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Rauschen rauscht eben

Hin und wieder gab es ja hier das Jammerthema Bildrauschen. Beim letzten Mal bekam ich von Jürgen Herschelmann den Tipp, mir DXO Pure RAW zu kaufen, was mir aber zu teuer ist. Die Lösung bietet neuerdings Lightroom selbst, indem mit der Version 12.3 eine AI basierte Entrauschung geliefert wurde, die, was man so hört, aktuell besser ist, als die der Konkurrenz. Das musste ich natürlich erstmal selbst testen und selbstverständlich wollte ich dazu die Beispielbilder vom letzten Jahr verwenden, da ja ISO 20000 ein wunderbares Extrem darstellt.

Tja, Problem: ich wollte wieder einfach die Entwicklungseinstellungen von damals kopieren, damit alle Bilder sich nur im Rauschen unterscheiden und das Vergleichen auch Sinn macht. Jedoch musste ich einen neuen LR-Katalog erstellen und hatte die Settings somit nicht mehr. Also mit neuem Entrauschen-Tool komplett neue Bearbeitung erstellt, somit etwas anderer Look. Und weil dieser Blogeintrag wie immer einfach eine Ewigkeit dauert mit tausend Ablenkungen (Herschelmanns Blog durchlesen, Vogeltränke reinigen, Musik hören, dies das…) dazwischen, habe ich inzwischen den alten Katalog wiedergefunden, daher gibts nun 4 Versionen des selben Bildes.

matschige JPG-Version
die alte RAW-Version, nicht entrauscht
mit der neuen AI-Entrauschung auf 45%, viel mehr braucht man auch gar nicht entrauschen, da sonst alles unschärfer wird (mein Eindruck, wer was anderes behauptet hat natürlich keine Ahnung)
die neue Bearbeitung, entrauscht und dunkler

Die eigentliche Erkenntnis ist aber eh, das Rauschen kein so großes Problem ist, zumal ich die Bilder hier immer auf 990 Blogbreite verkleinere und das ganze Entrauschen-Thema in den meisten Fällen komplett überbewertet wird. Was Lightroom jetzt kann, ist aber wirklich ziemlich gut. Wird aber auch überbewertet.

Und weil ich eh gerade am rumspielen bin, hier noch ein paar weitere Beispiele der neuen Entrauschfunktion:

das Rauschen hat mich hier überhaupt nicht gestört, aber ich wollte trotzdem testen, was die AI daraus macht
tja, der Hintergrund ist jetzt glatt, aber war das wichtig?
hier ein tolles Buchfink-Beispiel, wann das Entrauschen richtig viel bringt
die AI hat hier sogar die Farben verbessert und Details rausgeholt
der Tannenhäher wurde auch entrauscht, das Bild war extrem unterbelichtet, weil der Wald dunkel ist und Vögel nicht sehr lange ruhig halten

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Eingeordnet unter Canon EOS 6D MII, Canon EOS R6, Natur, Spielereien, technisches

ISO 20000. RAW VS JPG

Foto von gestern. Zur Erklärung: versehentlich hatte ich das JPG bearbeitet und weil ich nicht alles noch einmal machen wollte, hab ich die Einstellungen einfach rüberkopiert (meine Kamera spuckt immer sowohl jpg als auch RAW aus und ich lasse mir beide in Lightroom anzeigen). Und warum so ne übertieben hohe ISO? 360mm, 1/640s und die Blende geht nicht weiter auf als f/6.3.

bearbeitete RAW-Datei (körniges Bildrauschen, aber dafür halbwegs scharf)
bearbeitetes jpg: das Bildrauschen wurde durch Matsch ersetzt

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