Freitag, 20. Februar 2009

Wintermarkt

Alle Jahre wieder lockt der Wintermarkt. Immer am Mittwoch vor Karneval findet dieser traditionelle Markt statt. Früher war es ein reiner Viehmarkt. Hinzu kamen dann Krämer mit allerlei Kurzwaren.
Mittlerweile findet man hier alles, was man braucht und nicht braucht. Strumpfwolle, Putzlappen und Gewürze für die Hausfrau, Süsses und Spielwaren für die Kinder. Man schlendert durch die Straße, schaut hier und da. Trifft Altbekannte, hält Schwätzchen. Viele ehemalige Dorfbewohner reisen extra zu diesem Tag in die alte Heimat, schließlich ist es das Ereignis des Jahres, da muss man dabei sein. Wenn der Magen knurrt, stellt man sich in die stets lange Schlange bei der Pommesbude an, aus der den ganzen Tag der Qualm wabbert.
Später trifft Mann und Frau sich in der kleinen hoffnungslos überfüllten Dorfkneipe. Und ist es noch so eng, es passt immer noch jemand rein. Urgemütlich ist es dort. Nun warten alle, dass es dunkel wird.
Denn dann zieht die Burschenschaft nebst musikalischer Untermalung eines Spielmannszug im Fackelschein durch das Dorf. Den VIP's wird ein Ständchen gebracht, wo neben dem obligaten Schnaps auch "eine kleine Spende" den Besitzer wechselt. Mit lauten Uffdaa und Täterää zieht der Lindwurm Richtung Bürgerhaus, um dort bei Musik und Tanz den Tag feuchtfröhlich ausklingen zu lassen.













Dies hier war meine diesjährige Ausbeute. Ein Beutel Hustenbonbons, diverse Gewürze, Glückwunschkarten ...
... und eine im Backhaus frisch geräucherte Forelle, garantiert fangfrisch vom Vortag aus dem See des stillgelegten Steinbruch.

Freitag, 13. Februar 2009

Gärten 2008 - Stadtgarten 2. Teil

Zu meinem letzten Post, in dem ich euch den Stadtgarten zeigte, bekam ich soviele begeisterte Antworten. Dafür erstmal ein großes DANKE SCHÖN. Ich freue mich über jeden Eintrag.
Ich dachte mir, da dieser Garten soviel Begeisterung auslöste, zeige ich euch weiter Eindrücke von dort. Beim Durchsehen der Fotos habe ich selbst noch sovieles entdeckt, was ich entweder noch gar nicht gesehen oder schon wieder vergessen hatte. Viel Spass bei diesem zweiten Rundgang.







Diese Idee finde ich klasse. Die Kräuterkrone hängt an einem Ast. An die Haken wurden mit Draht kleine Gläser befestigt, Teelichter hinein oder Blütenköpfe in ein wenig Wasser - fertig.
Diese Stelen sind klasse und ganz einfach selbst zu machen.




Ihr erinnert euch an das Gartenhäuschen am Teich?
Wollt ihr eine Blick hinein werfen? Hinsetzen, zugreifen und geniessen war ausdrücklich erwünscht!

Und ein weiteres Mal das Himmelbett
Ghislaine de Feligonde, wie üppig sie hier blüht.
Die Gärtnerin hat hier einen Efeukranz gebunden, Reagenzgläser eingearbeitet. In jedem Glas eine Rosenblüte aus dem Garten gestellt und kleine Namensschilder dazu geschrieben. Eine tolle Idee.
So, das wars nun aus diesem Garten. Teils sind die Fotos leider etwas grell. Es war schon Mittagszeit und ein heißer Junitag. Ich denke aber, euch hat auch dieser Gartenbesuch gefallen.

Sonntag, 8. Februar 2009

Gärten 2008 - Stadtgarten

Im Sommer besuchte ich zur "Offenen Gartenpforte" einen Stadtgarten, der erstmals seine Toren geöffnet hatte. Haus und Garten sind um einiges älter als die Besitzerin, wie an den vielen alten Obstbäumen zu erkennen ist. Die Gärtnerin liebt Rosen, das ist nicht zu übersehen.
Ich fand schon das Willkommen am Gartenzaun so nett, das hatte ich noch nirgends gesehen. Begleitet hatte mich eine Gartenfreundin, die ihren "in die Jahre gekommenen" Garten gerne umgestalten möchte, wobei ihr aber die Ideen und vor allem der Mut fehlt. Sie war sehr neugierig, sie war noch nie in diesem Rahmen in fremden Gärten.
Der große gepflasterte Hof ist mit allerlei hübschen Kleinigkeiten geschmückt.

Ein erster Blick über den Zaun, der Hof und Garten trennt. Interessant, der gemähte Weg an den Blumenbeeten entlang, mittig steht das Gras hoch.


Mitten in der ungemähten Wiese lädt ein metallenes Bett zum Verweilen ein.
Und überall eine solche Pracht an Rosen. Dazu der Sonnenschein, der Duft ....


Ah ja, auch dieser Garten ist möbliert. Ich liebe es.

Ruheplatz mitten in der Bauerngartenabteilung

Ein romantischer Pavillion steht am Teich

Die Holztreppe führt zu der in Naturstein gehauenen Chinesischen Ecke

Eine letzte süsse Versuchung, und schon verlassen wir diesen wunderschönen Garten, der so viele Überraschungen bietet mit Licht und Schatten., Pavillion, Teich und Chinaecke, Rosenpracht, Stauden und Gemüse.

Ich hoffe, in diesem Jahr öffnet sich die Pforte wieder, dann fahre ich nochmal hin. Ich vermute, ich habe noch nicht alle Geheimnisse entdeckt.