…fürs Tupfenkleid ist soweit fertig. Jetzt bin ich erst eimal unterwegs, hoffentlich kann ich heute abend noch ein wenig weitermachen. Ich bin wie immer sehr gespannt!
Nachdem mir inzwischen klar ist, dass das Muster der Bluse alles andere als ein schnelles Projekt bedeutet, werde ich noch etwas dazwischenschieben. Ich hatte vor kurzem ein Kleid anprobiert, das mir vom Stil her sehr gefiel: der Ausschnitt und die Raglanärmel gerafft, auf Empirehöhe abgetrennt und unten ein einfaches Rockteil, das durch den schrägen Fadenlauf schön schwingt. Leider war mir der Ausschnitt oben zu tief und die Empirelinie sass zu knapp unter dem Busen. Auch die Rocklänge ging etwas zu sehr gegen Mini…kurz und gut, es blieb nur das Selber-Nachmachen. Voll Eifer hab ich nun schon den Schnitt fast fertig, meinen ersten Raglanärmel probiert:
Und so soll es werden, das kleine und hoffentlich schnelle Kleidchen:
…geht’s ans nächste Projekt: eine Tunika aus sehr leichtem BW-Stoff mit Ethnomuster 😀 Es ist erstaunlich, aber der Stoff steht mir gut, trotz des grossen Musters. (Die Farben sind realiter viel kräftiger)Ich glaube, wenn die Pink und Grün drin sind, bin ich immer auf der sicheren Seite, das scheint mir immer zu passen.
Der Schnitt ist angelehnt an ein Modell aus „Meine Nähmode“ 1/2011, allerdings möchte ich blusige Ärmel mit einem kleinen Bündchen als Abschluss. Schnitt hab ich natürlich noch keinen, einen Ärmelschnitt ebenfalls noch nicht. Da ist wieder fröhliches Basteln und Analysieren des Simplicity-Schnittes angesagt 🙄
Edit: Soeben ist mir klargeworden, dass bei den vielen Teilungsnähten dieser gemusterte Stoff mindestens so heikel sein wird wie der Karostoff… Ich freue mich schon aufs einzeln Zuschneiden B)
…sondern nur ein März-April-Mai-Kleid ;D
Meine Güte, solange hab ich wirklich noch nie gebraucht.88|
Ob ich das Kleid jetzt noch tragen soll – irgendwie hab ich trotz der kurzen Ärmel keine so rechte Lust mehr auf die herbstlichen Karos, den Wollstoff und die dunklen Farben
Jetzt geht’s endlich ans Nähen einiger Sommersachen!
Mir ist aufgefallen, dass ich im Blog noch nirgends dokumentiert habe, wie man das Futter beim klassischen Gehschlitz annäht. Überhaupt scheinen mir die klassischen Gehschlitze nicht mehr so oft zu Anwendung zu kommen, man macht’s sich einfacher und klappt nur die NZG um und schneidet das Futter im Halbkreis aus…
Hier also die Schritte: (Voraussetzung ist ein fertig genähter Gehschlitz sowie ein gesäumtes Futter)
Zunächst bei Kleid und Futter die Rückennaht aufeinanderlegen und das Futter feststecken, dabei etwas nach oben anschieben. Fortlaufend die linke Seite (bzw. die nachher auf dem Untertritt liegen soll)feststecken:
Die Linien auf dem nächsten Foto zeigen, wo man nachher abschneiden soll:
Und hier abgeschnitten, sinnvollerweise mit der Zickzackschere, um das Ausfransen etwas einzudämmen. Wie angeschrieben muss man in die rechte obere Ecke einschneiden:
Nun die Kanten einschlagen und alles schön feststecken:
Anschliessend alles mit Staffierstichen annhähen und an der eingeschnittenen Ecke zur Verstärkung einige Knopflochstiche nähen (ein Überwendlichstich):
Und fertig!
…hab ich mich am Riemen gerissen und ein wenig an meinem Kleid weitergestichelt. Ich hab das Futter an den laaaaangen RV genäht, den Saum umgenäht und den Gehschlitz fixiert. Die Ärmel wurden eingesetzt und das untere Armloch eingefasst:
Jetzt muss ich nur noch das Futter kürzen und umnähen sowie am Gehschlitz fachgerecht annähen, dann ist es geschafft! Die Chancen stehen ganz gut, dass es nun doch kein Juni-Kleid werden wird – allerdings ein IndenSchrankhängenundHerbstabwarten-Kleid Vielleicht gibt’s vorher ja noch eine Kältewelle… :))


















