Alle Jahre wieder lockt der Wintermarkt. Immer am Mittwoch vor Karneval findet dieser traditionelle Markt statt. Früher war es ein reiner Viehmarkt. Hinzu kamen dann Krämer mit allerlei Kurzwaren.
Mittlerweile findet man hier alles, was man braucht und nicht braucht. Strumpfwolle, Putzlappen und Gewürze für die Hausfrau, Süsses und Spielwaren für die Kinder. Man schlendert durch die Straße, schaut hier und da. Trifft Altbekannte, hält Schwätzchen. Viele ehemalige Dorfbewohner reisen extra zu diesem Tag in die alte Heimat, schließlich ist es das Ereignis des Jahres, da muss man dabei sein. Wenn der Magen knurrt, stellt man sich in die stets lange Schlange bei der Pommesbude an, aus der den ganzen Tag der Qualm wabbert.
Später trifft Mann und Frau sich in der kleinen hoffnungslos überfüllten Dorfkneipe. Und ist es noch so eng, es passt immer noch jemand rein. Urgemütlich ist es dort. Nun warten alle, dass es dunkel wird.
Denn dann zieht die Burschenschaft nebst musikalischer Untermalung eines Spielmannszug im Fackelschein durch das Dorf. Den VIP's wird ein Ständchen gebracht, wo neben dem obligaten Schnaps auch "eine kleine Spende" den Besitzer wechselt. Mit lauten Uffdaa und Täterää zieht der Lindwurm Richtung Bürgerhaus, um dort bei Musik und Tanz den Tag feuchtfröhlich ausklingen zu lassen.









































Ein erster Blick über den Zaun, der Hof und Garten trennt. Interessant, der gemähte Weg an den Blumenbeeten entlang, mittig steht das Gras hoch.














Eine letzte süsse Versuchung, und schon verlassen wir diesen wunderschönen Garten, der so viele Überraschungen bietet mit Licht und Schatten., Pavillion, Teich und Chinaecke, Rosenpracht, Stauden und Gemüse.