Mittwoch, 30. September 2009

Amberbaumpate - weil Bäume auch Symbole darstellen



Von aussen der Blick auf einen kleinen Teil des Neulandparks.


Mein Rudel ist "Baumpate".
Das heißt, meine beiden Menschen haben wohl irgendwo einen Baum gepflanzt - oder?

Wofür und warum wohl? Doch bestimmt nicht für mich? Na - ja - die Aktion lief schon im November 2004 - also lange vor meiner Zeit.
Frauchen möchte dazu ein wenig Aufklärung für diejenigen Besucher meines Blogs geben, die sich für den Hintergrund interessieren.
Natürlich haben meine Beiden damit auch eine Verpflichtung übernommen, die vor allen Dingen darin besteht, den "Neulandpark" (ehemals Landesgartenschaugelände NRW 2005) - direkt am Rhein gelegen - öfter zu besuchen und auch ein wenig auf diesen wunderschönen Amberbaum, den sie meinem Enkelkumpel gewidmet haben, aufzupassen und diesen sehr schönen und interessanten Park anderen Menschen ans Herz zu legen. Für diejenigen, die es nicht wissen: Der Park entstand auf einer unvorstellbar großen und sehr - sehr schrecklich vergifteten Müllhalde der Firma Bayer AG, die dort seit Jahrzehnten ihren Giftmüll entsorgte!!!!!!! Niemand glaubte je, dass dort eines Tages "neues Land" entstehen würde. So sehr die Zweifler versuchten ihre Bedenken dagegen immer wieder in die Öffentlichkeit zu bringen, blieben Visionäre beim Thema und so wurde von Bayer nicht nur eine unermessliche hohe Summe Geld in die Sanierung gesteckt - nein auch das Land und die Stadt steuerten Millionen für die Rekultivierung hinzu. Die Alternative wäre geblieben: Ein meterhoher Zaun - eine unüberwindbare Absperrung und damit der Verlust einer Riesenfläche unmittelbar am Rhein, aber auch - die Lösung des schrecklich gefährlichen Problems den nächsten Generationen zu überlassen.
So sind alle Investitionen unter dem Park, auf und innerhalb des Geländes nach Sicherheitsaspekten von höchstmöglichem Standard und unter Abwägung von evtl. Risiken in der Zukunft geflossen.

Insoweit ist die Bezeichung: Neulandpark tatsächlich zutreffend und die LAGA 2005 war eine der bisher erfolgreichsten ihrer Art in NRW und darüber hinaus. Die Stadt - unsere Bürger und die Besucher - haben den Park angenommen und viele - sehr viele Ehrenamtler - vor denen ich mich immer wieder verneige - tragen zur Pflege, zur Sicherheit und zum Gedeihen des Parkes bei. Viele Bürger haben Bäume und Sträucher - sowie Bänke und auch Skulpturen gespendet. Eine der Tatsachen, dass Gelder und persönliche Leistungen vom Verursacher bis hin zum Bürger und Nutzer in die richtige - gemeinsame Richtung geflossen sind. Dass es dennoch zu Vandalismus von pupertierenden Jugendlichen in den ersten Jahren gekommen ist, trübte oft die wertvolle Arbeit der Gärtner und deren Helfer/innen. Daher - und das ist eine deutliche Zeiterscheinung - versuchen Wachleute dem entgegen zu wirken. Durch geregelte Öffnungszeiten hat die Stadt bzw. deren Sportpark GmbH u.a. auch viele attraktive Open-Air Veranstaltungen dort geplant und so hat der Park einen festen Platz im kulturellen - und im sportlichen Leben unserer Stadt.

Er ist sowas wie ein Zeichen der Hoffnung - der Einsicht und der Umkehr.

Auf alle Fälle aber immer wieder ein "Ziel" - auch viele schöne Radtouren durch die Stadt und die Umgebung und auch aus dem Bergischen Land führen dort hin.

Mein Rudel fährt gerne und regelmäßig zu Besuch bei "ihrem" Patenkind vorbei, schaut nach und hält es in Bildern fest. Mein Enkelkumpel ist stolz, dass dieser Baum seinen Namen trägt.

Es ist ein kräftiger canadischer (!) Amberbaum - so steht es jedenfalls auf der Urkunde und auch auf dem Messingschild - das auf einem Granitsockel - direkt unten neben dem Stamm - angebracht wurde.
Nun sollte ich ja sehr glücklich darüber sein, dass mein Rudel - quasi an so prominenter und auch stark freqentierter Örtlichkeit - einen eigenen Baum besitzt.

Weit gefehlt, denn der Zugang ist für uns Vierbeiner leider nicht gestattet. Nix da - so drehe ich immer meine Runde mit Herrchen direkt an den Rheinwiesen und Frauchen läuft bis zum Baum und erzählt ihm zumindestens kleine Geschichten, teilt ihm Sorgen mit und erfreut sich natürlich von Herzen daran, dass er gedeiht und groß und stark ist - sie meint, dass er der kräftigste und der allerallerallerschönstgewachsene Amberbaum auf dem gesamten Gelände ist. Die Pracht seiner Blattfarbe wird sicher auch noch von ihr festgehalten, denn in der letzten Woche waren alle Blätter noch sattgrün und kein Hinweis auf den Indiansummer zu sehen.
Mein Frauchen findet es sehr wohltuend, diesen Baum so gesund wachsen zu sehn und glaubt daher ganz fest an noch viele - viele - viele gesunde gemeinsame Jahre, in denen er allen Stürmen und Wetterkapriolen widersteht. Sie hofft, dass er auch noch nach Jahrzehnten ein gesunder Baum - mit ganz starken Wurzeln und vielen kräftigen Ästen sein wird.
Auch wenn ich mein Beinchen nicht an ihm heben darf. Ich spüre genau, dass dieser Baum irgendwie auch ein Symbol für Hoffnung ist, was meinem Rudel Kraft gibt und daher gefällt mir der Gedanke schon sehr: Amberbaumpate.
 
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Unser Baum steht ganz weit hinten in der langen Reihe - schön, dass er dort prächtig gedeiht.

Montag, 28. September 2009

Graue Wolken ziehen auf ............


...... erst einmal abwarten und Ruhe bewahren - es wird bestimmt gut ausgehn. Es ist Sorge, die meinen Menschen seit ein paar Tagen - wie aus heiterem Himmel - im Nacken sitzt.

Donnerstag, 24. September 2009

Hereinspaziert - man kann auch Träumen zuhören.......

Träume? Tja - die gibt´s und von soooooooooo vielen schönen Dingen, die vielleicht doch irgendwann einmal Wirklichkeit werden könnten. Träume sind meistens auch Gedanken, die nicht ausgesprochen wurden. Sie leben tief in einem drin - und dann gibt es Träume, die sich vor einem plötzlich auftun, für die man alles wagt oder geben würde, bloß um sie einmal erfüllt zu sehen. Wer weiß - wieviele Menschen zur Zeit z.B. von diesem möglichen Riesenlottogewinn träumen.

Die Menschheit träumt solange sie lebt immer wieder davon, dass sich die Völker auf der Erde endlich auf Frieden einigen.

Und es gibt sie - die ganz kleinen - ganz persönlichen Träume, die soviel Einsatz und Mut benötigen, die Kraft kosten und einen starken Willen und Fleiß erfordern, diese auch endlich zu verwirklichen.

Nun ich bin ein Hund und meine Träume kann man sogar hören - sie gehen einher mit heftigem Stönen und vor allem auch mit einem merkwürdigen Bellen. Alles sehr interessante Laute, die ich ohne die Schnauze aufzumachen, so produziere.

Wen es jetzt stört, dass ich sehr offen über meine kleinen Geheimnisse plaudere, der sollte einfach weiterlesen und sich fragen, ob er nicht auch schon mal "laut und vernehmlich" geträumt hat.

Mein Frauchen sitzt z.B. oben auf der Galerie - quasi direkt über mir - sozusagen auf meinem Kopf und hört dann natürlich ganz genau meine verrückten Zuckungen im Schlaf und meine - doch sehr deutlich vernehmbaren Nebengeräusche - etwas so wie wuuuuuuuuuaaaaaablööööööööööööööffffffffffffff - rrrrrrrrrrrrrrggrrrrrurrrrrrruuuuuurrrr - Dabei renne ich auch oft einige Meter frei mit meinen Pfoten durch die Luft.
Halt je nach Stimmung ist was in mir, was während der Träumerei raus will und raus muss.

Sobald ich aber davon - also von meinen eigenen Geräuschen erwache und aus meinen Träumen gerissen werde - höre ich von oben sofort Frauchens Stimme, die dann immer ruft: "Oooooooh Aiko - na - wovon hast du denn dieses Mal geträumt?
Genauuuuuuuuu - das ist die Frage - ich weiß es nicht - ich kann mich nicht richtig erinnern - ich kann mich ihr gegenüber leider nicht mitteilen. Das zum Thema Unterschied zwischen Hund und Mensch.

Sie selber träumt (e) - oh je - was soll´ich sagen - natürlich auch als junges Mädchen - sehr viel und sehr oft.
Wie alle jungen Menschen auf der Welt - spukten eine Menge hochfliegender Träume in ihrem Kopf. Ein Traum seit Schultagen aber war: Sängerin zu werden, Theater spielen zu können - rauf auf die Bühne und dann immer nur spielen, tanzen und singen.
Was ist daraus geworden?
Immerhin:
Eine passable Chorstimme und eine begeisterte Chorsängerin - na - wenn ich ganz ehrlich bin - auch mindestens ein lädiertes Knie - aber immer noch enorm viel Energie und ganz - ganz viel Temperament im Blut.

Heute gibt es z.B. sehr viele junge Stimmen, die wollen rauf auf die Bühne. Dafür strengen sie sich an, um ihre Träume eines Tages leben zu können und da denke ich sehr oft drüber nach.
Hervorragend finde ich es, dass mit der Unterstützung des CVNRW solchen jungen Talenten ein Forum geboten wird, seriös, ernsthaft und motivierend mit einem für sie erreichbarem Ziel und Erfolg.
Frauchen spricht oft über diese tolle aber auch solide Möglichkeit - sie telefoniert hin und wieder sehr lange mit einem Enthusiasten, einem Idealisten, der sich der Aufgabe, solchen "talentierten Träumern" einen Weg auf die Bretter zu ermöglichen - mit Herzblut und Kompetenz stellt.
Träume in ihrer ganzen Vielfalt nicht nur so im allgemeinen Sprachgebrauch - nein auch die gelebten, die erlebten, die erdachten und sogar verschlafenen Träume - so wie meine --------rrrrrrrgrrrrruffffuuuuuuuuuuufffff.
Kommt ruhig mal vorbei - es gibt hier genug schöne Plätzchen um mir dabei zuzuhören......





(bitte anklicken)
Vielleicht läßt sich ja die "Glut" bewahren. Im Winter - wenn alles kalt und grau ist - werde ich mir diese schönen Farben immer wieder "zurückrufen". Eins weiß ich aber ganz sicher: Frauchen wird von diesen Farben träumen.

Dienstag, 22. September 2009

Mitbringsel ............



...... ich habe keine Worte dafür, warum ich immer wieder dazu neige, meinen Menschen hin und wieder eine besondere "Freude" machen zu müssen. Nicht zu vergessen, dass Geschenke auch eine Freundschaft erhalten. Daher habe ich mich nicht gewundert,
dass sich mein Frauchen nun am letzten Sonntag über meine Mitbringsel "gefreut" hat.

Jede Menge zusammengewuselter - sehr lästiger Kletten - sehr üppig und dekorativ überall schön im Fell versteckt, und verteilt.
Ohhhhhhhhooooooo - sie liebt es zu puzzeln ... und dazu brachte ich auch noch eine angekratzte Nasenspitze vom brüderlichen Raufen auf dem ansonsten herrlichen Familienspaziergang mit. Reicht doch oder?
Frauchen bekam letzte Woche leider Waldspaziergehverbot wegen ihres Rückens - sie war daher nicht direkt Zeuge meiner kleinen Rauferei mit einem meiner Brüder - doch Ende gut - alles gut. Herrchen griff ein - hat jetzt eine dicke Schramme an der Hand - aber bitte nicht von mir - und ich trage jetzt für eine paar Tage einen Schnaaaaaaaf an der Nase - abgesehen von den Kletten im Fell (wobei die ja längst von ihr entsorgt wurden).
Also mit leeren Händen sind Herrchen und ich nicht nach Hause gekommen - wobei Mitbringsel - auch schon mal eine "garnichtsolustige" Überraschung sein können.

Sonntag, 20. September 2009

Vorbildliche Generationsmodelle oder ein funktionierendes Netzwerk

(anklicken)

Was aber hat eine Kreuzspinne bei diesem Gedanken zu suchen? - Okay - sie hängt an ihrem seidenen Faden und spinnt ihr Netzwerkwerk so, dass sich dort genug Nahrung für härtere Zeiten horten lässt. So ein Netz widersteht im Idealfall auch manchem Sturm und Regen.
Vielleicht lag es aber doch mehr daran, dass mir mein Frauchen letzte Woche oben auf der Galerie ganz ausgiebig hunderte Fotos und Collagen aus längst vergangenen Zeiten gezeigt hat. Da hängen die Bilder von Menschen - aber auch von Tieren - zu denen meine Beiden immer noch und immer wieder - eine enge Beziehung verspüren.
Da gibt es auch Unterschiede, das hört man - nicht nur an ihrer Tonlage beim Sprechen - nein auch - an der Dauer der einzelnen Geschichten, die dazu natürlich erzählt wurden. Ich werde jedenfalls hin und wieder mal über einzelnen - nicht immer nur ganz alltägliche - nachdenken.


Dazu passt das Thema - über das es sich nachzudenken - einmal lohnen würde: Es geht um verschiedene Generationsmodelle.
Ist zwar recht merkwürdig - aber heute in der Frühe - das nasse Gras unter den Fußsohlen - up´s unter den Pfoten tat sehr gut und ich sah, dass sich die ersten Nebel verzogen. Generationensmodelle - das konnte ich anhand ganz praktischer Beispiele einfach mal so in meinem Garten beobachten.

Mein Rudel - dass weiß ich schon seit einiger Zeit - findet den Gedanken so mit Jung und Alt auf einem Stamm - up´s auf einem Fleck - gar nicht so schlecht. Jeder käme zu seiner Zeit - jeder hätte jemanden an seiner Seite, der mitten im eigenen Aufblühen einen Halt braucht und die jungen Knospen könnten in deren Mitte in aller Ruhe prächtig gedeihen. Stürme liessen sich so besser überstehen und Gefahren, Sorgen oder Krankheiten leichter überwinden.
Also nicht unbedingt übereinander - nein jeder an seinem eigenen Platz - auf seinem eigenen Stengel oder Grund sozusagen - aber auch bereit sich einbinden zulassen in einen farbenprächtigen Strauss. Gemeinsam er- bzw. verblühen und gemeinsam ein sicherer Halt für neue Blüten sein. Platz ist genug vorhanden - man muss sich nur mal jeden Winkel im Garten genau anschaun.
Die Herbstasterblüten zeigen sich noch stark und blühfreudig - obwohl die ersten schon schrummpelig und alt geworden sind. So gesehen - strahlen sie alle zusammen - immer noch.

Ein junge Hibiskusblüte in mitten absterbender und abgestorbener Knospen.

Jung und alt - sogar zwei ganz alte "Gnadenbrotschafe" grasen friedlich den Hang ab.
 
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Gar nicht so übel - es gibt genug vorbildliche Generationsmodelle.

Freitag, 18. September 2009

Spieglein Spieglein an der Wand.......

.......wie wird das Sonntagswetter im Land? Ich möchte nämlich diesmal bei richtig schönem Wetter mit Mamma Betty und meinen Geschwistern und allen dazugehörigen Zweibeinern durch den Wald toben - zumindestens aber ausgiebig laufen - laufen - laufen. Was immer der Wetterfrosch so auch an Prognosen verkündet - er kann sicher sein - ich nehme ihn beim Wort und wehe, wenn es wieder Sturm gibt - dann aber .....also dann schau ich dich nie mehr an - ja dich - du Spieglein an der Wand.....


 
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Donnerstag, 17. September 2009

Nachtrag zum heutigen Post: Immer wieder neue Aufgaben......Schäfchen zählen....














So betrachtet kann ich überhaupt keine richtige Zählung durchführen - von unten nach oben rennen - überall mal hier und da grasen und sich dann mit vollem Bauch letztendlich auch noch gaaaaaanz weit hinten zum "Wiederkäuen" hinlegen. Es ist halt eine ganz normale Schafherde.
Doch wartet nur ab - wenn diese schottische Landadeldame auf vier Pfoten wieder dazwischen funkt - dann heißt es aber sich aufstellen in Reih und Glied und bereit sein für einen Platzwechsel. Ob ich allerdings diesen Augenblick dann gerade "auf Beobachtung" bin - tja - das ist mal wieder die Frage. Gibt schließlich auch noch andere Dinge, die ich erledigen muss und wie unten erwähnt - die Arbeit ist sehr "ermüdend".














Hallo - diesmal für Astrantia - hier ihre vermissten Herbstastern dafür sogar noch mit einer "Zugabe" - just in time - will ja auch mal zeigen, was sich bei mir so tummelt - oder?


Was für ein schöner Tag - ich bin sowas von ausgelastet - es macht Freude - die Arbeit macht mir viel Spaß - obwohl ich mit dem Zählen so meine Schwierigkeiten habe - doch wer - ausser einem richtigen Schäfer natürlich - hat die Gabe diese Herde auf jeden Huf in Zahlen festzuhalten. Mir ist dabei zufällig (!) Frauchen´s Kinderbild oben auf der Galerie aufgefallen. Tja - wenn ich es recht betrachte - das Tierchen in der Mitte ist ein Schaf und daran kann sie sich - das Mädchen ohne Zöpfe - soooooooo gut erinnern. Ihr Großvater hielt Ziegen, Schafe, Kaninchen und jede Menge Hühner - insbesondere aber Schafe in seinem riesengroßen Baumhof - der voller Obstbäume im Frühjahr immer so herrlich duftete und im Sommer verbotenerweise kurz vor der Heuernte für die schönsten Verstecken immer von ganz vielen Kindern besucht wurde. Die Schafe durften im hinteren Teil - wie in einem Streichelzoo - leben.
Sie empfindet es immer noch wie ein Geschenk des Himmels!

Und heute am Tag zufällig oder Absicht so eine Fülle von Schmetterlingen und Bienen, die sich insbesondere auf den Herbstastern und den Fetten Hennen tummelten. Soviele habe ich gar nicht mehr erwartet - ist das herrlich - und morgen soll´es ja noch schöner werden.

Nun zurück zum Thema Schafe:
Nicht dass ich davon große Ahnung hätte - also auch richtig zählen könnte - oder dass ich gar diese Aufgabe zeitweise mal übernehmen könnte - ist mir schon klar - denn zwei- bis siebentausendmal am Tag verändern diese Schafe ihren Platz und so kommt selbst mein Frauchen mit dem genauen Zählen kaum mehr nach.....
Zusätzlich erschwerend kriechen mir auch die verschiedensten Düfte in die Nase. So sind es mal die dicken Mobbelschafe - dann die kleineren Knuffelschafe - ganz lebendige Böcke - und dann mindestens zweimal am Tag diese schottische Landadelschönheit (hmmmm - die mit den Schafen tanzt)
- darüber hab´ich ja bereits in grauer Vorzeit berichtet.
Jedenfalls komme ich einfach nicht mehr zur Ruhe - es wuselt, es blööööööööööööökt und es macht mich ganz kribbelig - hin und wieder werde ich auch von einigen Schafen drüben am Hang ins Visier genommen - also sie beobachten schon - so dumm sind die gar nicht - von wegen "du dummes Schaf" . Die wissen ganz genau, dass ich nicht über´s Hoftor springe - wäre ja irgendwie gar nicht clever, denn der aufgestellte Zaun hat so einige Überraschungen parat. Aber - muss sein - wer weiß, sonst kämen die alle vor´s Tor und ich müsste mich darüber natürlich erst recht richtig aufregen. So - wie es ist - ist es gut und daher übernehme ich meine neuen Aufgaben sehr gerne: Schäfchen zählen - nebenbei macht das auch so herrlich müde.

 

 

 

Mittwoch, 16. September 2009

Kurz vor Toresschluss

Heute war so ein Tag - da musste ich raus - Frauchen schnappte mich am Kragen und dann sind wir sozusagen von Blüte zu Blüte gehüpft - allerdings nur in die Nähe der rosablaupinkigen. Es ist noch so eine Pracht - ich sage ja - wer da genau hinsieht, dem wird richtig wieder warm ums Herz - so soll es übermorgen sogar 24 Grad werden - nicht irgendwo - nein - bei uns - also jetzt schon große Freude auf einen schönen Tag - so kurz vor Toresschluss ... ich meine so kurz vor dem Sommerende! Ach ja - ich kann es mal wieder gar nicht glauben.

 
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Sonntag, 13. September 2009

Die Qual (vor) der Wahl - Fortsetzung .......


He - Herrchen - los sag´mal was?

Tja - Aiko - das ist hier die Frage!


Angela Merkel













oder Frank Walter Steinmeier



Ist ja ganz schön wichtig - diese Wahl!
Gut zu wissen, dass es eine "Aus- wahl" gibt. Bin auch schon gespannt, wieviele Millionen heute TV sehn und dann - oh Schreck - anschließend wieder nicht zur Wahl gehen - poooooooh!!

Ach Herrchen - weißt Du - ich kann das eigentlich gar nicht glauben. Da schlendre ich doch lieber durch meinem Garten - könnte ja sein, dass ich dann wenigstens im Unterholz sowas wie meine ganz persönliche Entscheidung "treffen" kann.
Immer diese Qual (vor) der Wahl!

Meinen Pfotenabdruck - also mein Kreuzchen, das mache ich da unten auf jeden Fall!

Freitag, 11. September 2009

Die Qual der Wahl

Oh - lecker Eintopf!




Geht doch vielen Zweibeinern so - hier was - da was - noch ein wenig mehr oder besser - doch nicht usw......usw.
Hab´ich kein Problem mit - es kommt mir vor die Nase - ich schnuppere kurz und schnappdiwupp weg - aus die Maus.
Klar - bin auch kein Allesfresser - aber immerhin versessen auf eine ganze Reihe stinknormaler Düfte, die sich ja meistens so um Knochen - Fleisch - Hüttenkäse - selbstgebackene Hundekekse breit machen.
Es gibt keinen Irrtum - ich bin ein Feinschmecker. Doch ist z.B. meine Pansenfresslust absolut von "haurein" auf - "iiiiiiiiiiiihwasistdas" umgeszwitscht - also rein geschmacksmäßig. Pansen ist gut - klar - weiß ich - aber die anderen Fressalien gehen derzeit mehr in meine Richtung und haben - einmal in meinem Topf plaziert - nur ein ganz kurzes "Dasein". Immerhin zeigt das, ein Hund durchläuft mehrere Gourmetstadien und wenn ihm das Zuhause - also die Futterträger auf zwei Beinen - den Topf auch sehr abwechslungsreich füllen - entwickelt sich im Laufe des Zusammenlebens schon sowas wie ein Hundenapfgourmet.
Ich - natürlich brav - schau´ sie an und überlasse es ihrem geschulten Blick - ein verdientes Lob in meinen treuen Hundeaugen zu entdecken.
Was sagt uns das aber jetzt, wenn Frauchen von sich aus äußert: "Hallo - ich möchte auch mal wieder "auswärts" essen gehen"? -
Tja - keine Antwort ist auch eine Antwort!
Also stellte sie sich wieder brav an ihren "Arbeitsplatz" und schnibbelte, raspelte, rührte und servierte - zumindestens mir schon mal mein Leckerchen.
Was aber dann?
Hmmmmmmmmm - also gestern stellte sie Herrchen vor die Wahl:
Für ihn zwei Äpfel in Viertel geschnitten - und für mich - quasi als Nachtisch - ebenfalls.

Ohooooooooooo! Er hatte die Qual der Wahl - entweder nur Apfel pur - wobei ich z.B. tatsächlich Äpfel in Stücke geschnitten - sehr liebe - oder alle gemeinsam zum Dorfitaliener.
Siehe da - geht doch!!!!
Poooooooooooh hat sich "Giovanni" gefreut, mich und meine Beiden endlich mal wieder zu sehn.

Donnerstag, 10. September 2009

Alles wieder im grünen Bereich.....


Kurz und schmerzlos - ganz mutig eine andere Vorlage gewählt - danach ein wenig mit Schriften und Farben jongliert - alles neu formatiert und fertig ist die Laube - up´s - das neue Blogoutfit! Das soll´es für mich jetzt gewesen sein - die Hauptsache ist doch - ich bin die alte Monsterbacke geblieben und es dreht sich hier weiterhin alles um meine Gedanken - auch wenn Frauchen´s Ideen hin und wieder in den Posts mit herumgeistern.
Endlich hat jetzt - nach ein paar Stunden Compisitzen - die Arbeit meiner Lappentopftipperin - ein Ende. Meine Bloggerwelt ist wieder in Ordnung. Für die nützlichen Tips meiner Ratgeberinnen möchte ich mich herzlich bedanken.
Wuff und LG Aiko
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Mittwoch, 9. September 2009

Aiko macht sich Gedanken: Hallo Hilfe, was ist da los ? Hilfe

Aiko macht sich Gedanken: Hallo Hilfe, was ist da los - keine Sidebar mehr zu sehen - das finde ich gar nicht lustig - Hilfe!!! -

Dass die Sidebar jetzt unten - ganz unten zu finden ist und dabei auf der falschen Seite - ist mir völlig unverständlich - was kann ich tun?? Bitte Hilfe anbieten - bitte - das scrollen nach ganz unten um die Lieblingsblogs zu besuchen ist doch auch nicht die Lösung!
Nach zwei Stunden vergeblichem Bemühen - geb´ich es auf.
Jetzt bin ich quasi am Ende - habe alles versucht und auch dabei noch mein Layout verändert, was zur Folge hatte, dass auch mein persönlichen Farb - und Schriftmuster ausgewechselt wurden. Jetzt bin ich stinkesauer!
Wuff - Frauchen übrigens auch - oder steht sie wieder einmal auf dem Schlauch - aber das wäre wirklich nicht lustig!

Hallo Hilfe, was ist da los - keine Sidebar mehr zu sehen - das finde ich gar nicht witzig - Hilfe!!! - Eine wahre Köstlichkeit


Tja - das sind sie - diese Knuffelorgien, denen ich mich total hingebe und dann dabei auch noch gruns(z)artige Wohlgeräusche von mir gebe.
Na ja - ich weiß nicht wie ich da jetzt auf Köstlichkeit komme - also erst einmal sorry - obwohl der Inhalt der Gläser ja so irgendwie - up´s - auf den ersten Blick - wie Dosenfutter für Hunde aussieht - handelt es sich aber um eine wahre Köstlichkeit, die auf ganz kalte Wintertage bei rotem Wein und Käse wartet oder gar zu leckeren Häppchen - auf Blätterteig und mit einem guten Käse überbacken - sicher tatsächlich super lecker schmecken wird.

Aus diesem Grunde soll ich - im Namen meiner " Regierung" diese "letzte" rote Rose über den Kanal nach England zum Blog: Neues von der Insel beamen - als klitzekleine Anerkennung für dieses geniale Zwiebelkonfitürenrezept.

Ein Foto mit einem für diese Jahreszeit typischen Motiv. Fallobst liegt ja überall z.B. auf Feldwegen und an Straßenrändern - natürlich auch bei uns sind einige Äpfel schon vor der eigentlichen Ernte einem Wurm zum Opfer "gefallen". Die Wespe ließ sich auch bei den Aufnahmen überhaupt nicht stören und genoß es in aller Ruhe zu schlemmen. Für die Wespe sicher eine wahre Köstlichkeit.

 
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Montag, 7. September 2009

Na ja - bisher schmeckt er mir recht gut - der Herbst 2009



Möchte gar nicht lang drumherum reden - er kommt ganz sicher - unweigerlich steht er in den Startlöchern - dieser Herbst 2009.
Auch wenn es draussen derzeit einfach noch so traumhaft warm ist und sich die Schmetterlinge und die fleissigen Bienen auf den Fetten Hennen ;-))tummeln.
Ich spüre ihn aber schon nahen, denn die Äpfel haben die längste Zeit am Baum gehangen, der fette Fritz im Teich fühlt es wohl auch, denn er schnappt nicht mehr ganz so gierig nach dem Futter. Zwar muss der Sonnenschirm immer noch raus und kommt auch zum Einsatz, aber die ein oder andere stolze Sommerblume ist leider auch bereits "verduftet".
Wie rasch alles vorbei geht, das kann ich anhand unserer Cox Äpfel einfach mal erklären. Also es ist so, die wurden gepflückt - von Frauchen - stolz ins Haus getragen und sortiert. Wie im letzten Jahr schenkte uns der kleine Baum zwei volle Körbe - ungespritzt und lecker.
Doch dann ging´s einigen sofort an "den Kragen" - soll heißen, erst geschält und dann geraspelt, mit Mehl und Zucker, Zimt, Walnüsse und Rosinen verrührt und dann gebacken - hmmmmmmmmmmmm Apfelbrot nach einem Rezept von Chrissi und daher weiß ich jetzt schon, was so jede Woche mindestens einmal in den Backofen geschoben wird - eben - ein richtiges Herbstbrot. Wer´s nicht glaubt, ich mag das und hab´s richtig zum "Fressen" gern.
Wie schon oben empfohlen - klickt ruhig mal an - sieht doch lecker aus! Also bisher schmeckt er mir recht gut - der Herbst 2009.

Samstag, 5. September 2009

Da "steht" doch wieder jemand auf dem Schlauch

 
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Redewendung hin oder her - ich höre diesen Satz mehr als einmal in der Woche - denn bei uns "steht doch immer irgend einer auf dem Schlauch".
Verständigungsproblem Nr. 1 ist die Sprache - das gegenseitige aufeinander Hören, die Ansprache von vorne bzw. ein lautes Hinterherrufen oder gar ein vermeintlich noch vernehmbares Flüstern - alle Variationen kommen mir zu Ohren.
Hin und wieder hebe ich einfach nur meine schöne Rute ein bis zweimal hoch und nieder.
Das war´s - dann bringe ich es nicht über´s Herz so zu tun, als wäre ich im Träumedämmerland und würde halt gar nichts mitbekommen - obwohl - hellhörig wie ich bin, ehrlich wie ich sein möchte: Jeden Pups und jedes kleine Räuspern fangen meine Ohren auf und von Fall zu Fall geht es mit hektischem Aufspringen, Nachschaun, einem mehr oder minder längerem Walk ums Haus herum oder freudigem Wuffbellen einher. Also ich stehe da nicht drauf - auf dem Schlauch!!!!!

Auf keinen Fall - ich bin ein Hovi - ein Hofwart und meine Leute sind eigentlich gut beraten - ihre wahren Geheimnisssssssssssssssse - entweder völlig für sich zu behalten oder auf meine Ohren Rücksicht zu nehmen. Immerhin bin ich jemand, der sofort reagiert - schon von Berufs wegen - denn was wäre - wenn ich so oft, wie Frauchen z.B. ständig auf dem Schlauch stehen würde.
Oder nennt man das nicht doch besser - Begriffsstutzigkeit??????
Jedenfalls der neue Tarif der Krankenversicherung liess ihr gar keine andere Wahl - es war sowas wie eine direkte Aufforderung - und das zurecht - auf dem Schlauch zu stehen.
Nach viermal durchlesen - einmal ganz langsam und dreimal ganz schnell, hat sie postwendend einen Brief geschrieben und dem Krankenversicherer mal auf gut Deutsch erklärt, warum sie jetzt seit zwei Tagen auf dem Schlauch steht.
So wie dieser schöne Schmetterling letzte Woche im Garten.

Ruhig und die Neugierde blitzt in ihren Augen.

Beides wird Euch wundern - Malu auch - sie hört sehr schön auf ihren Namen und hat sich enorm rasch eingewöhnt und läuft im Haus wie selb...