Samstag, 28. März 2009

Sing und swing




Mir ist klar, nur Übung macht den Meister - für mich bedeutet es: Jeden Tag üben - jeder Ton muss leicht daher kommen. Der Sound soll weich und sauber klingen, präzise Tempi und kleine gezielte - taktgenaue Bewegungen - einen überzeugenden Augenaufschlag - so soll sie sein, wenn sie fertig ist - meine "wuffigmusikalische" Überraschung.
Ich komme immer mehr aus mir heraus, schwierige Töne sitzen viel besser und meine Zunge habe ich ganz locker heraushängen , mein Zwerchfell (sowas haben Menschen auch in der Magengegend) vibriert ungemein musikalisch und meine gut trainierte Atmung schafft es ganz locker über zwanzig Wuff Wuffs schon längst hinaus.
Herrchen pfeilt noch an meinem Rhytmusgefühl - alles in allem eine gute bis sehr gute Vorbereitung. So blicke ich mal ganz optimistisch nach vorne, dass das mit dem Geburtstagsständchen für mein Frauchen klappt!
Muss noch rasch erwähnen: Morgen geht es los ans Meer und alle Experten für Wetter und Co. kündigen uns eine zumindestens frühlingshafte neue Woche an.
Das wäre ja schon das größte Geschenk - für Frauchen - ach - nein - für mein ganzes Rudel. Morgen geht es los, denn ich spüre in mir schon deutlich dieses Singen und Swingen - herrliche Vorfreude - babadabadaaaaaaaaaaaaaaaa - wuff - wuffffffffffffffff Frühlingsduffffffffffff.............t!

Donnerstag, 26. März 2009

Natürlich komme ich wieder.......


.....die Vögel ziehn in den Süden sobald es im Herbst kühler wird - ich aber - ich habe mich entschlossen in den Norden zu ziehen, vielleicht ist es ja da jetzt in diesem Frühjahr schon etwas wärmer - wäre doch möglich - oder?
Vielleicht hat sich dieser feine Herr Frühling einfach nur in der Richtung geirrt und irrt jetzt von Norden nach Süden und von Osten nach Westen und niemand ruft halt - hierbleiben - oder doch - denn ich rufe seit Tagen ganz lauuuuuuuut nach ihm. Mein Hoffnung ist groß, dass mich die bunten Krokuss- und Narzissenfelder in Nordholland zumindestens "farblich" aufheitern.
Was hier so bei uns abgeht - ist ja wohl kaum der Rede wert.
Zu meinem großen Erstaunen lese ich auch noch, dass bei meiner Schwester Andra - die lebt mit ihrem Rudel im Oberbergischen Land - heute Morgen 3 cm Neuschnee gefallen sind und sie stellte die Beweisfotos gleich mit dazu - bestimmt nur um mich zu ärgern - soll´sie doch im Schnee toben - mir doch egal - bääääääääh - bin den Schnee leid.
Ich gebe zu, es sind ja ein paar sehr schöne Aufnahmen - aber die mir so vor die Nase zu setzen. Was soll das????? Wenn dieses Wetter dann auch noch nach hier kommt - nein - ich schau´da gar nicht hin.
Will´ich nicht - nööööööö - lieber Wind - auch Sturm - sogar ein paar Tropfen Regen, aber ich will Frühling riechen und endlich meine Nase da mitten hinein stecken! In Nordholland sind die Felder bunt und die Blütenköpfe leuchten in allen Farben. Aber ich soll mich hier seit Tagen nur mit ein paar gelben Narzissen und diesen kleinen Gänseblümchen zufrieden geben??
Sorry - Frauchen hegt und pflegt ja jedes einzelne Köpfchen, hat vor dem Regen sogar noch einige von den gelben rasch zusammengebunden, die lagen - ziemlich mitgenommen - flach auf den Beeten.

Die Luft an der Nordsee hilft mir ganz sicher dabei, dass mein Kopf, der ja voller Gedanken ist, mal in Ruhe und konkret darüber nachdenkt, was ich für mein Frauchen - zu deren Geburtstag - auf die Beine stellen könnte. Muss meinen Hovikopf anstrengen.
Oh - wie wär´s damit? Eine rote Rose in typischer Rosenkavaliershaltung - also den Stengel quer in meine Schnauze gepackt - erscheine so und gratuliere. Oder - wie wäre es - wenn ich meine Stimme zu einem heiteren Auuuahhhauhoooowooohoooooooooo erheben würde - als Geburtstagsständchen oder so?
In höherer Tonlage klingt das hier bei uns sehr oft bis ins Dorf - diesen Sound habe ich sehr gut drauf.
Herrchen übt allerdings nicht mit mir - der findet das schrecklich und nicht hovilike - aber - vielleicht schaffe ich es ihn umzustimmen. Ist ja für Frauchen.
Bis kommenden Dienstag muss ich üben - vielleicht klappt dann sogar Häppibörsdeiiii im Wuffton und das dann mitten in einem nordholländischen Narzissenfeld. Jaaaaaaaaaaa - das ist es - ich könnte jetzt schon vor lauter Freude losjaulen - das wär´s doch - oder??
Wenn ich meinen Kumpel Salue auch noch dazu animiere - statt immer nur mit mir zu spielen - einfach mal meinen lupenreinen Tönen zu lauschen, vielleicht sogar mit einzustimmen - ach - ich ...... ich weiß nicht - ich bin tatsächlich ein ganz verrückter Hovi - oder?

Natürlich komme ich wieder und zu Ostern erzähle ich Euch dann, ob sich tatsächlich alles so zugetragen hat.......
Psssst - also nichts verraten - wuff - wuff - wuff - wuffwuff.....

Dienstag, 24. März 2009

Muss das sein?

Da hilft jetzt wohl nur noch beten - oder muss ich das verstehen? März ist zwar noch nicht Mai - aber auch kein April - denn der macht ja bekanntlich, was er will. Dass es der März nun auch nicht mehr so genau nimmt und seine Frühlingspflichten vernachlässigt, dabei meine Stimmmung gewaltig nach unten drückt, das ist doch wirklich kein feiner Zug - oder?
Hat der kein Erbarmen mit den vielen Osterhasen, die sich gerade in den letzten Stunden bereits mit dicken Pinselstrichen auf meinem Blog ausgetobt haben und drüben im Hang seit Tagen sehr fleissig mit der "Eiermalerei" beschäftigt sind. Zwei kräftige Exemplare rennen dort sehr "geschäftich" hin und her.
Eine Frage sei mir bitte noch gestattet: "Warum musste ich letzte Woche mit Frauchen im Garten wuseln und buddeln - nur, damit mir jetzt alles wieder verhagelt wird - nööööööööööööööö - mit mir nicht - nicht mehr"!!
Das ganze Elend bietet sich erst beim anklicken dieses Fotos!!
 
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Montag, 23. März 2009

Wenigstens das macht Laune

Zahnarztbesuch verdauen - die Spritze läßt nach - dann die Teestunde geniessen, Landlust lesen, einen Tulpenstrauß auf dem Küchentisch anschaun und ganz nebenbei einen treuen Hundeblick einfangen. Ach - geht doch - oder?
 
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Rauf - rüber - runter - rauf - rüber - runter wozu?

Lieber Herr Frühling!
Wie Sie ja bekanntlich schon erfahren haben, ist Ihre Zeit auf dem Kalender nun gekommen und wir haben bereits - jeder auf seine Art - versucht Sie herbei zu locken, nun aber reißt mir der Geduldsfaden. Sie sollten sich was schämen - die arme Frühblüher und die enttäuschten Frühlingsgefühle - was wird aus denen? Darüber sollte Sie sich Gedanken machen. Ich habe hiermit meinen Protest Ihnen gegenüber kundgetan. Seien Sie sicher - Fortsetzung folgt, wenn Sie nicht augenblicklich diese vollen grauen und nasskalten - stürmischen Regenwolken auf der Stelle verschwinden lassen.
Bitte kommen Sie zur Vernunft!
Ich erwarte eine freundliche Geste - bzw. beginnen Sie endlich mit Ihren Pflichten, an die ich Sie hiermit höflich erinnern darf.
In der Hoffnung auf gute "Besserung" Ihrerseits.
Ihre Monsterbacke Aiko

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Meine Gedanken am letzten Wochenende!
Sowas - ich bin total fertig - vielleicht bin ich so gar ein wenig beleidigt - auf alle "Felle" mir war ganz schön mulmig zumute.
Frage: Wann, warum und wieso?
Es begann harmlos - wie immer großer Freudentanz um Herrchen herum, wenn er an der Flurtreppe zur Leine greift. Diese Handbewegung ist es, der ich entgegensehne. Okay - nicht immer - denn draussen so unter dem Dach der Einfahrt oder im Garten unten - da kriege ich das nicht mit, doch sobald ich die Gräuschkulisse - Kellertüre auf, festes Schuhwerk anziehen, Griff zur Leine bemerke, geht bei mir die Post tatsächlich per Eilboten ab. Niemand könnte mich in dieser Situation mit dem noch so leckersten Leckerchen ablenken. Nöööööööööö - keine Chance - das ist der Glücksmoment schlechthin.
Freude - sich freuen, gemeinsame Freude - ist alles gut und schön, doch was macht die Sache so fantastisch?
Na - zunächst tickt meine innere Uhr, die mir regelmäßig ankündigt: Die "Wanne ist voll" - und das weiß Herrchen natürlich auch.
Darüber hinaus die Tatsache, dass uns Bewegung gut tut, er in seinem Alter muss ne Menge Meter laufen, damit sich in den Knochen kein Rost ansetzt. Ich - tja - ich bin an herrlich langen Pippikakkateitaläufchen sowas von interessiert, denn ich lese für mein Leben gerne Zeitungen und habe so meine ganz persönliche Lust und Wonne an einigen vierbeinigen Schönheiten.
Ob nun zum Spiel oder zum gegenseitigen - ganz zwanglosem Kennelernen oder auch zum Toben und Rennen.
Aber halt - zunächst muss ich wieder auf mein eigentliches Thema zurückkommen.
Rauf - rüber - runter - rauf - rüber - runter - wozu das ganze Theater????
Fortsetzung folgt. Frauchen muss jetzt erst einmal - ohjeeeeeeeeee - zum Zahnarzt - !
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Wo war ich stehen geblieben? Ach ja - beim rauf - rüber - usw....
Wozu gehe ich in die Hundeschule? Damit ich lerne! Was lerne ich? Gutes Benehmen und Selbstsicherheit. So gesehen werde ich dort u.a. auch stark gemacht - für das Leben mit Zweibeinern, mit Vierbeinern und ich lerne den Umgang bzw. erfahre meine Reaktionen bei verschiedenen Geräuschen, trainiere an speziellen Hundeparcours meine Geschicklichkeit - aber auch mein allgemeines Reaktionsvermögen.
Der gemeine Hovi ist stur - der Hovi als solcher ist ein sehr aufmerksamer Begleiter und ich - ich - kann so stur sein - also wie ein Denkmal aus Stein. Jawohl - so stur!
Aiko die Monsterbacke - ich gebe zu - nicht ganz umsonst habe ich diese Sturheit - so sind mir manche Situationen eben von vorne herein nicht "geheuer". Ich verteidige mein Revier, mein Rudel, ich renne und laufe über Stock und Stein, kein Dreckhaufen ist vor mir sicher und selbst Bäche, kleine Flüsse und Seen sind mir willkommen - aber wenn ich stur sein möchte, dann bin ich es mit Leib und Seele - also ganz.
Nun denke ich über ein typisches stures Verhalten von mir nach. Fahre mit Herrchen an den Rhein - wie immer - große Freude, viele Kumpels - ob an Fahrradleinen, zu Fuß - online - kein Problem kostenlos dazu gute - sehr gute frische Nachrichten überall an den Bäumen und Büschen. Meine besagte Wanne war nach einer halben Stunde ziemlich leer und dann sollte ich so mirnixdirnix auf eine monströse - lärmende weißgraue Kist, die vorne und hinten offen war und im Wasser lag - da sollte ich rauf - ohhhhhhhhhh - wie peinlich - ich sollte - aber ich wollte nicht.
Nein - ohne mich - weder mit - noch ohne gute Worte - nein und nochmal nein, absolute Flachaufbauchlage - das war´s wohl - oder?
Herrchen gab mir Kommandos - ich schaltete auf stur - Leckerchen - keine Wirkung - dann oh Wunder zufällig ein kleiner Fiffi direkt hinter mir und dann rasch vor mir und dann war der da, wo ich noch hin sollte - rauf auf die Fähre. Wobei ich gar nicht abgeneigt war, diesem Fiffi zufolgen - so einem Winzling wollte ich auch zeigen, dass ich ......... schitttttenbooooom - dennoch - es hat mich Überwindung gekostet - aber ich war jetzt mit an Bord sozusagen Bootsmann auf dem Rhein. Jetzt gings ab und rüber auf die andere Seite. Merkwürdig waren die Geräusche und es zog fürchterlich - nach ganz kurzer Zeit mussten wir alle wieder runter und das ging - für mich jedenfalls recht gut - Erleichterung oder sowas ähnliches stellte sich sofort ein. Keine Spur von stur an mir.
Wir machten einen langen Spaziergang - mir kamen ganz neue und auch seltsame Düfte dabei in die Nase - gute Übung dachte ich - so als fleissiger und passionierter Fährtenschnüffler.
Ich vergaß alles um mich herum als dann auch noch eine wunderschöne Hovidame - "echt" blond - traumhaft - lebendig und so sanft wedelnd - auf uns zu kam. (Frauchen meinte, dass läge an meiner Mamma Betty, dass ich so sehr auf blonde Mädels stehe - von wegen der frühhundlichen Prägung).
Leider - leider keine Diggi dabei - glaubt mir bitte - sie war einfach nur zum verlieben schön - doch sie - sie hatte gar keine Lust auf rauf - rüber - runter - obwohl - versucht habe ich es schon - rein spielerisch und das hat auch schon ganz viel Freude gemacht. Der sanften blonden Schönheit - so denke ich - auch! Vielleicht war ich zu früh oder gar zu stürmisch - aber geschmeichelt hat es ihr schon - möchte das ausdrücklich hier betonen.

Danach gings dann aber wieder auf diese fahrende weißgraue Kiste - ich - nicht mehr ganz so stur wie auf der Hinfahrt - dafür mit weichen Gefühlen in den Beinen - ein wenig zittrige Glieder - ob aus Angst oder immer noch aus Erregung nach diesem wunderschönen Spiel mit einer blonden Hovidame von der anderen Rheinseite - ich weiß es nicht. Aber dafür würde ich sogar noch einmal meine Sturheit vergessen und voller Schwung mit der Rheinfähre übersetzen.

Freitag, 20. März 2009

Wir locken den Frühling


Hier also meine dritte - letzte - Collage zum unten genannten Thema. Es ist schon Samstag, der 21. März und weil es morgen wieder regnen soll - möchte ich ganz schnell noch den heutigen Tag als "Traumtag" bezeichnen und lege ihm alle meine Gefühle zu Füssen. Damit wird er hoffentlich einsehen - dieser offizielle Frühling - wie wichtig er für Menschen - für uns Tiere und die gesamte heimische Pflanzenwelt ist. Er soll sich bloß nicht wieder verdrücken und diesem lausigen Winter das Feld überlassen!
Ich bin zwar nur ein Hund - mein Winterfell ist abgelegt - ganz viele Vogelnester damit kuschelig ausgepolstert und so nehme ich doch an, dass mir als edlem Spender mal eine Belohnung zusteht - so - das musste ich mir jetzt mal von der Hundeseele reden. Also nicht kneifen - hier bleiben - du - du Frühling!

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Ein weiterer Versuch den "Frühling zu locken" - zur Erinnerung - so sieht die "Käfighaltung" im Frühling/Sommer aus. Mir gefällt es - Hovigenuss pur - mitten in der Frühlingswiese.....super schön - abgesehen davon, dass ich aus diesem Teichbecken mein Wasser schöpfe - sabber - sabber - aber frisch und fischisch lecker hmmmmmmm.

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Hier der erste Beitrag zum Thema: Wir locken den Frühling auf Katinkas Initiative hin. Bei der Auswahl von Blumen und Pflanzen in allen Farben, die auf dem Lappentopf in diversen Dateien noch ihren Winterschlaf halten, wird ganz sicher noch einmal eine Collage folgen. Jetzt aber erst einmal allen eine gute Nacht, morgen ist auch noch ein Tag!

 
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Fisch Fritz und Co.

Nachtrag zum Post Muskelkater etc.....
und zur Erklärung: Fritz und Co leben aus Sicherheitsgründen in "Käfighaltung". Der Teich ist bauseits ein Regenüberlaufbecken und 1,30 Meter tief. Wir haben eine Verrieselungsanlage vom Dach über Wasserdücker hinter dem Haus und dann über dieses große Becken in die Wiese am Hang. Das Gitter ist erst seit es einen Enkelkumpel gibt dort drüber gelegt worden. In der Zwischenzeit haben wir uns aber auch dran gewöhnt und es wird auch sehr stark überwuchert, wenn die Teichpflanzen hochwachsen. In älteren Posts gab es dazu auch Fotos. Alles klar?
 
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Donnerstag, 19. März 2009

Muskelkater - hundekaputt - aber schöne Aussichten.


So - damit es in unserem Garten bald wieder so grünt und blüht wie im letzten Sommer, haben wir zwei volle Tage mal so richtig gewühlt. Ich - die Monsterbacke - habe die ganze Zeit freudig mitgeholfen und jetzt weiß ich endlich warum es Muskelkater heißt, denn darüber klagt Frauchen sehr und wenn mich einer fragen würde, dann gibt´s darauf nur eine Antwort - ich bin glücklich - zufrieden und hundekaputt.
Zu unsrer aller Freude schwimmen der dicke Koi Fritz und sein Freund Felix schon wieder recht munter im Teich - wobei der Fritz ganz schön groß und fett geworden ist - so über 60 cm meinte Herrchen vorhin, er hat mal von oben Maß genommen - ob das bei Fischen alles Winterspeck ist?
Merkwürdig - dabei hat der doch gar keine Leckerchen bekommen!
Tja - verkehrte Welt - ich bekomme davon sogar zweimal täglich eine Ration, dazu meinen Becher Hüttenkäse und die köstlichen homemade Hundekekse und bin - abgesehen von meinem dicken Fell - doch rank und schlank.
Nun denn, meine Beiden sind jedenfalls ganz schön und voller Elan ans Werk gegangen. Schneiden, sägen, ausgraben, umgraben, Unkraut zupfen und auch schon ein wenig den Hang hinterm Haus beackern - aus sportlicher Sicht betrachtet, war das schon eine ganze Menge Holz, was da ab musste, weil es einfach zu sehr in den Himmel gewachsen war bzw. die eisige Winterkälte nicht überlebte.

Dank meiner kräftigen Mithilfe, sind einige kleinere Dinge - wie z.B. alte Wurzeln endlich rausgebuddelt - na ja, da bleibt das einfach nicht aus, dass ich jetzt halt richtig schön hundekaputt bin. Dazu den ganzen Tag ein spezieller Geruch, der mir in der Nase kribbelt.
Brrrrrrr - der Bauer fährt da was volle Kanne auf die Felder - tracktracktracktor und hinten kommt was raus - gute Landluft - soll gesund sein. Auch ein Zeichen, dass es endlich Frühling wird. Im Märzen der Bauer die Rösslein anspannt...... aber ich bekomme die Krise - das ist doch ein Tracktor und kein - aber bestimmt was von - einem Rösslein - oder?

Zum Glück ist unser blauer Hinterherläufer bis unter das Dach voll und morgen geht´s damit ab auf den städtischen Pflanzenfriedhof.
Schöne Aussichten - es kann losgehen mit der neuen Gartensaison.

Sonntag, 15. März 2009

Hovawart Aiko

He Leute - es ist geschafft - Hollywood wartet - ein absoluter Musshingucker: Hovawart Aiko - jetzt neu auf
You Tube
freue mich auf Kommentare und vor allen Dingen können nun alle meine Freunde mich in meiner unermüdlichen Hoviruhe live und in Farbe während meines Hollandurlaubs bei der täglichen "Kopfarbeit" betrachten. Das alles mit Musik!
Wuff Wuff - Hovawart Aiko - die Monsterbacke

Samstag, 14. März 2009

Wenn das mal keine guten Anzeichen sind!

Sogar auf meinem grünen Hundeplatz rieche ich Frühling. Irgendwie ist auch da das Gras grüner und die hundertmillionen Kaninchenköttel viel frischer und sie glänzen so schön in der Sonne ...... obwohl - hmmmm - eigentlich - soll ich mich ja dafür gar nicht interessieren. Immer schön aufpassen und lernen, lernen, lernen.....
Heute habe ich mir - pssssst - so gar nichts aus den Übungen gemacht. Ich war irgendwie sogar gelangweilt. Bin lustlos hinter Herrchen her getrottet.
So oder - so ähnlich - hat er vorhin - alles meinem Frauchen brühwarm berichtet. Alter Pääääääääzzzzzer - gemein.
Die Sache ist ja die, ich hatte heute einfach zu viele Farben im Kopf, die ich doch mit geschultem Augen am Morgen im Garten entdeckte. Dabei gleich auch einen riesen Schrecken bekommen.
Stand doch plötzlich unten am Häuschen dichter Qalm über dem Dach - es war mir sofort einen aufmerksamen Brummer wert, brrrrrrrwuffffff - was aber war der Grund für solche Erscheinung? Ich habe - ganz ehrlich - nichts damit zu tun - habe doch nur mein Beinchen an diesem Busch gehoben.
Klar - Frauchen begriff es sofort. Die Eiben blühen und dieser feine Blütenstaub flog wie eine dichte Wolke über dem gesamten Busch und über das Häuschen.
Achtung - was da fliegt kommt von uns - aus unserem Garten! Huhuhuuuuu es hat sicher noch zehnmal "gequalmt" - aber wirklich - beinahe wären wir alle drauf reingefallen und hätten sogar die Feuerwehr gerufen "grrrr".
Pooooooooh - ich sag´s ja - das ist ein Abenteuergarten.
Freut mich aber, dass endlich ein paar Frühlingsfarben zu erkennen sind, wobei das Frühlingsgrün ja in seiner Zartheit besonders schön ist.
Farben - hach - super - endlich - wenn das mal keine guten Anzeichen sind.

Die Ursache für den Qualm

Das Buchsbeet mit der Katzenminze kommt ganz schön in Fahrt.

Diese rosa Blüten sind hundertfach überall am Hang - obwohl dort noch gar kein Frühjahrsputz gehalten wurde. Es gibt gerade da noch soviel zu tun.
 

 

 

 
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Freitag, 13. März 2009

Danke für Eure Gedanken und Kommentare zum gestrigen Post.
Langsam kommt wieder Farbe in den Garten, obwohl es bis zur eigentlichen Rosenblüte noch eine Zeit dauern wird. Wir werden heute mal ordentlich auf die Lauer gehn, daher nur ein kleines "Lesezeichen" für Euch.

 
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Donnerstag, 12. März 2009

Grau ist alle Theorie


Seit gestern ist es in unserem Land überall grau in grau. Wir sehen wieder in eine tiefe Wunde, die noch nicht verheilt war. Nun beginnt sie erneut zu bluten. Ein tiefer Schmerz ist spürbar. Welches Leid, welche unsagbare Verzweiflung über das Geschehene für alle Menschen, die mittelbar und unmittelbar davon betroffen wurden?
So etwas ist einfach nicht zu begreifen, da hilft auf Dauer keine noch so gutgemeinte, kurzfristige psyschologische Unterstützung.

Es gibt in vielen - zu vielen Elternhäusern kein intensives Familienleben mehr. Eine Familie, die sich kümmert, die streitet, sich versöhnt, sich ernsthaft bemüht und immer und über alles redet, die Zeit mit einander verbringt und auch gegen alle Widerstände, sich öffnet für das, was einen jungen Menschen belastet und verändert.

Familie bedeutet Nestwärme und zwar immer - auch mit einfachen Mitteln, egal in welcher finanziellen Situation, egal in welcher "Liga" sie angesiedelt ist.
Die Schulzeit war für diesen Jungen doch längst abgeschlossen. Aber gerade dort - in seiner alten Schule - wollte er sich beweisen, im nachhinein.
Oder war er nur auf der Suche nach einem bewußt in Kauf genommenen finalen Kick? Wie lange hat er vorausgeplant, warum genau auf den Tag gewartet? Das alles nur in der Kommunikation mit Menschen in einem Chat - ohne Fleisch und Blut!
Dabei ist seine Familie - ein großer - vor allen Dingen ein tiefer und gemeinsamer Lebensabschnitt gewesen.
Ein Kind, Kinder in einer Familie brauchen einfache - oft sogar ganz simple - aber zuverlässige Rituale. Ein gemeinsames Frühstück z.B. - einen sogn. runden Tisch für alle möglichen Diskussionen. Zeit, die weg vom Bildschirm - egal ob PC oder TV - gemeinsam erlebt und durchlebt wird. Hürden, die gemeinsam übersprungen werden.
Lebensphasen, die rasch - viel zu rasch vorbei sind, die aber prägen.

Übersteigertes Geltungsbedürfnis, Depressionen und ich denke auch mangelnde Anerkennung durch Vater, Mutter - ich weiß es nicht - was immer für Motive herhalten , was immer jetzt an Erklärungen vorgetragen wird, keiner wird es jemals eindeutig beantworten können.

Wir alle haben diesen Satz schon tausendmal gehört: "Nicht für die Schule - sondern für das Leben lernen wir". Wo aber kann ein Kind das wirklich nur erfahren, erleben: In der Familie, in einer Bindung zwischen Eltern und Kind, zwischen Elternhaus und Kindergarten, zwischen Elternhaus und Schule. Das alles ist ein täglich sich unterschiedlich darstellender Prozess und gerade bei jugendlichen Schülern und deren Eltern, ist es die wichtigste Aufgabe - egal ob Vater oder Mutter - sich intensiv und nachhaltig zu kümmern.
Um damit auch Freunde, Spielgefährten oder auch sonstige Kontakte, die ein Kind in seiner eigenen Umgebung, seinem Zimmer oder seinem abgeschlossenen Raum erfährt und verarbeitet bzw. lebt zu erkennen und zu begreifen. Eltern sollten ständig auf "Spurensuche" gehen, um selbst die kleinsten Zeichen wenigstens zu erahnen. Übersteigerte Kontrolle, gemeine Verletzung des Privatbereiches sollte es aber nicht sein. Doch es können sich daraus Fragen, neue Sichtweiten, wachsendes Verständnis und oft auch gemeinsame Interessen ergeben.

Junge Menschen werden nicht plötzlich zu Amokläufern. Sie durchleben Phasen, von deren Länge oder überhaupt von deren aktuellem Zustand, Eltern eine Ahnung - wenigstens eine kleine Ahnung haben müssten. Nichts ist so kostbar wie das Leben - nichts ist grausamer wie die Tatsache, dass ein Leben - wo immer auf diesem Erdenball - durch Menschenhand bewußt zerstört wird. Ich weiß, grau ist alle Theorie, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und habe daher meine Gedanken - also dieses Mal nicht die von Aiko - an einem solchen Tag versucht in Worte zu fassen.

Mittwoch, 11. März 2009

Oh - bitte - nein - nicht schon wieder!!!!


Wenn das tatsächlich so kommt, dass meine Menschen wieder die Fellmützen rausholen und sich einmummeln müssen, dann ziehe ich weit weg und buddele mir eine Höhle im weichen Sand und verbringe dort dann einen ausgedehnten Winterschlaf. Das schont meine Reserven und anschließend werde ich ausgeruht und voller Elan unseren Garten auf Vordermann bringen, den Hügelkumpel zum Teufel jagen und dem Fasanenhahn mit lautem Wuffwufff ordentlich einen Schrecken einjagen. Der Arme musste heute meinetwegen die Flucht in die Büsche antreten. Was immer dieser geniale Uli Stein mit dem Cartoon darstellen wollte: Fein beobachtet - oder? Mir sind vorhin so gekleidete Menschen doch tatsächlich begegnet. Kein Wunder, bei dieser "hundsgemeinen" Wetterlage. Iiiiiiiigitttttigitttt!!

Dienstag, 10. März 2009

Wer hilft mir?


Diese Primel hat den eisigen Winter hervorragend überstanden, warum habe ich es denn viel schwerer? Das Wetter soll noch bis in den April hinein so weiter machen dürfen. He Leute - ich protestiere ..........und schalte auf stur! Draussen singt im Nussbaum ein ganz kleiner Vogel.
Warum pfeift er beim Revierabstecken solche Traumtöne jubelnd in den Regenhimmel?

Musste schon gestern lange darüber nachdenken, warum ich so eine merkwürdige Stimmung habe, immer wieder frage ich mit meinem Hundeblick in Richtung Frauchen, die sich offenbar selber in einer Art Weltuntergangsstimmung befindet. Bin wie sie - auch seit einem Tag kein Energiebündel mehr - wir durchleben wohl so eine Art kollektive schlechte Launestimmung, die sich hier um mich herum ungefragt breit macht. So lasse ich mich also hängen, döse vor mich hin, agiere verzögert, richtig lustlos - kein Spieltrieb wie sonst, insgesamt dusselich benommen. Mein Wufffffffffen ist kaum vernehmbar - zu anstrengend - schnüffeln - piiiiiiiiih - zu nass - pieseln - klar muss raus, aber irgendwie viel zu wenig, bin sogar zu müde zum saufen.
Herrchen steckt gedanklich auch in einer Krise - von wegen, geht´s dem Hund schlecht, wird auch seine Stimmung kellertief und Frauchen kann keine heitere Aufmunterungstänze vollführen, da wie schon erwähnt ebenfalls lustlos - also wer hilft mir aus der Krise - wer weiß wo der Frühling steckt und wem kann ich vertrauen, der Wetterfee schon gar nicht und dem kinnbärtigen Kachelmann auch nicht - alle sind in der Depriphase - auch ich - das ist es eben, wir sind wetterempfindsame Lebewesen, umsomehr wundere ich mich über Fritz und Felix, die beiden dicken Kois scheinen die eisige Kälte und das viele Wasser von oben ganz gut überstanden zu haben bzw. es immer noch zu ertragen. Sie zeigten sich heute ganz kurz und damit ist klar, wir müssen langsam anfangen auch deren Speiseplan wieder aufzustellen.
Insoweit alles wie bisher - nur wer hilft mir denn aus diesem Stimmungstief raus?

Sonntag, 8. März 2009

"Kommentarverschlucksystem"

Ausgesprochen temperamentvolle Tanzeinlage auf dem Gartenparkett.

Tanzen sollte ich auch noch lernen - oder?

Jedenfalls bekam ich zum Schluss einen Schmazz von Josie.

Jaun, Jaun, mir ist soooooooooooooooo langweilig.
Es gibt hin und wieder Situationen und auch Begebenheiten, wo es mir unmöglich ist einen Kommentar abzugeben. Wie z.B. in einer Versammlung, also nicht die von heute, wo ich Gast und gleichzeitig stimmberechtigtes Mitglied war. Wir haben nämlich unsere jährliche Hundevereinpflichtversammlung besucht und dort hat mein Frauchen auch einige Kommentare abgegeben - nicht schriftlich aber immerhin hat sie alle Fragen beantwortet bekommen, sie konnte sogar einige nette Worte formulieren, damit hat sich gezeigt, dass ein gesprochenes Wort ankommt und rasch erledigt ist, für Ordnung sorgt und auch einigen Kummer beseitigen hilft.
Dann aber sowas: Heute besuchten wir einen bis dato uns völlig unbekannten Blog auf einer ganz edlen Seite eines bekannten Lappentopfherstellers.
In einer Versammlung bin ich als Vierbeiner zwar gehalten, den Mund zu halten. Sehr oft fällt es mir schwer und ich fange an zu jaunen, danach robbe ich mich in den Vordergrund und wenn ich dann immer noch nicht meine Meinung an den Mann, bzw. die Frau oder gar an einen netten Hundekumpel bringen konnte, tja - dann wird es bestimmt etwas lauter. Wuffen ist nicht nur Ausdruck von Freude, Wachsamkeit, heller Erwartung, nein auch von Ungeduld und nochmals Ungeduld.
So jetzt aber: Ihr müsst euch ganz einfach vorstellen, dass Frauchen laut wufft.
Genauso fühlt sie sich und wenn es dann wieder einmal bei ihr soweit ist, dann geht die Post ab - up´s dann versucht sie entweder den nostalgischen gelben Postkasten zu beschweren oder schreibt eine Mail.
Für mich war es heute Abend nicht nachvollziehbar, sie hat sich so gekrümmelt vor Lachen, sie hat mehrfach versucht in ganz einfachen Worten den Schreibstil und die witzgewandten Formulierungen einer gewissen Tastendrückerperson unter den Feinstbloggern zu kommentieren, aber nix da - es schlug mehrfach fehl!
Sie könnte sich ja bei einem Big Boss von der Apfelfirma bemacen - up´s mal beschweren - meine ich. Obwohl, der ist ja nur für die großen Probleme zuständig und nicht für einen solchen Larifarie.
Was soll´s - es gibt schlimmeres wie dieses Kommentarverschlucksystem.
Dennoch - ich bin zu müde und jetzt habe ich euch gar nicht davon berichtet mit wievielen Hundekumpels ich heute zusammen wieder einmal in einem einzigen Raum zusammen auf dem Boden rumgelungert habe: Also mindestens über 25 und dann noch als Überraschung auf dem Nachhauseweg einen spontanen Abstecher bei ganz lieben Freunden meines Rudels, in dem seit geraumer Zeit die kleine schwarze Schnauzerhündin Josie lebt. Was für eine Freude, der Garten und Josie - ich war im Himmel - sie aber auch und dabei ist jeder Versuch von ihr höher als ich zu springen immer wieder fehlgeschlagen. Es war eine Sause ohne Ende und wäre nicht die Vernunft die Königin aller Temperamente, dann hätten wir beide wohl noch eine ganze Zeit diese Tänzchen weiter fortgeführt.
Huch - er hat schon was - so ein Sonntag - wenn nur nicht das Elend mit dem Kommentarverschlucksystem für Frauchen gewesen wäre.

Samstag, 7. März 2009

Heute gibt´s einen "Nachschlag".

 

Heute habe ich tatsächlich einen alten Knochen im Garten gefunden.
 

Diese schöne Buch von Uli Stein bekam Herrchen u.a. heute auf meinem grünen Hundeplatz von den übrigen "Hovihundefreunden" nachträglich zu seinem Geburtstag geschenkt. Wobei ich unbedingt anmerken muss, dass an dem richtigen Geburts"Tag" - unerwarteter Besuch von meinem "Lehrer" und dem Herrchen einer "Mitschülerin" plötzlich in Holland vor der Türe stand. Die sind stundenlang gefahren, nur um mich - up´s also - um mein Herrchen zu überraschen. Tolle Kerle - meinte Frauchen!
 

Frauchen hatte extra Leckerchen für alle Zweibeiner auf meinem grünen Hundeplatz dort in unsere Bretterhütte gestellt. Wir kamen hundekaputt vom "Lernen auf dem Feld" zurück, da stand das da.
Alles wurde mit großem Hunger ratzefazze aufgegessen. Wir Hundis mussten leider dieses Mal draussen vor der Hütte bleiben. Wäre nix für uns, so hieß die Begründung - pooooooooh und ich wußte doch ganz genau, was es gab - wobei ich den Kumpels nichts verraten habe, denen wäre ja das Wasser im Maule zusammengelaufen - sabbbbber - sabbbbbbbber! Da wir vorher sehr ordentliche Fährtenarbeit absolvierten, waren alle recht müde und jeder von uns hatte ja auch schon seinen "Finderlohn" bekommen. War so okay.

Es grünt so grün - und ich hab´es gesehn!

Frauchen kennt kaum Pflanzennamen, also auf keinen Fall kennt sie die lateinischen Bezeichnungen - oder besser gesagt: Sie hat kein Gartenabitur - nur das ganz normale ;-))
 
Seit Jahren schon in diesem Kübel und immer bei den ersten, die wieder Farbe haben. Frauchen freut sich auf die blauen kleinen Glöckchen.
 
Hoffentlich kommt kein Nachtfrost mehr.Die Hortensien treiben aus.
 
Dieses Schnittlauch ist unverwüstlich.
 
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Davon finde ich überall neue Ableger - die Akkelei hat sich sehr vermehrt.

Freitag, 6. März 2009

Den Tag verschlafe ich lieber

 
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Nass - iggelich - zugig - kalt - bin müde und schlafe lieber mal ein Ründchen - wer weiß vielleicht kommt sie dann raus aus ihrem Wolkenverhang - die Sonne!

Donnerstag, 5. März 2009

Fellpflege

Wer weiß wozu es gut ist, ich verliere mein Fell zentnerweise - die Wollmäuse sind jetzt überall und nirgends. Sie haben sich in der Zwischenzeit in allen Ecken in unserem Flur eingenistet. Darum geht´s mir jetzt auch täglich ans Fell. Aber - Leute - ich sage Euch: Es sind richtige Wonnemomente - hier bin ich total entspannt - ein richtiger Geniesser - denn ich lasse nur Frauchen ran. Sie ist die allerbeste Massagebürste auf zwei Beinen. Überall wird geknuffelt und dann erst fängt es ganz langsam an - sogar hinter den Ohren entdeckt sie meine kleinen Knöööösknubbel, die häufiger durch mein Wälgern entstehen. Unter dem Bauch ist die Wolle sehr fein und die legt sie in eine extra Kiste, damit wandert sie anschließend immer durch den Garten und verteilt die - tja - ehrlich - sie verteilt die an die freifliegenden Vögel im Garten, sie treibt da wohl sogar einen richtigen Handel mit meiner Wolle - potzblitzzweitausend - es ist aber so!
Mir juckt ganz schwer das Fell - jedesmal nach dieser Wonneeinheit werde ich auch noch bewundert und ganz besonders fest gedrückt. Mal sehn, ob ich davon mal ein Foto reinsetzen darf - ist ja immer peinlich, wenn ich mit allen Pfoten in der Luft so eine Art Lustaufmehrritual abliefere. Was soll ich sagen, meine Beiden wissen halt was gut für mich ist.
Jedenfalls meinte gestern mein Herrchen zu Frauchen, dass es wohl auch wieder an der Zeit wäre, dass sie von ihrem Fell mal was verlieren sollte - heeeeeeee - Fell - hmmmmmmm - der liegt wohl ganz quer oder hat auch er den Frühling wieder entdeckt??
Sie hat es sich aber zu Herzen genommen und war auch bei ihrer absoluten Lieblingsfrisörin der Simone Langner und in ihrem traumhaften Salon "Haar"monie.
Also das muss mal gesagt werden, was immer die mit meinem Frauchen auch gemacht hat - die sieht richtig klasse aus - aber hmmmmm doch - sorry Frauchen - wie ein Streifenhörnchen - tja - sie ist jetzt leicht blond - braun gestreift am Kopf - irgendwie richtig neu - oder wie könnte ich das jetzt für Euch beschreiben? Nur um es deutlich zu sagen - es steht ihr supergut!!

Neu - ist ja nur - was nicht alt ist - aber hat sie nicht gerade darüber gestern noch heftig mit Händen und Füssen geredet: Alter - oh je - es kommt mit raschen Schritten und wenn erst einmal eine gewisse Grenze überschritten ist, dann hat es dich voll gepackt und im Griff!
Okay - sie hat sich nur das Fell auf ihrem Kopf richtig durchbürsten lassen - aber ob das wirklich hilft - so gegen das Alter? Ist schon so ein Thema und ich mache mir darüber Gedanken: Fellpflege!

Sonntag, 1. März 2009

Ganz viel Frühling




Pooooooooh - ich wurde jaaaaaaaaa vermisst - von Euch.
Doch ich habe nicht die Zeit verschlafen - ich war auch nicht krank - nein - ganz und gar nicht - ich war wacher denn je - habe volle zwei Wochen richtig tolle neue Begegnungen mit völlig fremden Hundekumpels genossen und einige "saumäßige" Abenteuer erlebt.
Habe sogar den Frühling getroffen mit vielen Krokussen, Narzissen in den Gärten und am Straßenrand. Natürlich auch meinen geliebten und von mir stürmisch begrüßten Hundekumpel Salue. Mit dem bin ich jeden Tag über die Wiese gejagt.
Überall in tausenden Ecken und an Wegesränder - auch in und an den Dünen, am menschenleeren kilometerlangen Strand und in und auf den meistens noch mit Stroh zugedeckten Felder - habe ich - Aiko die Monsterbacke - meine persönlichen Duftnoten gesetzt und meine Pfotenabdrücke hinterlassen - die sollten doch ruhig wissen, dass ich wieder da war.
Frauchen meinte, dass ich ziemlich respektlos wäre, aber diese Einsamkeit und diese Ruhe, diese noch sehr zaghaft - aber langsam erwachende Natur - das lebhafte Vogelgezwitscher in der Luft - aber auch in Hecken und Sträuchern, auch das Balzgehabe der Gänse auf den Weiden, das offensichtlich immer wieder neue Werben vieler Schwänemänner um ihre Liebste und ganz besonders das allzu eifrigen Getümmel der offensichtlich sehr - sehr liebestollen Enteriche um kleine Entendamen - nur so mal zum Beispiel - hohohohoooooooo! Es gab schon ganz viele - knuffige - springlebendige Lämmer überall auf den Weiden.
Ach - was soll ich sagen: Bin erst einmal wieder sicher in der gewohnten Umgebung und lasse meine Gedanken kreisen, träume bestimmt diese Nacht noch von Salue und unserem "sehr bösen" Riolabenteuer, dessen Ende für uns beide dann zweimal sogar - unter der Wasserdusche mit dem Gartenschlauch endete, nachdem wir zwei Helden - so schwarz wie die Nacht und übel stinkend - aus diesen Modderriolen wieder herausgesprungen waren.
Heeeeeeh - was sollst - ich wurde abgerubbelt und dann warm genug eingepackt, damit ich mir anschließend bloß keinen Pipppps hole - meinte Frauchen!
Natürlich ist mir ganz viel Frühling begegnet - wenn auch für Euch nur in Bildern. Aber daran werden ganz sicher meine Gartenfreundinnen viel Freude habe.

Schön, dass Ihr mich vermisst habt - ich Euch auch - es wird aber alles ganz brav bei Euch aufge"lesen" - up´s - nachgelesen.
Wuffffffff Wufffffff und damit es jetzt richtig bunt wird - erscheinen die ersten Blüten aus der jährlichen stattfindenden Blumenausstellung "Lentetuin" in Breezand - Frauchen kommt noch nicht mit dem Picasa 3 zurecht - ist irgendwie ein wenig verwirrt - jedenfalls höre ich sie stönen. Aber die schafft das - abwarten und Tee trinken .......
Ach - wird schon und somit für alle winter - und schneegeschädigten Seelen gibt es ein wenig Farbenpracht pur.
Sie - mein Frauchen - genoss die gute Luft und jeden Tag - sogar bei Wind und Wetter raus auf den Drahtesel - was kostet die Welt??? Es war so wunderbar!!
Ich habe natürlich auch einige Runden mitgedreht - an der sogn. Kanustrecke im Fahrradschneckentempo und an Herrchens Leine - na - ja - Fitness - okay - wenn´s denn sein muss!!!! So ungefähr jeden Tag zweihundert Meter - danach ist Frauchen wieder weiter gedüst - blitzartig und sehr - sehr sportlich - alle Achtung! Wir Männer haben dann einfach nur mit großen Augen hinterhergeschaut.

He - was sind wir doch für Helden - also weg mit der Kälte - her mit dem warmen Frühlingswetter - dann kann es auch ruhig ab und zu mal stürmen oder regnen.

Ruhig und die Neugierde blitzt in ihren Augen.

Beides wird Euch wundern - Malu auch - sie hört sehr schön auf ihren Namen und hat sich enorm rasch eingewöhnt und läuft im Haus wie selb...