Montag, 25. März 2013

Nachtrag - Nachricht zu drei Gründe, die mich traurig und unruhig zugleich machen. Auf geht´s ans Meer ....brrrrrr

Es macht mich traurig, dass Lisa - die  liebste Hundekumpeline - genannt auch  "das Apfelmonsterchen"  - über die Regenbogenbrücke gehen musste.
Ocean - ihr Frauchen - ist tieftraurig. Schon seit Jahren besuchen wir unsere Blogs gegenseitig und tief im Herzen spüre ich, dass dieser Verlust  Ocean unheimlich viel Kraft kostet,  dass sie ihr Monsterchen so sehr vermisst.
"Hallo Lisa - ich habe dich ganz fest in meiner treuen Hundeseele versteckt und wann immer es mir danach sein wird, werde ich  an dein -  in vielen Situationen -  immer so  herrlich  verknautschtes  Monstergesicht denken.  Leb wohl Lisachen.....ich heule doch hin und wieder voller Freude den Himmel an und vielleicht  kannst du mich dann auch ab und - selbst im Schlaf auf den grünen Wiesen -  da oben im Irgendwo hören
Aiko träumt  vor sich hin.

Es macht mich traurig, dass direkt hinter unserem Hang - ganz oben - gerade ein Mann mit der Kettensäge auf einem seit Jahrzehnten verwilderten Grundstück laut damit beschäftigt ist,   alle wild hoch gewachsenen  Büsche - das Strauchwerk und die unzähligen dicken Dornen zu entfernen.
Warum bin ich traurig? Es gibt  - gerade auch durch diesen jahrzentenlangen Wildwuchs dort eine Artenvielfalt an Vögel - die nicht nur  mich seit Jahren erfreut.

Aber jetzt .........rattert unbarmherzig eine Säge ......der Mann, der sie bedient erfüllt dabei nur  seinen Auftrag.
Noch ein ABER!!!! Meine - ach so beherzte Lappentopftipperin hat sich vor Ort - von ganz oben die Sache mal eine Zeit lang angeschaut und dann dem "Kettensäger" ein paar Fragen gestellt....von wegen -  ob solche Arbeit nicht besser im Herbst hätte erledigt werden können - alleine schon wegen der Vögel und Igel - aber auch einiger Kröten....Hmmmm.....still ruht der See. Danach weiter die Frage gestellt, ob es bald mit der Bebauung losginge. Nein - meinte er - das muss ja erst mal einen Käufer finden......also diese Antwort war entscheidend und wichtig. Denn - laut geltender Vorschrift darf nur vor einer  unmittelbaren Bebauung eines Grundstücks eine Abholzung (zu dieser Jahreszeit)  genehmigt werden.....Sie hatte also recht mit dem Gedanken - des Aufhübschens dieses absoluten Steilhanges. Damit - ich kann es kaum glauben - war wohl die Sache für den - mit der Arbeit beauftragten Kettensäger - beendet.....bis auf weiteres - oder ? Es herrscht jedenfalls Ruhe! Ich soll hier an dieser Stelle erwähnen, dass keiner meiner Menschen etwas gegen eine Bebauung sagt....nur die Regeln  - um der Natur die notwendige Zeit für ihre Entfaltung und ihre Aufgaben zu lassen - die sollten eingehalten werden. 
Ich denke dabei, wo überall auf der Welt  zum Abholzen wertvoller Wälder - insbesondere riesiger  Regenwälder Monstermaschinen von Menschen bedient werden .......Ein Frevel -  der jeden Tag irgendwo - aber auch immer  im Auftrag......der Geschäftemacher und  deren  Gier nach Profit -  so geschieht.
Hinter unserem Haus am Hang - das ist eine Fläche von rund 800 qm - mircro-winzig im Vergleich zu den Abholzungen jeden Tag in Südamerika - auf Bali, in  Indonesien auch in China und ebenso in Russland.
Natürlich ist es nötig  - dort soll  ein Neubau errichtet werden - moderne Bauhaus - Architektur (heißt es in der Werbung)  - vielleicht mit herrlich grünem Rasen.
Ich denke an die Vögel - gerade jetzt wo sie sich mitten im Nestbau befinden.....und an den Igel, der dort immer  noch schläft...?
Das steile Hanggrundstück wird baureif gemacht, denn die Verkaufswerbung hat nach dem Tode der alten Besitzerin unmittelbar  durch ihren Erben begonnen. Nun ist sie schon ein Jahr tot - das Grundstück liegt immer noch unverkauft  da .....jetzt - und warum nicht im Herbst - wird es aufgehübscht  egal wie - alles platt - vielleicht lockt es dann einen Kaufinteressenten an. Wie ich lese - ist das alles wegen der sogn. Baureifmachung des Grundstücks erlaubt.
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Es macht mich doch  unruhig und auch etwas traurig, dass ich bei meinem Herrchen seit Tagen so merkwürdige Atemgeräusche höre, es rasselt und es pfeift beim Lufthohlen   - wie soll ich es sonst ausdrücken?  Er selber  ist darüber hinweggegangen und hat immer abgewunken, wenn meine Lappentopftippse mahnend den Finger hob. Zugegeben, mal hörte ich es - mal waren das Geräusch völlig verschwunden, aber in der Nacht auf Sonntag war es für ihn doch sehr quälend und vor allem waren es ganz fremde Töne.
Dabei stand das Auto fast fertig gepackt  vor der Türe. Wir waren schon quasi weg - auf dem Weg  ans Meer.  Aber - die Unruhe - gerade jetzt in der Karwoche vor Ostern - dann die Feiertage - da  mussten diese aufgetretenen Beschwerden  erst einmal abgeklärt werden. Nur -  er kam vorhin  schon zum zweiten Male zurück: Die Arztpraxen waren voll und immer die gleiche Aussage: Tut uns leid, Sie hätten sich anmelden müssen!
Das ist richtig - aber Sorge haben wir erst seit  gestern morgen - das war bekanntlich ein Sonntag  -  allerdings haben seine Atemgeräusche das wohl nicht gewusst - sonst hätten sie sich vorher angemeldet
und sich auch noch einen normalen Wochentag für ihren "ersten heftigen Auftritt" ausgesucht. Anfügen muss ich noch, dass er weder hustet noch ein Schnupfen vorliegt - doch dieses Rasseln ....wie ein alter Rasenmäher....dabei ist er doch sonst immer so flott und sportlich auf den Beinen.
Heute war er bei einem Facharzt und nach einigen notwendigen Untersuchungen: Lungenvolumentest, Röntgen, Abhorchen, vielen Fragen (er ist und war nie Raucher) nach diesem und jenem.....bekam er ein Rezept für einen Spray  für die nächsten 14 Tage  zur Erweiterung der Bronchien. Der Arzt meinte, dass es eine verschleppte Bronchitis wäre. Also - kein Grund zum Grübeln - auf geht´s ans Meer......brrrrrrrr.


Dienstag, 19. März 2013

Sorry, das ist mir jetzt aber einfach so rausgerutscht ;-)

"Hügelmonsteralarm"  im Garten - überall gräbt sich dieser vitale graue Kerl durch die Erde die angeblich sehr gut sein soll und ganz sicher voller leckerer Regenwürmer oder Engerlinge nur so wimmelt. Denn sonst wäre ihm nicht danach - gerade hier - wo ich doch mein Revier unter Kontrolle habe. Meine Zweibeiner harken  diese Hügellandschaft  tagtäglich flach. Bisher hat sich der Maulwurf streng an den Grenzzaun gehalten. Ich habe mich schon gewundert, dass es bei der Nachbarszicke tatsächlich überfallartig hunderte von Hügeln gab und bei mir kein einer......aber.....jetzt - nachdem er wohl die Erde dort leergefressen hat - gräbt er wie wild einen Hügel nach dem anderen. Ein sicheres Zeichen auch dafür, dass der Märzwinter noch nicht aufgibt streng und kalt bleibt.
Einer von ganz vielen......Hügeln

Es liegt was in der Luft..... 
Ein ganz besonderer Duft.....

Der liegt da in der Luft.....

Hm......was fällt mir dazu jetzt für eine Melodie ein?

Wenn alle Brünnlein fliessen....oder doch lieber: Hauh ab und verpiss dich.....sorry - das ist mir jetzt aber einfach so  rausgerutscht ;-)

Mittwoch, 13. März 2013

Einfach - kurz und knapp - Gedanken mache ich mir ein anderes Mal

Rotkehlchen, Blaumeise und Heckenbraunelle

Heute Morgen war es bitterkalt

Die Sonne setzte sich durch und so schmolz der Schnee in Nu.

Wenigstens ein Fitzelchen Blau am Himmel
 
 Einfach aus Lust und Dollerei mal alles verbellen stärkt die Stimmbänder
Sagenhaft mit welchen Krallen sich die grünen "Geier" (Halsbandsittiche) an den Ast hängen. Sie waren mal wieder zu Gast - was allen anderen Vögeln gar nichts mehr ausmacht - selbst die Kamera irritiert sie nicht.
So das war`s - einfach kurz und knapp - Gedanken mache ich mir später.....muss erst mal wieder fleissig meine Lieblingsblogs besuchen und auch bei den neuen Lesern reinschnüffeln.

Dienstag, 12. März 2013

....wo ich doch gerade so schöne Frühlingsgefühle.....

Klar - wenn es bitterkalt wird, sorge ich dafür, dass es genug Körner und sonstige Leckereien für die vielen Vögel im und um das Futterhäuschen gibt. Die Hängesäckchen in bunten Farben gefüllt mit Erdnüssen und zumeist auch Fettfutterkörnermischungen - plaziere ich direkt daneben. Hierfür bieten sich die kahlen Äste des Walnussbäumchens direkt vor dem Teich bestens an. So kann ich seelenruhig in unmittelbarer Nähe entweder durch die Wohnzimmerscheibe oder auch unmittelbar auf den Steinen davor, das muntere - sehr hungrige Vogelvölkchen beobachten.
Somit stelle ich auch ganz genau fest, wann und wer immer pünktlich zu welchen Uhrzeiten anfliegt und kräftig seinen Schnabel füllt.
Der Buntspecht - was für ein schöner Anblick bei diesem trostlosen Wetter gestern 
Jeder Vogel - und es sind hier bekanntlich doch sehr viele verschiedene Arten regelmäßig zu Gast  - zeigt mir dabei sein ganz typisches Fressverhalten bzw. auch seine soziale (!) Kompetenz.....wenn ich den Vergleich mit den Zweibeinern mal stellen darf.
Heute in der Frühe....kaum zu glauben - so viele verschiedene Arten
So ist ein Rotkehlchen sowas wie ein Revierfürst....lautstark werden ungeliebte Mitpicker weggescheucht und egal ob der Buntspecht die besten Plätze in aller Seelenruhe besetzt hält, er wird dennoch  geduldet. Sogar zu zweit sind die Rotkehlchen übermütig und lassen den größeren Vogel in Ruhe. Die flinken Kohl - bzw. auch die Schwanz - und Blaumeisen schwirren unaufhörlich um die Meisenringe herum. Traumhafte Gäste sind natürlich der Kleiber,  ein Gimpelpaar - ebenso die Erlenzeisige, die Grünfinken und seit gestern picken  zwei Bergfinken  sehr intensiv auf dem Boden.
Heckenbraunelle, Buchfinken, Feldsperlinge und natürlich Amsel, Drossel und Stare. Ringeltauben trauen sich hin und wieder heran - sind aber sehr schreckhaft.

Herr Kleiber 
Richtig aufregend  wird es, wenn drüben am Hang  zwei Böcke um die Gunst einer jungen Ricke oder gar des Reviers kräftig mit den Geweihstangen aneinander geraten.
Also - irgendwie langweilig wird es mir - wie ihr sehen könnt - natürlich nicht - das Hinschaun bereitet  - immer wieder auf´s Neue -  ein herrliches Vergnügen.
Doch über das  Wetter, na - ich weiß nicht - aber da gräme ich mich schon  - es ist ja grauselig - ich will Frühlingssonne - möchte weiter mit viel Lust zusammen mit meinen Zweibeinern - endlich  den Garten auf Vordermann bringen. Jetzt hat es auch NRW erwischt ....die Schneewolken schütteln sich kräftig aus.
Oh - wo ich doch gerade soooooo schöne Frühlingsgefühle um mich herum spürte.





Montag, 4. März 2013

Blauer Himmel und Sonne - ach wie schön - die gibt´s also doch noch



Habe mich sehr darüber gefreut, dass der Entschluss meines Rudels  - sich kleiner zu setzen - mit ermunternden Kommentaren versehen wurde. Abwarten - es wird sicher ganz viele spannende Gedanken dazu geben.  Noch herrscht hier der ganz normale Alltag - aber dennoch spüre ich hier und da kommen einige Dinge in "Bewegung".


Überall tatsächlich Sonne  in der Einfahrt -  unten im Garten und auf dem abgeräumten Hang - hinterm Haus  -  meinem heiß geliebten  Abenteuerland.....
Überall scheint sie kräftig  vom herrlich blauen Himmel - allerdings nach einer sehr kalten und frostigen Nacht. Hahaaaaaaa - endlich mal Licht im grauen Nieselpieselwetter der letzten Monate - oder waren es Jahre - mir ist es jedenfalls ganz schön auf den "Dähns" gegangen....so drücken sich  hier die Leute im Rheinland aus, wenn ihnen  etwas echt zuviel wird.
Bei so einem Wetter nehme ich sofort meine Hauptaufgabe wieder wahr d.h. für mich  Haus und Hof zu bewachen - erst recht, wenn mein Herrchen sich erlaubt - ohne mich - Besorgungen zu tätigen und dann erst nach ein paar Ewigkeiten wieder nach Hause kommt. Was war so wichtig, dass er mich nicht dabei haben wollte bzw. konnte? Damit ich sein Heimkommen nicht verpasse - habe ich mich demonstrativ in die Einfahrt gelegt. Ich kann noch so tief in den Schlaf fallen, den Automotor höre ich schon von weitem. Wenn er näher kommt - werde ich  immer aufmerksamer....meine Lappentopftipperin hat "rein zufällig"  mit der Dingi hinter der Fliegentür diese Momente aufgenommen.
Da musste ich ihm  als erste Ermahnung gleich eine kräftige "Gardinenpredigt" halten...so von Mann zu Mann. Monsterbackenmäßiges Verhalten ebenfalls gleich wieder demonstriert: Denn ordentlich wie er nun mal ist......waren alle Papier in einem schmalen Ordner, die er  zu einem Gespräch mit genommen hatte,  in einem praktischen Leinenbeutel verpackt und den habe ich direkt aus seinen Händen gerissen und bin damit - samt Inhalt -  abgehauen bis runter vor´s Tor.
Na - er ist ja nicht auf den Kopf gefallen -  er hat sich direkt weggeschlichen, mir die "Beute" überlassen - was für mich dann bedeutete - ooooooh.....keiner will mit mir spielen.....ohhhhhh....schade....na - dann lasse ich alles fallen.....und siehe da - schwups war er wieder draussen und hat so mein Interesse erneute entfacht.
Also  - okay - wenn er es so möchte, tragen wir halt beide den Beutel gemeinsam ins Haus.

Aber danach - nichts hält mich davon ab nach draussen die Lage zu peilen....blauer Himmel und Sonne - ach wie schön  - die gibt´s also doch noch :-)

Ruhig und die Neugierde blitzt in ihren Augen.

Beides wird Euch wundern - Malu auch - sie hört sehr schön auf ihren Namen und hat sich enorm rasch eingewöhnt und läuft im Haus wie selb...