen zur Interoperabilität, die das Nutzererlebnis bewahrt und die Privatsphäre sowie Sicherheit der Nutzer:innen immer und überall schützt. Dafür stellen wir ein spezielles Formular bereit, über das Mitglieder im Apple Developer Program zusätzliche Interoperabilität mit iOS- und iPadOS-Funktionen beantragen können.

    Weitere Informationen finden Sie unter Interoperabilitätsanfragen.

    Erste Schritte

    Stimmen Sie zunächst der neuesten Apple Developer Program-Lizenzvereinbarung zu.

    Die Apple Developer Program-Lizenzvereinbarung wurde aktualisiert und umfasst jetzt neue Optionen und Geschäftsbedingungen für Apps, die in Japan vertrieben werden. Um diesen Bedingungen in Ihrem Apple Developer-Account zuzustimmen, müssen Sie der:die Accountinhaber:in Ihrer Mitgliedschaft sein. Nachdem Sie den Bedingungen zugestimmt haben, hat Ihr Entwickleraccount folgende Möglichkeiten:

    • Sie erhalten Zugriff auf alternative Vertriebstools in App Store Connect.
    • Sie erhalten Zugriff auf die nötige Berechtigung, um alternative Zahlungsoptionen für digitale Waren und Dienstleistungen in Ihrer App im App Store in Japan anzubieten.
    • Ihr Account unterliegt neuen Geschäftsbedingungen für Apps, die in Japan vertrieben werden.
    • Sie können die Berechtigung für den Betrieb eines alternativen App-Marktplatzes beantragen.

    Bis spätestens zum 17. März 2026 müssen alle aktuellen Mitglieder im Apple Developer Program der neuesten Version der Apple Developer Program-Lizenzvereinbarung zustimmen.

    Weitere Informationen zur Verwendung dieser Optionen finden Sie unter:

    Wir sind für Sie da

    Wenn Sie Fragen zu den neuen Optionen in Japan haben, helfen wir Ihnen gern.

    Kontakt