Donnerstag, 28. Februar 2019

Ufo-Abbau im Februar

Ende des letzten Jahres habe ich die Sampler-Blöcke vom Monatsmuterfernkurs vom Handarbeitshaus aus der Kiste geholt und beschlossen, dass ich diesen Quilt im Rahmen des Ufo-Abbaus bei Klaudia vollenden möchte.

Im Januar hatte ich schon zwei Blöcke genäht, fehlten nur noch fünf. Die habe ich nun im Februar genäht.
 
 
Einen Block musste ich noch einmal auftrennen, da ich dort leider die Spitzen verkehrt herum angenäht hatte:
Das war ein ziemliches Durcheinander, aber recht schnell behoben.

Wie ich meine Blöcke anordnen wollte, wusste ich - nach den ersten Überlegungen - recht schnell. Die fehlenden Blöcke habe ich dann von den Farben her auf mein Layout abgestimmt, genäht.
Die Ecken sollten dunkel werden, die Farben in den Blöcken sollte sich dann überkreuzen. Ich denke, das ist mir auch gut gelungen.
Auf dem Foto könnt ihr auch schon meinen Randstoff sehen: Herrlich rosa Rosen. :-)
Zunächst hatte ich überlegt, den Randstoff wieder abzutrennen, aber auf den zweiten Blick war ich sehr zufrieden. Genauso sollte mein Top werden.
Das obere Foto mag ich besonders gern, zum einen sieht es aus wie eine wunderschöne Bleiglasarbeit, zum anderen sehe ich mein Top so nie wieder.
 
Fertig gestellt hatte ich mein Quilt in meiner Urlaubswoche im Februar. Eigentlich hatte ich gehofft, mein Top auch noch zu heften. Vlies hatte ich mir bestellt. Bei Ikea habe ich eine schöne Bettwäsche gesehen, die Rückseite werden soll. Allerdings habe ich mich noch nicht an das Heften getraut. Ich befürchte einfach, dass die Rückseite sehr rutschig werden könnte und ich dann Probleme mit dem Heften bekomme. :-(

Na gut, ich werde sehen, wie es sich beim Heften verhält und vielleicht kann ich den fertigen Quilt dann zum nächsten oder übernächsten Zeigetag präsentieren... :-))

Mittwoch, 27. Februar 2019

Es soll ja kein Ufo werden...

Habt vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meinem letzten Post. Ja, Este hat Recht, wenn ich die Wartezeit nicht hätte, würde ich manche Sachen nicht schaffen. Zu Hause habe ich gar nicht die Ruhe, so viel von Hand zu arbeiten. Klar ist es blöd, wenn ich alle vierzehn Tage zweimal gut zwei Stunden warten muss, aber ich genieße die Zeit, habe ich mich damit arrangiert - es ist meine ganz persönliche Auszeit. Ich bin dann zwar - zumindest im Moment noch - total durchgefroren, aber zufrieden. Morgen warte ich wieder, dann werde ich den nächsten Block in Angriff nehmen.

Heute kam für meinen Rosenquilt der bestellte Hintergrundstoff. Allerdings habe ich beim bestellen nicht auf die Größe in der Anleitung geachtet. Laut Anleitung wird der Quilt ca. 130 x 69 cm, meiner ist "nur" 110 x 50 cm. Typisch Viola. ;-)

Heute Abend hatte ich mir vorgenommen, den Topf zu applizieren. Die größte Schwierigkeit war da, sich für einen Stoff zu entscheiden.
Ich habe dann noch ein paar weitere Stoffe probiert, um mich dann letztendlich doch für den grünen in der Mitte zu entscheiden.
Man sieht, der Blumentopf muss wohl handgetöpfert sein, denn er ist oben minimal unterschiedlich. Aber ich find das gar nicht schlimm, im Gegenteil und überhaupt bin ich ein klein wenig stolz auf mich, dass er doch so schön appliziert ist.
Um zu sehen, wie mein Bäumchen ausschauen könnte, habe ich mal die Rosen aufgesteckt:
1. Die Rosen müssen höher, da sonst die Proportionen nicht passen und 2. habe ich wohl zu viele Rosen genäht. Da machen sich jetzt offenbar die fehlenden Zentimeter in der Höhe und Breite bemerkbar. ;-) Naja, bevor ich mich aber an das Applizieren der Rosen machen kann, muss ich zunächst erst einmal die Stämme und die Blätter arbeiten.

Montag, 25. Februar 2019

Ganz verrückte Rosen

Habt vielen lieben Dank für Eure lieben Kommentare zu meinen letzten Posts. Was ich aus den Schätzen aus Maikas Schatzkistenaktion nähe, weiß ich schon sehr genau, ich muss nur dazu kommen. Unser neuer Laptop läuft soweit nun auch, Jonathan nimmt den alten so lange er geht und ich kann wieder komfortabel Bilder vom Handy runterladen und so bin ich erst einmal zufrieden. Der Rest kommt dann sicher im Laufe der Arbeit damit.

Am Wochenende habe ich, obwohl ich nicht warten musste, einen neuen Block für den Wartequilt genäht. Ich war ja Sonnabend Abend mal wieder allein, da Steffen zum Karneval unterwegs war und ich wollte beim Fernsehen gern ein bisschen was werkeln und so ist der zweite Block entstanden.
Morgen habe ich mal wieder Wartezeit und dann geht es mit dem Quilt weiter. Meine Tasche ist schon gepackt und steht bereit.

Unabhängig davon habe ich aber auch mal wieder ein Nähmaschinenprojekt. Beim Stöbern fielen mir kürzlich meine gesammelten Patchwork-Ideen in die Hände. Das war eine Zeit, die mir sehr gut gefallen hat und wo ich sehr traurig war, als sie eingestellt worden ist. Ein paar der Zeitungen habe ich rausgelegt, da waren schöne Sachen drin, die ich vielleicht mal in Angriff nehmen möchte. So den Crazy-Rosen-Quilt.
Die Rosen werden frei genäht, in der Zeitung gäbe es aber auch eine Vorlage für den Fall, dass frau sich das freie Nähen der Rosen nicht zutraut. Ich habe sie frei genäht, daher sind sie auch alle unterschiedlich groß geworden. Die ersten Rosen sind gestern entstanden.
Da ich in dieser Woche um 15 Uhr Feierabend habe, habe ich gleich an meinen Rosen weitergenäht. Die großen Rosenblöcke, von denen neun benötigt werden, habe ich heute fertig genäht. Eigentlich wollte ich dann einpacken und morgen weiter mache. Da es aber nur noch drei kleine Blöcke gewesen wären, habe ich meine Nähmaschine wieder eingeschaltet und die drei Blöckchen noch genäht.
 
Sechs kleine und neun große Blöckchen warten nun in der Projekttasche, dass ich sie weiter verarbeite. Vorher brauche ich aber noch meinen Hintergrundstoff und ich muss noch die Blätter, den Stamm und den Topf vorbereiten. Anschließend werde alle Teile auf dem Hintergrundstoff appliziert.

Samstag, 23. Februar 2019

Irgendwas ist immer

Eigentlich habe ich gestern nachmittag vorgehabt, meine Februar-AMC für den monatlichen Tausch mit Astrid zu nähen. Dafür wollte ich gern ein Muster aus einer Zeitschrift einscannen. Dabei musste ich feststellen, dass unser alter Laptop zwar hochfährt, aber der Bildschirm nach dem Anmelden wieder schwarz wird. :-(

Mich erfasste so langsam Panik, denn Backups konnten wir - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr machen und so hatte ich natürlich die ganzen Daten und Fotos nur auf dem PC. Nach einer ganzen Weile hatte es sich der Laptop überlegt und zeigt mir mal wieder unser Hintergrundbild. Das war der Moment, wo ich mir überlegt habe, nun doch den neuen Laptop, der seit 19.12. schon hier steht, einzurichten.

Nunja und damit nahm das Drama seinen Lauf:
Unser Scannerprogramm kann unter Windows 10 nicht installiert werden. Aber hurra, Microsoft hat ja eine Scanner-App auf dem PC. Abgespeckte Version für diejenigen, die sonst nicht mit PCs arbeiten. Aber hey, ich will eine vernünftige Anwendung. Das Problem habe ich erst einmal vertagt.

Schließlich waren da noch die ganzen anderen, wichtigen Programme: EQ7, Dear Jane, PES. Die ließen sich problemlos installieren.

Fehlten fürs erste Glück erst einmal nur noch das Programm, um die Bilder vom Handy runterzuladen und ZoomBrowser für meine Kamera. Beim Kamera-Programm bekam ich die gleiche Meldung, wie beim Scanner: Lässt sich nicht unter Windows 10 installieren. Meine Kamera wurde in der Liste gar nicht mehr als Modell geführt. Es ist nicht die allerneueste Kamera, ich habe sie schon ein paar Jahre, aber sooooo alt ist sie nun auch nicht. Problem erst einmal vertagt, wichtiger sind die Bilder vom Handy.

Mir war so, als wäre mein Handy-Programm eingestellt worden, schließlich war es noch von meinem vorigen Handy, so habe ich nach einen anderem Prgramm gesucht. Gern wollte ich ein Programm haben, welches Bilder vom Handy und von der Kamera runterlädt. Aber da bin ich gescheitert.

x Programme habe ich installiert und wieder deinstalliert. Nix funktionierte. Entweder lief es nicht unter Windows 10 oder irgendwas anderes war. Also habe ich dann - notgedrungen - mal wieder auf die App von Microsoft zurückgegriffen. Oh, was für eine Katastrophe:

Die neuesten Fotos wurden mir gar nicht angezeigt. Irgendwann ging es dann aber doch, allerdings bleibt mir dieses Programm ein Rätsel. Schaut mal:
In meiner Galerie sind insgesamt noch knapp 100 Dateien, ich habe gestern alles möglichen Dateien gelöscht und auch den Papierkorb gelehrt.
 Das Programm hat weit über 2.700 Dateien gefunden und das war noch nicht das Ende. Ich verstehe es nicht. Wo sind diese ganzen Dateien her? Was durchsucht das Programm alles? Naja, darüber muss ich mir keine Gedanken mehr machen, Steffen hat das Programm von meinem alten Handy im Netz gefunden (ich hatte danach gar nicht gesucht) und jetzt ist zumindest das eine Problem behoben.

Aber ich muss sagen, so etwas nervt mich ungemein. Naja und noch einiges muss ich machen, da werden wohl noch einige Tage ins Land gehen.

5 Schätze von Bettina

Am Mittwoch habe ich ja im Rahmen von Maikas Aktion 5 Schätze meine 5 Schätze vorgestellt. Und wie Maika schon vermutet hat, waren sie nicht lange in der Schatzkiste, schon am nächsten Tag hatten sie einen Liebhaber gefunden. Seit gestern nun sind sie unterwegs.

Gestern auch habe ich meine gewählten Schätze von Bettina bekommen.
Zwei Baumwollstoffe in schönen Frühlingsfarben, Webband, ein Aufnäher, ein Knopf, ein Filzhase und ein Endlosreißverschluss mit Spitzenkante. Ich weiß auch schon, was ich daraus nähen werde. Das bleibt aber noch ein bisschen geheim. ;-)

Die Aktion hat ganz viel Spaß gemacht, es ist interessant zu sehen, was es so für Schätze in den Nähzimmern gibt. Ich bin gespannt, ob bis zum 29.3. alle Teilnehmerinnen aus den bekommenen Schätzen etwas genäht haben.

Mittwoch, 20. Februar 2019

5 Schätze

Sicher habt ihr bei Maika auf dem Blog schon ihre Geburtstagstauschaktion verfolgt. Maika hat dazu aufgerufen, eine Schatzkiste zu füllen und jede, die dabei ist, stellt ein Päckchen mit fünf ihrer Schätze zusammen, gibt sie in die Schatzkiste und darf sich auch ein Päckchen aussuchen.

Heute ist nun mein Tag und ich darf meine Schätze vorstellen. Ich musste nicht lange überlegen, schnell stand für mich fest, dass ich in meinen Patchworkstoffen meine Schätze finde. Welche Schätze es dann aus den Stoffen sein sollten, ließ mich schon ein wenig länger überlegen.

Letztendlich fiel meine Wahl auf diese fünf Schätze:
Als erstes wäre da ein Panel mit einem bunten Baum. Das Panel musste ich unbedingt haben. Das kennt ihr sicher auch, dann wanderte es in die Kiste mit der Aufschrift "Panele" und da lag es dann. Immer mal wieder habe ich es mir angesehen, aber nie eine Idee dafür gehabt.

Ähnlich ist es mit den drei blauen Stoffen. Diese sind aus der Reihe Artisan Spirit. Auch so ein Must-Have... Die Stoffe mit dem Muster sind 60 cm breit, der blau gestreifte 50 cm.

Und letztendlich hat noch ein Klimt-Stoff in blau den Weg in mein Schatzkistenpäckchen gefunden. Auch das sind 50 cm. In diese Klimtstoffe hatte ich mich sofort verliebt, warum ich dann blau gekauft habe, weiß ich heute nicht mehr, denn eigentlich mag ich warme Farben, rot, gelb, orange, lila. Blau gehört eher zu den Farben, die ich nicht wirklich mag, Komischerweise habe ich zwei Kisten mit blau und alle sind rappelvoll...

Ich bin gespannt, bei wem die Stoffe einziehen dürfen und was letztendlich daraus entsteht. Mir hat es ganz viel Spaß gemacht, die Schätze rauszusuchen. Und nun gehe ich mal bei Maika gucken, was mich so anlacht. :-)

Sonntag, 17. Februar 2019

Aussortieren

Bei Valomea verfolge ich schon seit einer ganzen Weile ihre Aussortieraktion, welche mich unheimlich fasziniert. Da wir nur wenig Platz für uns fünf zur Verfügung haben, müssen wir eigentlich immer relativ zeitnah sortieren, insbesondere was die Spielsachen und dergleichen betrifft. Kleidung hält sich bei uns allen auch in Grenzen, sicher, es könnte weniger sein, aber es ist meiner Meinung nach, nicht übermäßig viel.

Wo ich allerdings reichlich habe, ist für mein Hobby, daher bin ich, als ich mein Regal sortiert habe, in Gedanken durchgegangen, welche Sachen mich nicht mehr glücklich machen. Ja, ich habe viele Projekte angefangen und bin oftmals in's Stocken geraten. Meist ist es eine Kleinigkeit, die dieses Stocken auslöst: Eine unverständliche Anleitung, ein falsches Zuschnittmaß, viele gleiche zu nähende Teile oder aber einfach unangenehme Erinnerungen. Ich weiß, ich müsste konsequenter sein, aber, da ich oftmals ganz spontan bin (meine Kollegin sagt immer, ich bin der spontanste Mensch, den sie kennt, stimmt auch, die meisten wichtigen Entscheidungen haben wir spontan getroffen), bin ich in bestimmten Dingen eben auch leicht zu verführen. 😏😲 Egal, so bin ich und das macht mich aus.

Die Stoffe haben schon nach kurzer Zeit ein neues zu Hause gefunden, den Beitrag selbst lasse ich hier aber trotzdem stehen, denn er gehört ja zu meinem Leben dazu. 😉
Einige Sachen habe ich schon aussortiert und sie haben neue Besitzer gefunden. Manche Sachen bleiben bei mir, die machen mich glücklich, auch wenn sie noch verpackt sind. Was mich gar nicht mehr glücklich macht, sind ettliche Fatquarter von Tula Pink. 2016 hatte ich mir die mal gekauft und wollte daraus einen Quilt nähen. Angefangen habe ich auch, aber dann landete das Projekt in der Kiste. Beim Aufräumen fiel mir die Kiste in die Hände und nun habe ich beschlossen: Die Sachen dürfen gehen.

 Insgesamt sind es 31 Fatquarter der Serien True Colors und Eden, die noch nicht angeschnitten sind.
   
Dazu kommen elf Fatquarter, von denen jeweils ein bisschen was fehlt, um genau zu sein, das, was auf dem unteren Foto appliziert ist. Die Reste vom Tiger und vom Herz sind auch mit dabei, da ich von diesen Stoffen aber mehr verbraucht habe, habe ich die bei meiner Zählung außen vor gelassen.
 
Und natürlich gibt es auch das angefangene Teil dazu. Es hat eine Größe von 65 x 65 cm. Alle Teile sind mit Vliesofix aufgebügelt, manche auch schon appliziert.

Es würde mich freuen, wenn sich jemand findet, der den Sachen ein neues zu Hause geben  möchte. Meine Preisvorstellung liegt bei 80 EUR inkl. Porto innerhalb Deutschlands.

Samstag, 16. Februar 2019

Das Januarwetter

Ich habe ja, gemeinsam mit Valomea und, in meinem ersten Jahr, auch Katrin einen Wetterquilt genäht. Ende des letzten Jahres hatte ich für mich verbindlich entschieden, wenigstens noch ein drittes Jahr das Wetter zu nähen.

Notiert habe ich die Temperaturen auch immer ganz fleißig, aber zum Nähen konnte ich mich bisher nicht so recht aufraffen. Irgendwie fehlt mir im Moment die Motivation, auf Papier zu nähen.
 
Letztes Wochenende hatte ich mir die Stoffe schon passend zu den Temperaturen zurecht gelegt, aber erst heute bin ich dazu gekommen, nun auch wirklich zu nähen. Dabei habe ich wieder an Katrins Urlaubsversion gedacht und die Tage, wo wir in Berlin gewesen sein, geteilt: Oben findet sich das Wetter von zu Hause, unten das Urlaubswetter.

Schon 2017 hatte ich es so gemacht und das Urlaubswetter geteilt genäht. Damals hatte ich für jeden Tag die Vorlage einzeln ausgeschnitten. Bei den drei Tagen und wegen fehlender Motivation wollte ich es mir nicht so umständlich machen. Zunächst habe ich meinne Monatsvorlage am 17. auseinander geschnitten. Die ersten Tage habe ich normal genäht. Für die drei Tage, wo wir in Berlin waren, habe ich zunächst die beiden Stoffe zusammengenäht. Dann habe ich mir auf den drei Tagen die Mitte markiert und da mein Stoffstück mit der Naht angelegt.
 
Das nächste Stück habe ich dann passgenau an die Naht angelegt. Dazu habe ich die NZG einmal nach oben und beim nächsten Stoffstück nach unten gelegt und dann konnte ich sie gut aneinander schieben.
 
Es war ein bisschen Fummelarbeit und es hätte auch schief gehen können, aber es hat geklappt. Ok, ein Tag ist um einen Milimeter verschoben, aber damit kann ich leben.
 
Die restlichen Tage habe ich dann an das geteilte Stück weiter angenäht. Nach Berlin kam dann die kalte Woche, eine ganze Woche blaue Temperaturen... :-) Und so sieht der Januar genäht aus.
Wie im letzten Jahr habe ich gleich den oberen Rand und den Zwischenstreifen angenäht. Hatte ich in den letzten zwei Jahren handgefärbten Baumwollsatin in anthrazit, musste ich in diesem Jahr auf anderen Stoff ausweichen. Der Baumwollsatin ging zur Neige und der Rest, den ich noch habe, reicht leider nicht mehr für den gesamten Quilt. Ich musste mich also entscheiden zwischen neu bestellen und den grauen Stoff verwenden, den ich eigentlich für den 6K12B-Quilt verwenden wollte. Letztendlich habe ich mich für den grauen Stoff entschieden, schließlich wollen 4 Meter auch erst einmal aufgebraucht werden. ;-)

Die Zwischenstreifen habe ich heute gleich geschnitten, so weit wie mein kleiner Rest vom gestrigen Rosenblock gereicht hat.
 Ich finde, auch mit dem grauen Hintergrund- bzw. Randstoff sieht das Wetter gut aus.
Es sieht jetzt ein bisschen schief aus, eigentlich ist mein Teil halbwegs gerade, außer links oben die Ecke. Da muss ich wohl schief geguckt haben. ;-) Aber das kann ich ausgleichen.

Freitag, 15. Februar 2019

Auf Rosen gebettet...

Habt vielen lieben Dank für Eure lieben Kommentare zu meinem (noch geheimen) Blätterquilt. Ja, die Quilts aus den Stoffbriefen werden auf den Patchworktagen in Dinkelsbühl gezeigt. Wenn eine von Euch da mein Quiltchen sieht, könnt Ihr mir ja mal bitte, bitte ein Foto schicken. ;-)

(Werbung) Kürzlich bin ich im Netz mal wieder über schöne Flanellstoffe gestolpert und ein Weilchen habe ich überlegt und mir dann die Stoffe gekauft.
21 Fatquarter in wunderschönen Farben und alle so wunderbar weich und flauschig. Ach, ich gerate gerade wieder in's Schwärmen. Naja, gestern habe ich jedenfalls die ersten der Stoffe verarbeitet. Bei Roswithas Quiltshop gibt es in diesem Jahr einen Rosen-BOM, der mir so richtig gut gefällt. Die Blöcke gibt es in drei verschiedenen Größen/Richtungen. Ich habe mich für den kleinsten entschieden und arbeite die Applikationen - na klar - aus Flanell. Als Hintergrund nehme ich meinen dunkelgrauen Stoff, den ich für den 6K12B-BOM verwenden wollte. Schließlich muss er ja auch irgendwie verarbeitet werden.

Gestern Abend habe ich den ersten Block gearbeitet und dabei die Vorzüge unserer neuen Wohnzimmerlampe testen können. Unsere alte Lampe hatten wir vor 19 Jahren gekauft, als wir in diese Wohnung gezogen sind. Aber irgendwie war sie unheimlich dunkel, egal wie neu die Leuchten auch waren. Also haben wir vor zwei Tagen nach einer anderen Lampe geguckt. Erst konnten wir uns nicht entscheiden und den Kauf vertagt. Als wir dann aber in der Fundgrube die Lampe reduziert sahen, haben wir sie mitgenommen. Und sie strahlt wie ein Baustrahler. ;-) Und so kann ich abends handarbeiten und brauche kein zusätzliches Licht.
 Und so sieht der erste Rosenblock aus:
Die Blöcke erscheinen immer am 15. des Monats und so konnte ich heute gleich den nächsten Block arbeiten.
Das sind meine beiden Blöcke zusammen.
Die Vorlage für den zweiten Block gibt es noch einmal seitenverkehrt. Bestimmt werde ich die auch noch arbeiten. :-)) Auf jeden Fall ist das ein BOM so ganz nach meinem Geschmack.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Blätter, Blätter, Blätter

Ich weiß nicht, ob ihr es in der vorletzten Zeitung der Patchwork-Gilde gelesen habt: Es gab wieder Stoffbriefe. Das ist eine Aktion, wo es einen Stoffbrief mit einem bestimmten Inhalt gibt, welcher sichtbar in einem Quilt einer bestimmten Größe zu einem bestimmten Thema verarbeitet werden muss.

Stoffbriefe gab es zum einen zum Thema Jeans und zum anderen zum Thema Blätter. Jeans ist nicht wirklich meins, aber beim Thema Blätter wusste ich sofort, was ich nähen wollte. Zunächst aber "musste" ich mich für einen Stoffbrief anmelden. Ich habe ihn dann auch bekommen und dann kam so ein bisschen der... ...Schock. Die Stoffe passten so gar nicht zu meiner Idee. Also habe ich alles erst einmal liegen lassen und mich dann im Januar mit meinem Quilt beschäftigt.

Begonnen habe ich meine Quilt auf der Fahrt nach Berlin, da habe ich zunächst meine Vorlagen ausgeschnitten. Ich kann es irgendwie nicht, stundenlang nur zu sitzen und nichts zu tun zu haben. Auf der Rückfahrt habe ich dann begonnen zu applizieren. Wieder zu Hause, habe ich dann abends immer wieder an meinem kleinen Quilt gearbeitet.
Ich war auch höchst zufrieden, bis ich dann an die Verarbeitung der Stoffe aus dem Stoffbrief kam. Meine erste Idee gefiel mir gar nicht. :-(

Also hing mein Top erst einmal am Regal und starrte mich vorwurfsvoll an. Zwischenzeitlich hatte ich schon überlegt, aufzugeben, aber dann kam mir dann doch noch eine passende Idee, die ich dann letztendlich umgesetzt habe. Gequiltet habe ich meinen Quilt von Hand und habe ich dabei an dem Quilting von meinem Skizzenbuch orientiert, schließlich haben beide Quilts ja eine Verbindung.
Zum Quilten habe ich den Nadelgleiter benutzt, den ich kürzlich von Katharina geschenkt bekommen habe. Zunächst musste ich ein wenig probieren, aber nachdem ich mir das Video ein paar Mal angesehen hatte, hatte ich den Dreh raus und ich muss sagen, ich bin restlos begeistert von diesem Teil. Endlich keinen zerstochenen linken Zeigefinger mehr und das Quilten damit geht wirklich gut. Einzig am Rand kam ich damit nicht klar. Aber vielleicht muss ich da nur noch ein bisschen weiter üben.

Auf jeden Fall ist mein kleiner Quilt nun fertig und Steffen hat ihn vorhin zur Post gebracht. Es ist schon ein komisches Gefühl, einen Quilt zu einer Ausstellung zu senden. Vor ein paar Jahren hatte ich bei so einer Aktion schon einmal mitgemacht, aber da war ich mit meinem Quilt nicht so recht zufrieden und arg zwiespältig, ob er tauglich ist. Dieses Mal mag ich meinen Quilt sehr gern und freue mich schon, wenn er wieder bei mir ist und ich ihn dann hier auch ganz zeigen kann.

Montag, 11. Februar 2019

Ufo-Abbau-Post

Ende Januar habe ich ja schon geschrieben, dass ich in diesem Jahr ganz spontan bei Klaudias Ufo-Abbau mitmachen werde. Vorerst hatte ich mir nur ein Ufo ausgesucht. Es ist nicht so, dass ich nur dieses eine Ufo habe, nein, meine Kisten sind voll davon. Bei manchen habe ich gar keine Lust mehr, die fertig zu nähen, eines davon habe ich verkauft, eine andere Stoffpackung hat auch einen anderen Besitzer gefunden. Die Quilts waren wunderschön, aber schwarz ist nicht mehr meins. Schwarz macht traurig. :-(

Zunächst wollte ich es bei diesem einen Ufo belassen.
Aber dann fiel mein Blick auf mein Kistchen, welches schon seit dem Jahreswechsel (?) neben der Couch steht:
Mein Körbchenquilt, den ich mir vor drei Jahren mal gekauft habe. Leider bin ich da nicht so gut voran gekommen, wie ich mir das gewünscht habe.
Ein weiteres Uralt-Ufo schafft es auch noch mit in die Auswahl. Nämlich ein weiterer Bom vom Fatquartershop, der auch schon eine halbe Ewigkeit im Schrank liegt:
Ich glaube, den Bom habe ich vor vier, fünf Jahren begonnen. Also ein wirkliches Ufo. Ein paar Blöcke sind auch schon genäht, aber wo die sich verstecken, weiß ich gerade nicht.
Das sind nun also meine drei Projekte, die ich mir für dieses Jahr ausgesucht habe. Ich hätte noch Viele mehr, aber wenn ich mir zu viel vornehme, weiß ich genau, dass es unrealistisch ist, das alles zu schaffen. Und ich möchte ja auch noch das ein oder andere neue Projekt nähen. ;-)

Mittwoch, 6. Februar 2019

Bald gibt es Zeugnisse

Ihr glaub ja gar nicht, wie plötzlich so eine Zeugnisausgabe kommen kann, genauso plötzlich, wie Weihnachten und Geburtstage und so wurde ich heute von Katharina begrüßt, dass sie morgen ihre Zeugnismappe mit in die Schule bringen muss. Zeugnisse gibt es zwar erst Freitag, aber sicher möchte die Lehrerin zum Freitag alle Mappen beisammen haben und so hat sie rechtzeitig Bescheid gesagt.

Nachdem ich Zeugnishüllen schon für meinen Neffen und zwei Kinder von Kolleginnen genäht hatte, sollte auch Katharina eine schön genähte Hülle bekommen und so habe ich mich abends um dreiviertel sechs noch schnell an meine Nähmaschine verkümelt. Katharina meinte zwar, sie will micht nicht so sehr beanspruchen und nimmt auch die Mappe von der Bank mit, die sie zur Einschulung in der Schule geschenkt bekamt. Aber ich habe ihr noch eine Hülle genäht. Wenn ich es jetzt nicht getan hätte, wäre es sicher verblieben.

Katharina durfte sich Stoffe aussuchen und ihre Wahl fiel auf lila - kann ich soooo gut verstehen. Und das ist nun ihre Zeugnismappe:
Das Namensschild habeich mit einem Webband eingefasst, welches ich schon viele Jahre in der Kiste hatte, das hat sozuagen nur auf seine Bestimmung gewartet. Die Blümchen rechts und links sind die letzten der Blümchen, die ich mal vor ganz, ganz langer Zeit von Veri bekommen habe. Katharinas Kindergartenordner hatte ich vor fünf Jahren (meine Güte ist das lange her) auch mit den Blumen verziert. Nun sind sie leider aufgebraucht. :-(
Das Schild ziert ein kleiner (Schutz)Engel. Den hat Katharina vorhin erst gesehen, als die Hülle fertig war und sie hat sich sehr darüber gefreut.
 
 
Für den Inneneinband habe ich Afrikadamast verwendet, den ich 2017 in der Oberlausitz gekauft hatte, als wir dort im Urlaub waren. Auch den Stoff hat sich Katharina selbst ausgesucht.
 
Auch wenn nicht alles perfekt geworden ist, ich freue mich, dass ich die Hülle noch fertig bekommen habe und Katharina hat sich ganz arg darüber gefreut. :-)