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Dienstag, 10. Februar 2026

Piepmätzchen


Ich kann es kaum noch abwarten, Ihr Lieben, so sehr sehne ich mir den Frühling herbei! Stellt Ihr Euch auch vor, wie Ihr durch den Garten schlendert, im warmen Sonnenschein nur mit einer leichten Strickjacke bekleidet? Die Gartenvögel singen und emsige Vogelmütter fliegen mit vollen Schnäbeln zu ihren Nesten, wo sie ihre Kleinen füttern. Ach, das wäre schön, nicht wahr?! Genau diese Vorfreude hat mich inspiriert. Aus halbierten Walnussschalen, flauschiger Filzwolle, weichem Moos und ein paar Papierstreifen sind süße Vogel-Nestchen entstanden. Winzige Frühlingsboten, lange bevor die echten Nester in den Büschen brüten.


Ihr braucht:
  • Halbierte Walnussschalen
  • Weidenkätzchen
  • Papier (für Schnäbel), Schere
  • Moos oder Filzwolle (weiß)
  • Bastelkleber

So geht's:

Zuerst polstert Ihr den Nestboden aus: Drückt zerrupfte Filzwolle oder Moos in eine Walnussschalen-Hälfte. (Ich habe extra beide Varianten für Euch gemacht.) Für mehr Stabilität fixiert Ihr das Polster unten mit Bastelkleber. Dann bastelt Ihr die Nestlinge: Schneidet aus gelbem oder orangem Papier kleine Streifen, faltet sie der Länge nach zusammen und schneidet daraus spitze Dreiecke als Schnäbel. Etwas Bastelkleber an die Faltkante und dann klebt Ihr diese Schnäbel auf die Weidenkätzchen. Zum Schluss setzt Ihr je drei Piepmätzchen in eine Walnussschalen-Hälfte. Fertig ist Euer zauberhaftes Mini-Vogelnest!


Bitte beachtet, dass Moos und Weidenkätzchen in der Natur schützenswert sind. Nehmt nur Material aus Eurem eigenen Garten oder kauft es im Fachhandel. So bleibt Eure Frühlingsbastelei nicht nur hübsch, sondern auch naturfreundlich.



Sonntag, 11. Januar 2026

Im Rhythmus der Jahreszeiten - Achtsamkeit, Kreativität, Empowerment


Für meine Rezension habe ich mir den Monat Januar aus dem Buch "Im Rhythmus der Jahreszeiten" von Stephanie Friedrich und Inken Wellpott herausgegriffen. Dieser Monat zeichnet sich durch Neubeginn und klare Stille aus, die das Buch mit liebevollen Inspirationen wunderbar einfängt. Im Januar laden Stephanie Friedrich und Inken Wellpott dazu ein, die frostige Jahreszeit mit nährenden Ritualen zu beginnen, die Frische und Wärme für kalte Tage schenken. Wie etwa durch ein Pflanzen-Terrarium bauen, Microgreens säen, warmes Ingwerwasser trinken oder Sauerteigbrot backen. Ein gesundes Frühstück mit Porridge und Shots aus Trockenpulver sorgt für einen starken Start, ergänzt durch eine warme Dusche, Yoga am Morgen oder einen belebenden Winterspaziergang. Zudem enthält der Januarteil kreative DIY-Projekte, die sowohl als Dekoration als auch für achtsame Selfcare-Momente verwendet werden können. Besonderen Wert legt das Buch auf Empowerment*: Es regt Übungen zum Innehalten an, sei es durch Ideenfindung für neue Routinen oder bewusste Morgenpraktiken in der winterlichen Klarheit, die helfen, sich auf die eigene Mitte zu besinnen. So wird der Januar als eine Zeit des stillen Neustarts und der vorausschauenden Einkehr gestaltet. Diese liebevollen Anregungen machen den Januar zu einer klaren, hoffnungsvollen Jahreszeit voller Wärme, Besinnung und kreativer Entfaltung, genau das Gefühl, das Stephanie Friedrich und Inken Wellpott mit ihrem Buch vermitteln.

"Im Rhythmus der Jahreszeiten. Achtsamkeit, Kreativität, Empowerment" von Stephanie Friedrich und Inken Wellpott ist ein zauberhaftes Kreativbuch, das uns auf eine innere und äußere Entdeckungsreise durch die Jahreszeiten und die Zyklen der Natur mitnimmt. Die Designerin Stephanie Friedrich und die Künstlerin Inken Wellpott haben gemeinsam mit der Keramikerin Diana Grädler für jeden Monat DIY-Projekte, Rezepte, Pflanzideen und Selfcare-Anregungen zusammengestellt, die zum Mitmachen einladen. Die hochwertigen, stimmungsvollen Fotos und liebevoll gestalteten Illustrationen machen das Buch zu einem inspirierenden Begleiter für alle, die ihren Alltag achtsamer und kreativer gestalten möchten.

Das Buch vermittelt auf einfühlsame Weise, wie eng unser Leben mit den Rhythmen der Natur verbunden ist. Monat für Monat eröffnet es Möglichkeiten, bewusst zu leben und Kraft aus den natürlichen Jahreszeiten zu schöpfen. Spielerisch und praxisnah zeigt es, wie man mit einfachen Mitteln das eigene Zuhause wohltuend gestalten und sich selbst stärken kann.

Für mich ist das ein wunderbarer Impulsgeber, gerade in der aktuellen Zeit, in der wir immer öfter nach Slow-Down, Naturverbundenheit und Selbstfürsorge suchen. Es ist ein Buch zum Verweilen, Entdecken und Genießen. Für Menschen, die Freude an Kreativität, an saisonalen Ritualen und an persönlicher Weiterentwicklung haben.

Kurze Inhaltsangabe
  • Monatliche DIY-Projekte, Rezepte, Pflanzideen und Selfcare-Anregungen
  • zeitgenössischen Illustration mit Stillleben-Ästhetik, geprägt von flachen Farbflächen, klaren Linien und reduzierter, verspielter Botanik/Grafik von Inken Wellpot
  • begleitenden Fotos
  • handgeformte Nutz- und Dekokeramik im Stil von wabi-sabi oder rustikaler Studio-Keramik von Diana Grädler
  • Vermittlung von Bewusstheit und Naturverbundenheit
  • Kreativität und Empowerment* als Schwerpunkte

Infos des Verlages

Mitwirkung: Diana Grädler (Keramik), Inken Wellpott (Illustrationen)
Verlag: Freies Geistesleben
Gebundenes Buch, ca. 144 Seiten
Erscheinung: Oktober 2025
ISBN: 978-3-7725-3158-3
Preis: 28,00 €


Instagram-Links der Mitwirkenden

Das Buch kommt mit einem warmen, harmonischen Gesamtbild daher, das perfekt zur frostigen Januarstille und dem Neubeginn passt. Ideal zum Verschenken oder als eigener Schatz für kalte Abende und erste Vorsätze. Ich kann es allen herzlich empfehlen, die sich eine kreative, achtsame Begleitung durchs Jahreszeitenjahr wünschen.


*Empowerment:
die eigenen Stärken wecken,
um selbstbestimmt zu handeln und
Verantwortung zu übernehmen.



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Rezept für mein warmes Porridge mit Haferflocken, Zimt und Apfel 
(für 1 Portion)

Zutaten
  • 50–60 g zarte Haferflocken
  • 250 ml Milch oder Pflanzendrink
  • 1 Apfel (gerieben oder in kleinen Würfeln)
  • ½–1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Optional: 1–2 TL Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft
Optional: gehackte Nüsse, Kerne oder Rosinen als Topping

Zubereitung

Apfel waschen, Kerngehäuse entfernen und fein reiben oder klein würfeln. Milch mit Haferflocken und der Prise Salz in einen kleinen Topf geben und unter Rühren aufkochen. Hitze reduzieren, Apfel und Zimt einrühren und alles 3–5 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Porridge cremig ist.

Nach Wunsch süßen, in eine Schüssel füllen und mit extra Apfelstückchen, Nüssen oder etwas mehr Zimt toppen.


Rezept für meinen Superfood-Shot 

aus Trockenpulver mit Spirulina, Gerstengras, Matcha, Chlorella, Dulse und wilder Heidelbeere
(für 4–6 Shots, ca. 30–50 ml pro Shot)

Zutaten
  • ½ TL Spirulina-Pulver
  • ½ TL Gerstengras-Pulver
  • ½ TL Matcha-Pulver
  • ½ TL Chlorella-Pulver
  • ½ TL Dulse-Pulver (oder Algenflocken)
  • ½ TL wilde Heidelbeere-Pulver
  • 200 ml Wasser oder Kokoswasser (kalt)
  • Saft einer halben Zitrone oder Limette (für Frische)
Optional: Prise Ingwer- oder Pfefferpulver, Agave für Süße

Zubereitung

Alle Pulver in einem kleinen Mixer oder Shaker mischen, Zitronensaft und Wasser hinzufügen. 20–30 Sekunden hochmixen, bis keine Klümpchen mehr da sind und die Farbe gleichmäßig grün ist. In Shot-Gläser füllen und/oder sofort trinken. Ideal morgens auf nüchternen Magen für maximale Nährstoffaufnahme. Tipp: Mit Apfel- oder Ananassaft strecken für milderen Geschmack.

Montag, 22. Dezember 2025

Reise durch den Advent: "Waldweihnachten"




Herzlich willkommen bei Nicole's (Niwibo) "Reise durch den Advent". Ich öffne heute das 22. Türchen und nehme Euch mit auf eine festliche Wanderung zur Waldweihnachten in unserem Lieblingswald. Bis jetzt durften wir schon viele wunderbare Beiträge auf dieser Reise durch den Advent genießen, die uns mit festlicher Stimmung und bezaubernden Eindrücken bereichert haben. Erst gestern waren wir bei der lieben Silke, die ich bis jetzt noch gar nicht kannte. Nun erwartet Euch ein weiteres Türchen: hier versteckt sich ein Weihnachtsfest für die Tiere im Wald, welches mein Sohnemann und ich schon seit Kindergartentagen feiern. Eine Waldweihnacht für die ich froh und dankbar bin, da mein Sohnemann auch noch als als junger Mann mit mir diese innig geliebte Familientradition begeht. 

Es ist Sonntagmorgen, ganz in der Früh, als ich an die Zimmertür meines Sohnemanns klopfe. "Ja?", leise klingt die verschlafene Stimme meines Jüngsten hinter der verschlossenen Tür. Ich drücke die Türklinke herunter und betrete das schlafwarme Zimmer: "Guten Morgen, mein Schatz. Vergangene Nacht hat es Schnee gegraupelt und draußen sieht alles winterlich weiß aus. Sollen wir heute vielleicht unsere Waldweihnacht feiern?", fragend blicke ich meinen Sohn an. "Aber wir haben doch noch gar nichts vorbereiten können. Ich bin doch nie zu Hause!", mein Sohn seufzt leise, "Ich fahre um 6 Uhr mit dem Bus zur Arbeit und komme erst um 18 Uhr wieder zurück.". "Das stimmt allerdings! Und deshalb habe ich gerade schon ein paar gute Gaben für die Tiere im Wald vorbereitet. Du musst nur aufstehen und mitkommen.". Leicht verzweifelt verdreht mein Sohn die Augen: "Ach, Mama. Du kannst es einfach nicht lassen. Ich bin zu müde.". "Komm schon!", leicht schief grinsend blicke ich ihn an, "Es ist so schön draußen!". Er verdreht wieder die Augen und wirft ergeben die Bettdecke von sich: "Na gut. Aber nur, weil du es bist, Mama!" Und mein Mutterherz hüpft vor Freude. Minutenspäter sind wir unterwegs und schon bald betreten wir unseren Lieblingswald. Das von Graupel bedeckte Laub knistert unter unseren Füßen und wir begeben uns auf die Suche nach dem perfekten Platz für unsere Waldweihnacht. Unser Hundemädchen Julie ist ganz in ihrem Element. Sie hüpft und schnuppert über den eisigen Waldboden und bleibt plötzlich wie angewurzelt stehen. Von weitem kommt uns eine Frau mit Hund entgegen und nach ein paar Sekunden erkennt mein Sohn seine Patentante mit ihrem Hund Ollie. Na, wenn das kein schöner Zufall ist! Wir drücken uns alle herzlich und plaudern ein wenig, während die ersten Sonnenstrahlen durch die kahlen Äste blitzen. Doch wir wollen weiter, denn wir suchen schließlich den perfekten Platz für unsere Waldweihnacht. Viele Bäumchen werden begutachtet und wieder verworfen, bis wir dann endlich den richtigen Baum an der richtigen Stelle finden. Was für ein Glück! Gemeinsam beginnen wir nun unseren kleinen Baum liebevoll mit roten Zieräpfeln, aufgereihten Erdnüssen, knackigen Äpfeln und feinen Vogelfutter-Tannenbaum-Plätzchen zu schmücken. Die Luft ist erfüllt vom süßen Duft der Äpfel, dem waldigen Duft der Kiefernadeln und das Knistern der Blätter unter unseren Füßen begleitet unser leises Plaudern und Lachen. Während wir uns gerade dem Baumschmuck widmen, bleibt eine Dame stehen, schaut uns für einen kurzen Augenblick zu und bemerkt lächelnd, wie zauberhaft unser Baumschmücken doch sei. Ein paar Minuten später kommt ein Herr mit seinem Labrador vorbei und beobachtet uns neugierig. Buddy heißt der Hund und ehe wir uns versehen, muss Buddy davon abgehalten werden, die frischen Äpfel direkt vom Baum zu naschen. Mit einem kleinen Augenzwinkern retten wir die Früchte vor der hungrigen Hundeschnauze und dann sind wir wieder alleine. Die karge Wintersonne versteckt sich mittlerweile hinter dichteren Wolken und nur unsere mitgebrachte kleine rote Kerze wirft mit ihrem warmen Flammenlicht einen sanften Schimmer auf die Zweige und sorgt für eine stille, fast mystische Atmosphäre. So stehen wir dicht beieinander, genießen die Ruhe des Waldes, lauschen dem leisen Rascheln der Blätter und spüren die tiefe Verbindung zwischen uns und der Natur, weit weg vom Trubel des Alltags. Es ist unsere ganz besondere, stille Feier, die wir schon seit Kindergartentagen feiern: gemeinsam, im Einklang mit der Natur. So schenkt uns diese Waldweihnacht Wärme und Nähe, die der langen Abwesenheit und der Hektik im Alltag trotzt. Mit erfüllten Herzen und einem Lächeln auf den Lippen treten wir den Heimweg an und singen dabei beseelt "Oh du fröhliche", begleitet vom sanften Knirschen unserer Schritte im harschigen Graupel und von einer tiefen Dankbarkeit für diesen magischen Moment voller Ruhe, Licht und Verbundenheit.

Und hat Euch das 22. Türchen gefallen? Ich hoffe sehr, dass es Euch Freude bereitet hat und wünsche Euch von Herzen wundervolle, zauberhafte Adventstage! Nur noch zwei Tage bis Heiligabend, und die Vorfreude wächst mit jedem Moment. Ich danke Euch ganz herzlich für die liebevolle und charmante Begleitung auf dieser weihnachtlichen Reise und besonders Nicole (Niwibo) für diese zauberhafte Adventserfahrung. Morgen öffnet sich das 23. Türchen bei Fräulein Mo, auf das ich mich schon sehr freue. Ich wünsche Euch viel Vergnügen beim Entdecken und eine friedvolle, besinnliche Zeit in diesen letzten Tagen vor dem Fest.

Herzlichst Nicole


Unsere DIY's zur Winterfütterung von Wildtieren:
Meisensnack, Meisenknödel im Häkelnetz, Erdnuss-Hagebutten-Kette, Apfelaufhängung, Herz-Apfel, Vogelfutter-Tannenzapfen, Gefüllte Vogelfutter Tannenzapfen, Walnussschalen gefüllt mit Vogelfutter, Weihnachtliche Waldtierfreuden, Futterrollen für Piepmätze, Weihnachtsvitamine für unsere gefiederten Freunde, Erdnuss-Apfel-Aufhängung, Getrocknete Orangen, Zierapfel-Erdnuss-Aufhängung


Vergangene Waldweihnachten >hier<


Dienstag, 9. Dezember 2025

Ein bemoostes Wichtelbäumchen


Es ist Freitagabend und nur noch einmal schlafen, dann ist schon der Nikolastag da. Meine Mädels (alles Mütter aus der Krabbelgruppe meines Jüngsten) und ich sitzen an einem gemütlichen groben Holztisch in der alten Pizzeria an der Ecke und freuen uns wie Bolle über unsere Wichtelgeschenke. Das Besondere an unserer Runde ist, dass jedes Wichtelgeschenk selbstgemacht sein muss. Da werden selbstgemachte Papiersterne verwichtelt, funkelnde Sonnenfänger überreicht, wärmende Stricksocken und -Schals verschenkt, gesägte Puzzlekrippen aus Holz hergegeben und Kränze aus Waldschätzen präsentiert. Ein Geschenk schöner als das andere und vor allem mit ganz viel Liebe hergestellt.
 
"Ooh, das Bäumchen ist ja entzückend! Hast du das Moos wieder gekauft?", fragt mich mein Schneiderlein neckend, immer noch an eine kleine Geschichte von vor über 10 Jahren denkend. Ich antworte nicht, sondern grinse nur fröhlich nickend in mich hinein. ;)


Ein zauberhafter Wichtelbaum aus Moos, geschmückt mit kleinen roten Beeren. So schlicht, natürlich und doch voller Charme bringt er ein Stück Wald direkt in die gute Stube. Die samtige Moosoberfläche strahlt Ruhe und Geborgenheit aus, während die leuchtenden Hagebutten kleine Farbtupfer setzen und zierliche Zapfen, bemooste Ästchen und ein kleines Schneckenhaus an stille Waldmomente erinnern. Ganz ohne künstlichen Zierrat verbreitet dieses kleine Bäumchen eine bezaubernde weihnachtliche Atmosphäre.

So geht's:

Materialien

  • Styroporkegel (ca. 12 cm Durchmesser, ca. 28 cm Höhe)
  • Frisches Moos (aus dem Garten oder Blumenladen)
  • Drahtkrampen
  • Kleine Zweige mit roten Beeren (z.B. Hagebutten)
  • Ast als Baumstamm (ca. 30 cm lang), je uriger desto besser
  • Baumschere, Schere, optional Heißkleber
  • Blechdose und Bastellehm für Standfestigkeit
  • Optional: Lichterkette oder natürliche Deko wie Zapfen, Holzsterne

Anleitung

Kürzt den Ast auf etwa 30 cm und steckt ihn einwenig windschief in den Styroporkegel. Legt die erste Moosplatte auf den unteren des Styroporkegels und fixiert sie mit einer Drahtkrampe. Entweder Ihr arbeitet Euch von unten nach oben, sodass jede Moosschicht die darunterliegende leicht überlappt oder Ihr nehmt eine große Moosplatte und legt sie um den Kegel. Versteckt den Kegelboden mit Moos indem Ihr es mit Drahtkrampen feststeckt. Füllt die Blechdose mit Bastellehm, steckt den Tannenbaum hinein und bedeckt den Lehmbereich mit Moos sowie Zapfen, Zweigen oder anderen Waldschätzen. Wer mag, kann noch Lichterketten, Holzsterne oder Filzkordeln hinzufügen. 


Übrigens trägt jeder Zaunpfosten in unserem Garten eine Blechdose. Immer wenn ich eine Konserve geleert habe, wird sie frisch gespült über einen Pfosten gestülpt. Dort können sie in aller Ruhe vor sich hin rosten. Ganz wunderbar für kleinere Bastelideen.


Dienstag, 2. Dezember 2025

Weihnachtsschlappen


Während draußen ein eisiger Westwind ums Haus fegt sitze ich gemütlich an unserem alten Holztisch und genieße die wollige Wärme des bollernden Ofens. Im Hintergrund hört man alte irische Weihnachtsweisen und der Duft des Orangentees erfüllt neben dem Duft des Tannengrün den ganzen Raum. Vor mir liegen einfache Filzschlappen, welche ich gerne in Weihnachtsschlappen verwandeln möchte, um sie einer lieben Freundin zu schenken. Ein kleiner gestickter roter Stern soll jede Seite des Paares schmücken und so begebe ich mich auf die Suche nach einem passenden Knäuel roter Wolle und einer dicken Nadel. Während ich den roten Wollfaden durch das Nadelör ziehe, um im Anschluß mit wenigen Stichen den Stern zu sticken, erinnere ich mich lächend an unseren gemeinsamen Aktionen in der Vergangenheit um so ein Paar Schlappen* zu erhaschen.




*Schlappen - niederrheinische Mundart:
Von schlapp (schlaff, formlos);
bezieht sich auf weiche Hausschuhe aus Stoff/Filz.​
Seit 17. Jh., mittel-/niederdeutsch; typisch Niederrhein.
Syn.: Schluppen/Schluffen („schleppend gehen“).