Ich freue mich, dass ich einigen von euch helfen konnte, so dass das Kommentieren auf den Blogs wieder möglich ist. Also war es offenbar irgendein Update oder was auch immer, was diese Einstellung verändert hat und ich dachte seinerzeit, dass es mit unserem neuen Laptop zusammenhängt. Dass auch andere dieses Problem haben, war mir da ja nicht bewusst.
Ich habe in dieser Woche Urlaub und inzwischen bin ich darüber sehr froh und dankbar, dass ich diese Woche habe. Zum einen konnte ich mich so doch ein wenig erholen und abschalten. Hey, ich habe diese Woche sogar mal ein wenig länger schlafen können, es sei denn, ich musste wollte nach Aschersleben zum Zoll. Da war ich ja schon Jahre nicht mehr. Früher, als ich mit Katharina in Elternzeit war, war ich da öfter.
Ende August hatte ich Werbung für eine Vorbestellung eines Quiltkits bekommen, Versand sollte ab dem 9. Oktober sein. Mmh, eigentlich habe ich genug Projekte und Stoffe und Ideen, als ich das Schlafzimmer sortiert habe, habe ich so viele Kits gefunden, dass ich die nächsten Jahre gut versorgt bin. Das war aber erst kürzlich, ich meine, Anfang Oktober und so konnte ich das Ende August natürlich noch nicht wissen und - habe geklickt.
Durch die Einsendearbeit ist die Bestellung in meinem Kopf gedanklich wieder ganz weit nach hinten gerutscht, bis ich dann eine Versandmitteilung bekommen habe. Ich habe dann immer mal wieder geschaut, wo sich mein Paket gerade befindet und irgendwann stand dort, dass es in Deutschland angekommen sei. Katharina brachte dann Mittwoch einen, nein zwei Briefe der Post mit hoch. Über beide habe ich mich irrsinnig gefreut. Der erste war der mit dem Rückschein, das bedeutet, dass meine Einsendearbeit angekommen ist (nun heißt es hoffen, dass sie gut geworden ist und ich sie bestanden habe, das werde ich aber erst Ende November erfahren) und der andere Brief war die Mitteilung, dass mein Paket beim Zoll liegt. Da passt es doch, dass ich gerade Urlaub habe.
Mittwoch Abend habe ich mich dann durch die Internetzollanmeldung gekämpft und Donnerstag sind wir ganz zeitig aufgestanden, haben Johannes zur Arbeit gefahren und sind dann weiter gefahren nach Aschersleben zum Zoll. Der Zoll ist inzwischen in ein sehr schönes, neues Gebäude umgezogen, ich kannte noch das alte Gebäude, welches wohl noch von DDR-Zeiten war. Das neue Gebäude ist hell und freundlich.
Ich hatte in der Zollanmeldung die falsche Warengruppennummer angegeben, damit habe ich wohl am längsten gekämpft, aber der Zöllner hat dann die richtige rausgesucht. Und nachdem ich dann bezahlt hatte, konnte ich dann mein Paket in Empfang nehmen. 😍Hach, ich habe mich so sehr darüber gefreut. Und der Zöllner hat uns dann noch viel Spaß beim Basteln gewünscht (da musste ich glatt wieder an den
Quiltrahmen denken, den ich mal beim Zoll abgeholt habe und bei dem dann in der Zollanmeldung "Holzrahmen für Bastlerzwecke" stand 😂).
So ein kleines, unscheinbares Päckchen und doch löst es größe Freude aus! Nachdem wir dann wieder zu Hause waren, habe ich erst einmal ausgepackt und ein wenig sortiert und dann wollte mich doch irgendwie der Mut verlassen:
Tausend Zettel, hundert Stoffe und fast tausend Teile. Das ist mal eine Hausnummer. Aber ich muss sagen, es ist alles wunderbar beschrieben, theoretisch könnte ich ohne Kopieren sofort die Vorlagen verwenden, die Stoffe sind alle sortiert und gekennzeichnet, auf den Vorlagen steht genau drauf, wo welcher Stoff hinkommt. Es ist auf den ersten Blick alles perfekt. Zunächst habe ich begonnen, die 104 Stoffe zu sortieren.
Zu jedem Stoff gibt es einen Zuschnittplan dazu, damit man sehen kann, wie oft der Stoff verwendet wird und wie man am besten die Stoffe schneidet. Das finde ich wirklich praktisch. Sämtliche Kits der Firma werden aus Kona Cotton genäht und die Bezeichnung der Stoffe ist immer gleich, so kann man problemlos, wenn man mehrere Kits näht, übrig gebliebene Stoffe im nächsten Quilt verwenden. Das finde ich wirklich gut. Ich möchte aber erst einmal dieses Kit nähen.
Der erste Block ging gut von der Hand.
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Eine weitere Besonderheit der Firma ist, dass die einzelnen Teile immer zu einem A4-Block zusammengenäht werden, so dass der Quilt am Ende immer aus den rechteckigen Teilen zusammengesetzt wird. Auch das finde ich eine gute Lösung.
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Die Übergänge passen ganz gut, auch dafür gibt es eine Besonderheit. An den Enden der einzelnen Teile ist eingezeichnet, wie die Teile an das andere Teil anzulegen sind.
Ich habe das im Foto mal rot umrandet. Das ist wirklich eine Erleichterung und eine gute Idee, so muss man, insbesondere bei schrägen Teilen nicht immer hin- und herprobieren.
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Mit der ersten Reihe bin ich schon fertig geworden, das letzt Teil hat mir dann aber doch einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Das Teil wurde aus sehr vielen Einzelteilen zusammengesetzt und dann ist es ja immer ein wenig schwieriger, diese passgenau zusammenzunähen. Und egal wie sehr ich aufpasse, Abweichungen gibt es immer mal.
Die Abweichung bei dem blauen Stern gefiel mir gar nicht und so habe ich das Teil wieder abgetrennt und ein wenig versetzt angenäht.
Danach war es zwar noch nicht perfekt, aber es gefiel mir viel besser:
So habe ich dann mein Teil an die anderen drei Teile genäht und mich gefreut, dass meine erste Reihe fertig ist:
Irgendwann schoss es dann in meine Kopf, dass das helle Teil im linken Teil falsch sein muss und ja, es ist falsch. Ich habe MM mit MN verwechselt. Ah, so ein Mist. Aber sowas kann ich ja, ich habe ja schon ganz oft nur einzelne teile herausgetrennt und neu wieder eingenäht. So habe ich es auch hier gemacht. Ich habe nur das Nötigste getrennt und das helle Teil herausgetrennt und durch ein Teil in der richtigen Farbe erstetzt.
Es war ein bisschen Fummelarbeit und ich musste noch einmal trenne, weil die Naht schief war, aber letztendlich hat es sich gelohnt und mein viertes Teil sieht nun auch stimmig aus.
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Und noch einmal alle vier Teile in einer Reihe zusammen:
Ich finde, das sieht schon richtig, richtig schön aus und ich freue mich, wenn ich heute wieder ein wenig an meinem Top weiternähen kann.