OMD (Orchestral Manoeuvres in the Dark) prägten den Synthpop der 80er wie kaum eine andere Band. Entdecke ihre größten Hits, den Mythos um „Enola Gay“ und ihren Einfluss auf die elektronische Musik. Blog in German and English …
OMD (Orchestral Manoeuvres in the Dark) ist eine britische Synthpop-Band, die Ende der 1970er Jahre in Liverpool gegründet wurde. Sie gehört zu den Pionieren des elektronischen Pop und hat den Sound der 80er Jahre entscheidend mitgeprägt.
Gegründet wurde die Band von Andy McCluskey und Paul Humphreys. Ihr Name klingt zwar fast wie ein technisches Projekt, steht aber für eine sehr kreative Mischung aus eingängigen Melodien, experimentellen Klängen und emotionalen Texten.
Der internationale Durchbruch gelang ihnen Anfang der 80er mit Songs wie „Enola Gay“, einem klaren, elektronischen Anti-Kriegs-Statement, das bis heute zu ihren bekanntesten Tracks zählt. Weitere prägende Stücke sind „Electricity“, „Souvenir“ und später auch „If You Leave“, das besonders durch den Film Pretty in Pink weltweite Bekanntheit erlangte.
OMD bewegten sich immer zwischen Pop und Experiment: mal sehr zugänglich, mal fast avantgardistisch. Genau diese Mischung machte sie zu einer der spannendsten Synthpop-Bands ihrer Zeit – und zu einer, die bis heute immer wieder neue Generationen beeinflusst.
OMD (Orchestral Manoeuvres in the Dark) is a British synth-pop band formed in the late 1970s in Liverpool. They are considered one of the pioneers of electronic pop music and played a major role in shaping the sound of the 1980s.
The band was founded by Andy McCluskey and Paul Humphreys. Despite their somewhat technical-sounding name, OMD became known for blending catchy pop melodies with experimental electronic textures and emotionally driven lyrics.
Their breakthrough came in the early 1980s with songs like “Enola Gay,” a distinctive electronic anti-war track that remains one of their signature hits. Other well-known songs include “Electricity,” “Souvenir,” and later “If You Leave,” which gained international popularity through the film Pretty in Pink.
Throughout their career, OMD have balanced accessibility with experimentation, shifting between mainstream synth-pop and more avant-garde electronic work. This distinctive approach helped establish them as one of the most influential electronic bands of their era, with a legacy that continues to inspire artists today.
Elektronische Ambient Musik aus Berlin. Auf der Seite finden sich Links, über die man die Musik kostenlos anhören oder völlig legal als MP3 herunterladen kann. Außerdem lässt sich das jeweilige Stück direkt über einen Mini-Player auf der Seite abspielen. Im Artikel gibt es einen YouTube – Link zum wunderschönen Stück ‚Are You Sequenced?‘ Ich liebe es …
Klaus Schulze
Klaus Schulze gilt als einer der wichtigsten Mitbegründer der sogenannten Berliner Schule der elektronischen Musik und beeinflusste später Genres wie Ambient, Trance und Techno.
Das Album: Are You Sequenced?
Veröffentlichung: Das Album wurde ursprünglich 1996 veröffentlicht.
Genre: Elektronische Musik, die analoge Techniken der 70er Jahre mit moderner Technologie verbindet.
Merkmale: Es ist sein 32. Studioalbum und enthält rhythmische, hypnotische Klänge.
Playlist
Are You Sequenced
Nowhere – Now Here
Tiptoe on the Misty Mountain Tops
Sink or Swim
At the Angle of an Angel
Of White Nights
Klaus Schulze auf Archive.org
Kostenlos anhören oder MP3 – Download auf Archive.org ↗️
Klaus Schulze (*4. August 1947 in Berlin; † 26. April 2022) war einer der einflussreichsten Komponisten und Musiker der elektronischen Musikgeschichte. Als Mitbegründer der sogenannten „Berliner Schule“ elektronsicher Musik prägte er Jahrzehnte lang eine Klanglandschaft, die genauso hypnotisch wie ausufernd ist. Seine Arbeit hat Genres wie Ambient, Trance, New Age und sogar Techno mitgestaltet – bevor diese Begriffe zum Mainstream wurden.
Vom Rockschlagzeuger zum Klangarchitekten Schulzes musikalische Laufbahn begann ganz klassisch: In den 1960er Jahren spielte er Schlagzeug, Bass und Gitarre in diversen Berliner Rock‑Bands, bevor er 1969 kurzzeitig der frühen Formation von Tangerine Dream beitrat und auf ihrem Debütalbum Electronic Meditation zu hören ist.
Nach dieser Phase gründete er mit Manuel Göttsching und Hartmut Enke Ash Ra Tempel, bevor er sich 1972 ganz seiner eigenen musikalischen Vision verschrieb. Sein Solo‑Debüt Irrlicht setzte bereits damals Maßstäbe: Aufgenommen ohne Synthesizer, arbeitete er mit modifizierten Orgeln, aufgenommenem Orchester‑Material und manipulierten Sounds – ein Werk, das heute als frühes Meisterstück der Ambient‑ und Elektro‑Avantgarde gilt.
Die Berliner Schule und elektronische Klanglandschaften In den 1970er‑Jahren definierte Schulze den Sound der Berliner Schule maßgeblich mit: weite, sphärische Klangräume, endlose Sequenzen und hypnotische Rhythmusmuster, die sich über ganze Albumseiten ausbreiten. Alben wie Timewind (1975), Moondawn (1976) oder Dune (1979) gelten längst als Klassiker der elektronischen Musik.
Was Schulze so besonders machte, war nicht nur seine enorme Produktivität – über 60 Solo‑Alben stehen zu Buche – sondern sein Drang, Technologie und Emotion zu vereinen. Seine Stücke sind keine bloßen Demonstrationen technischer Spielereien, sondern musikalische Reisen: mannigfaltig, meditativ und oft überraschend organisch.
Einfluss weit über Berlin hinaus Während seine Arbeit in Deutschland lange ein Geheimtipp blieb, war sein Einfluss international enorm. Produzenten aus Ambient‑, Techno‑ und elektronischen Tanzmusik‑Szenen nennen ihn als Inspiration, und Künstler wie Brian Eno oder Hans Zimmer schätzen seinen Beitrag zur Entwicklung elektronischer Klangästhetik. Zimmer, der an der Filmmusik zu Dune (2021) arbeitete, griff bewusst Elemente aus Schulzes Werk auf und lobte seine Musik als „perfekte Balance zwischen Seele und Technologie“.
Ein lebenslanges musikalisches Vermächtnis Schulze arbeitete bis ins hohe Alter an neuen Projekten und hinterließ ein gewaltiges, genreübergreifendes Werk. Seine Musik lädt ein, die Zeit zu vergessen, Grenzen zu überschreiten und Klang neu zu denken – ganz im Geist seines Lebensmottos: Musik als unendlicher Raum.
Informationen zusammen getragen und aufbereitet von @nokbew – Konstantin von Weberg – 2026 • 02
Quellen: en.wikipedia.org, Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), theguardian.com
Die 10 wichtigsten Klaus-Schulze-Tracks
“Ebene” – aus Irrlicht (1972) Der Ursprung. Düster, orchestral, fast außerirdisch — und komplett ohne Synthesizer entstanden. Unglaublich visionär.
“Wahnfried 1883” – aus Timewind (1975) Einer seiner absoluten Klassiker. Hypnotische Sequenzen treffen auf monumentale Klangflächen.
“Bayreuth Return” – aus Timewind (1975) Vielleicht das bekannteste Schulze-Stück überhaupt. Zeitlos, majestätisch, meditativ.
“Floating” – aus Moondawn (1976) Der perfekte Einstieg in die Berliner Schule: Rhythmisch, warm, lebendig.
“Mindphaser” – aus Mirage (1977) Atmosphärisch dicht und emotional — viele Fans halten das Album für sein Meisterwerk.
“Crystal Lake” – aus X (1978) Komplex, dramatisch, fast cineastisch. Zeigt seine kompositorische Tiefe.
“Shadows of Ignorance” – aus Dune (1979) Dunkle Science-Fiction-Stimmung pur. Großes Kopfkino.
“Bon Temple” – aus Dig It (1980) Frühe digitale Elektronik — erstaunlich modern klingend.
“FM Delight” – aus En=Trance (1988) Zugänglicher, melodischer Schulze — fast schon Proto-Trance.
“Sequencers Are Beautiful” – aus Kontinuum (2007) Spätwerk auf höchstem Niveau. Zeigt, dass er bis zuletzt innovativ blieb.
Für mich ist diese Musik mehr als nur Klang — sie ist eine Zeitreise zurück in die späten Siebzigerjahre.
Ich höre Klaus Schulze seit etwa 1978. Kennengelernt habe ich seine Musik in der Radiosendung „Musik Tendenz Progressiv“, die jeden Montag um 22:00 Uhr auf SFB 2 ausgestrahlt wurde. Das war eine besondere Zeit, an die ich bis heute gern zurückdenke.
Electronic ambient music from Berlin. The page includes links where you can listen to the music for free or legally download it as an MP3. Each track can also be played directly via a mini‑player on the site. The article features a YouTube link to the beautiful track ‚Are You Sequenced?’—I love it…
Klaus Schulze
Klaus Schulze is considered one of the key co-founders of the so-called Berlin School of electronic music and later influenced genres such as ambient, trance, and techno.
The Album: Are You Sequenced?
Release: The album was originally released in 1996.
Genre: Electronic music that combines the analog techniques of the 1970s with modern technology.
Features: This is his 32nd studio album and features rhythmic, hypnotic sounds.
Klaus Schulze – Sound Pioneer of the Berlin School
Klaus Schulze (*August 4, 1947, Berlin; † April 26, 2022) was one of the most influential composers and musicians in the history of electronic music. As a co-founder of the so-called “Berlin School” of electronic music, he shaped a sonic landscape for decades that was as hypnotic as it was expansive. His work helped shape genres such as ambient, trance, new age, and even techno—long before these terms became mainstream.
From Rock Drummer to Sound Architect Schulze’s musical journey began in the traditional way: in the 1960s, he played drums, bass, and guitar in various Berlin rock bands before briefly joining the early formation of Tangerine Dream in 1969, appearing on their debut album Electronic Meditation. After this period, he co-founded Ash Ra Tempel with Manuel Göttsching and Hartmut Enke, before fully dedicating himself in 1972 to his own musical vision. His solo debut Irrlicht already set new standards: recorded without synthesizers, he worked with modified organs, recorded orchestral material, and manipulated sounds—a work now regarded as an early masterpiece of ambient and electronic avant-garde.
The Berlin School and Electronic Soundscapes In the 1970s, Schulze played a decisive role in defining the sound of the Berlin School: expansive, atmospheric soundscapes, endless sequences, and hypnotic rhythmic patterns that stretched across entire album sides. Albums such as Timewind (1975), Moondawn (1976), and Dune (1979) are now considered classics of electronic music.
What made Schulze truly special was not just his enormous productivity—over 60 solo albums to his name—but his drive to merge technology with emotion. His pieces are not mere demonstrations of technical wizardry; they are musical journeys: diverse, meditative, and often surprisingly organic.
Influence Far Beyond Berlin While his work remained something of an insider tip in Germany for a long time, Schulze’s influence was enormous internationally. Producers from ambient, techno, and electronic dance music scenes cite him as an inspiration, and artists such as Brian Eno and Hans Zimmer have praised his contribution to the development of electronic sound aesthetics. Zimmer, who worked on the score for Dune (2021), deliberately drew on elements from Schulze’s work, praising his music as “the perfect balance between soul and technology.” A Lifelong Musical Legacy Schulze continued working on new projects well into his later years, leaving behind a vast, cross-genre body of work. His music invites listeners to lose track of time, transcend boundaries, and rethink sound—fully in the spirit of his life motto: music as an infinite space.
Information compiled and prepared by @nokbew – Konstantin von Weberg – 03/2026
Sources: en.wikipedia.org, Swiss Radio and Television (SRF), theguardian.com
The 10 Most Important Klaus Schulze Tracks
“Ebene” – from Irrlicht (1972) The origin. Dark, orchestral, almost otherworldly—and created entirely without synthesizers. Incredibly visionary.
“Wahnfried 1883” – from Timewind (1975) One of his absolute classics. Hypnotic sequences meet monumental soundscapes.
“Bayreuth Return” – from Timewind (1975) Perhaps Schulze’s most famous piece of all. Timeless, majestic, meditative.
“Floating” – from Moondawn (1976) The perfect introduction to the Berlin School: rhythmic, warm, and vibrant.
“Mindphaser” – from Mirage (1977) Atmospherically dense and emotional—many fans consider the album his masterpiece.
“Crystal Lake” – from X (1978) Complex, dramatic, almost cinematic. Showcases his compositional depth.
“Shadows of Ignorance” – from Dune (1979) Pure dark sci‑fi atmosphere. Evokes vivid cinematic imagery.
“Bon Temple” – from Dig It (1980) Early digital electronics—surprisingly modern-sounding.
“FM Delight” – from En=Trance (1988) More accessible, melodic Schulze—almost proto‑trance.
“Sequencers Are Beautiful” – from Kontinuum (2007) Late‑career work at the highest level. Demonstrates that he remained innovative until the end.
For me, this music is more than just sound—it’s a time travel back to the late 1970s.
I’ve been listening to Klaus Schulze since around 1978. I first discovered his music on the radio show Musik Tendenz Progressiv, which aired every Monday at 10:00 PM on SFB 2. It was a special time, one I still look back on fondly today.
Das Lied ›Wozu sind Kriege da?‹ von Udo Lindenberg. Mit einem Gruß an die deutsche Bundesregierung, die mit aller Gewalt einen 3. Weltkrieg will.
Über ein Lied, das bereits über 45 Jahre alt, aber dennoch brandaktuell ist!
Wozu sind Kriege da? – Udo Lindenberg und ein Lied, das unter die Haut geht.
Heute möchte ich etwas über das Lied „Wozu sind Kriege da?“ und dessen Komponisten und Rockmusiker Udo Lindenberg erzählen. Veröffentlicht wurde das Lied 1981 – ein leiser, eindringlicher Appell gegen den Wahnsinn des Krieges. Udo sang es damals im Duett mit dem zehnjährigen Pascal Kravetz, und gerade diese kindliche Stimme machte den Song so berührend.Ein Stück, das bis heute nichts von seiner Aktualität verloren hat – im Gegenteil. Wer einmal richtig hinhört, spürt, wie viel Mut, Mitgefühl und Menschlichkeit in diesen Zeilen steckt.
Sehr schön ist übrigens auch die Version von 1987 mit der russischen Sängerin Alla Pugatschowa – ein bewegendes musikalisches Zeichen der Verständigung mitten im Kalten Krieg.
2011 gab es ein Konzert in Hamburg mit den Elbstreicher, wo dieses Lied gesungen wurde.
Das Lied wurde natürlich noch einige andere Male gespielt und wird hoffentlich immer und immer wieder vorgetragen werden.
2025 ist das Thema leider wieder erschreckend aktuell. Die deutsche Politik scheint alles zu tun, um sich in einen dritten Weltkrieg hineinziehen zu lassen.
Ich fordere: Anstatt Waffen – Diplomaten senden!
Ein starkes Symbol für Frieden war 2022 das Konzert „Sound of Peace“ am Brandenburger Tor – Musik als Stimme der Vernunft und Menschlichkeit.
Text von Konstantin von Weberg – Oktober 2025
Versionen des Liedes auf YouTube
Hier Versionen, die ich dazu auf YouTube gefunden habe. Entscheidend selber, welche Version Euch am besten gefällt. P.S. Mein Favorit ist von 1981.
Keiner will sterben Das ist doch klar Wozu sind denn dann Kriege da? Herr Präsident Du bist doch einer von diesen Herren Du mußt das doch wissen Kannst du mir das ‚mal erklären? Keine Mutter will ihre Kinder velieren Und keine Frau ihren Mann Also warum müssen Soldaten losmarschieren? Um Menschen zu ermorden mach mir das mal klar Wozu sind Kriege da? Herr Präsident Ich bin jetzt zehn Jahre alt Und ich fürchte mich in diesem Atomraketenwald Sag mir die Wahrheit Sag mir das jetzt Wofür wird mein Leben auf’s Spiel gesetzt? Und das Leben all der ander’n sag mir mal warum Die laden die Gewehre und bring’n sich gegenseitig um Sie steh’n sich gegenüber und könnten Freunde sein Doch bevor sie sich kennenlernen schießen sie sich tot Ich find‘ das so bekloppt Warum muß das so sein? Habt ihr alle Milliarden Menschen überall auf der Welt Gefragt Ob sie das so wollen Oder geht’s da auch um Geld? Viel Geld für die wenigen Bonzen Die Panzer und Raketen bau’n Und dann Gold und Brillianten kaufen für die eleganten Frau’n Oder geht’s da nebenbei auch um so religiösen Twist Daß man sich nicht einig wird Welcher Gott nun der wahre ist? Oder was gibt’s da noch für Gründe Die ich genauso bescheuert find‘ Na ja Vielleicht kann ich’s noch nicht verstehen Wozu Kriege nötig sind Ich bin wohl noch zu klein Ich bin ja noch ein Kind
Parsons was involved with the production of several notable albums, including the Beatles‘ Abbey Road (1969) and Let It Be (1970), Pink Floyd’s The Dark Side of the Moon (1973), and the eponymous debut album by Ambrosia in 1975. Parsons’s own group, The Alan Parsons Project, as well as his subsequent solo recordings, have also been commercially successful. He has been nominated for 13 Grammy Awards, with his first win occurring in 2019 for Best Immersive Audio Album for Eye in the Sky (35th Anniversary Edition).
Parsons was involved with the production of several notable albums, including the Beatles‘ Abbey Road (1969) and Let It Be (1970), Pink Floyd’s The Dark Side of the Moon (1973), and the eponymous debut album by Ambrosia in 1975. Parsons’s own group, The Alan Parsons Project, as well as his subsequent solo recordings, have also been commercially successful. He has been nominated for 13 Grammy Awards, with his first win occurring in 2019 for Best Immersive Audio Album for Eye in the Sky (35th Anniversary Edition).
Franck Hueso, better known by his stage name Carpenter Brut, is a French darksynth artist from Poitiers, France. He has released three EPs, EP I (2012), EP II (2013) and EP III (2015), which were collected and released together as the album Trilogy (2015). He later released three additional studio albums, Leather Teeth (2018), Blood Machines OST (2020) and Leather Terror (2022), along with one live album, Carpenter Brut Live (2017). He has also contributed original music to a variety of soundtracks, both for film and video games.
Carpenter Brut claims his relative anonymity is a deliberate artistic choice in order to place more importance on the music itself, rather than the identity of the musician behind it. He started writing music as Carpenter Brut with the intention of mixing sounds from horror films, metal, rock, and electronic music. In live performances Carpenter Brut is joined on stage by guitarist Adrien Grousset and drummer Florent Marcadet, both from the French metal band Hacride.
Heinz Rudolf Erich Arthur Kunze (* 30. November 1956 in Espelkamp-Mittwald) ist ein deutscher Rocksänger, Schriftsteller, Liedermacher und Musicaltexter/-übersetzer. Seinen größten Single-Erfolg hatte er 1985 mit Dein ist mein ganzes Herz.
Kunze hat (Stand: 4. Dezember 2020) 489 Lieder veröffentlicht und nach eigenen Angaben weitere rund 5700 Texte geschrieben. Er war gelegentlich als Dozent für verschiedene Hochschulen tätig.
Kunzes Familie stammt aus dem heute polnischen Teil von Guben (Niederlausitz) und Berlin. Heinz Rudolf wurde im Flüchtlingslager Espelkamp bei Minden (Westfalen) geboren, wo sein Vater Rudi Kunze (1925–2001), der Frontoffizier bei der Waffen-SS gewesen und erst 1956 aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrt war, Arbeit bei der Lagerleitung gefunden hatte. Der berufliche Werdegang des Vaters als Lehrer brachte in den Folgejahren häufige Wohnortwechsel mit sich; Familie Kunze wohnte zuerst in Lengerich (Westfalen), dann in Alte Piccardie an der niederländischen Grenze, später in Bad Grund (Harz). Ende 1963 wurde sie in Osnabrück heimisch. Dort nahm der Vater eine Tätigkeit als Hochschulassistent an der Pädagogischen Hochschule bei der Sozialpädagogin Elisabeth Siegel (1901–2002) an. Die Mutter Gerda Kunze geb. Lehmann (1926–2010) war Hebamme, Kinderkrankenschwester und Grundschullehrerin, der Historiker Rolf-Ulrich Kunze (* 1968) ist Kunzes Bruder.
[Strophe 1] Wir haben uns auf Teufel komm raus geliebt Dann kam er, und wir wussten nicht mehr weiter Du machtest dich nicht gut als sterbender Schwan Ich hab‘ versagt als finsterer Reiter Statt Pech und Schwefel plötzlich nur noch Gletscher und Geröll Wir haben so viel Glück auf dem Gewissen Ich brauche jeden Morgen deinen Nachtgeruch Und keine falschen Wimpern auf dem Kissen
[Refrain] Dein ist mein ganzes Herz Du bist mein Reim auf „Schmerz“ Wir werden Riesen sein Uns wird die Welt zu klein
[Strophe 2] Was sind das bloß für Menschen, die „Beziehungen“ haben? Betrachten die sich denn als Staaten? Die verführen sich nicht, die entführen sich höchstens Die enden wie Diplomaten Wo du nicht bist, kann ich nicht sein Ich möchte gar nichts andres ausprobieren Wir sind wie alle andern, denn wir möchten heim Es ist fast nie zu spät, das zu kapieren
[Refrain] Dein ist mein ganzes Herz Du bist mein Reim auf „Schmerz“ Wir werden Riesen sein Uns wird die Welt zu klein Dein ist mein ganzes Herz Du bist mein Reim auf „Schmerz“ Wir werden Riesen sein Uns wird die Welt zu klein
[Instrumental]
[Refrain] Wir werden Riesen sein Uns wird die Welt zu klein Dein ist mein ganzes Herz Du bist mein Reim auf „Schmerz“ Wir werden Riesen sein Uns wird die Welt zu klein Wir werden Riesen sein Uns wird die Welt zu klein Dein ist mein ganzes Herz Du bist mein Reim auf „Schmerz“ Wir werden Riesen sein Uns wird die Welt zu klein Dein ist mein ganzes Herz Du bist mein Reim auf „Schmerz“ Dein ist mein ganzes Herz Du bist mein Reim auf „Schmerz“
“Dein ist mein ganzes Herz” ist ein Song des deutschen Rock-Sängers Heinz Rudolf Kunze aus dem Jahre 1985. Obwohl er es im Veröffentlichungsjahr nur auf den achten Platz der deutschen Hitparade schaffte, so wird er heute im deutschsprachigen Raum als Evergreen gefeiert. Bis heute erscheinen unzählige Coverversionen, meistens aus dem Schlagerbereich. Der Songtitel basiert auf der gleichnamigen Arie der Operette “Das Land des Lächelns”, der Song ist jedoch bis auf eine Textzeile völlig unabhängig von dieser.
In einem Interview mit der FAZ antwortete Kunze auf die Frage, ob ihm schon beim ersten Hören der Melodie klar war, dass der Song ein Gassenhauer werden würde:
Nein, ich war mir nicht sicher, ob ich es überhaupt machen sollte. Als wir das Lied aufgenommen hatten, fragte ich den Produzenten: Kann ich so was bringen? Und er sagte: Junge, mach mal. Das wird ein Hit.
In der Rockballade appelliert der Protagonist an eine vergangene Liebe, die er zurückgewinnen möchte, obwohl es ihm auch Schmerzen bereitet. Gleichzeitig schreibt er dieser innigen Beziehung Authentizität zu, indem er sie den falschen, unechten Beziehungen gegenüberstellt.
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