Spaziergänge am Palmsonntag * Palm Sunday walks

Am heutigen Palmsonntag waren sogar zwei Spaziergänge angesagt, mittags in den Stadtpark und gegen Abend an den Wöhrder See. Selten wie derzeit ist es in der Stadt so ruhig und die Luft so gut.

Stadtpark

Während es vielfach blüht, knospt und sprießt, ist es traurig, dass alle Spielplätze, Bolzplätze und die schönen Anlagen der „Straße der Kinderrechte“ geschlossen bleiben müssen (Beitragsbild). Der Kiosk ist geöffnet, seine Sitzplätze gesperrt. Beim Schiller-Denkmal schaue ich immer gerne vorbei. Ebenso bei der Reformations-Gedächtnis-Kirche am Berliner Platz. Das rückwärtige Portal mit dem Relief: „Lasset die Kinder zu mir kommen, und wehret ihnen nicht.“ Meine Gedanken schweifen zu den griechischen Inseln und Grenzen.

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Wöhrder See

An der Pegnitz und am Wöhrder See gehe ich besonders gerne entlang, zu allen Jahreszeiten und gerade im Frühling mit seinen frischen Farben. Jeder Tag ist anders, zudem in dieser Zeit. Tante Noris vom gleichnamigen Café im Sebastiansspital hält Ausschau. Das Restaurant ist geschlossen, der Kiosk geöffnet, die Terrassenplätze gesperrt. Wie auch die Tischtennisplatten und gerade erst eingerichtete Sportgeräte.

Nachbarschaft und Zuhause

Jedes Frühjahr begeistert mich die Magnolie um die Straßenecke. Und zwei Blocks weiter gab es ein rührendes Balkonkonzert – zu Gitarre, Fagott und Cello mit Zugaben vom Akkordeon – mit „Freude schöner Götterfunken“ und „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Erinnerungen an den Autor Dietrich Bonhoeffer, der vor 75 Jahren in Flossenbürg ermordet wurde.

Die Hilfsbereitschaft in der Stadt mit neuen Nachbarschaftsinitiativen und vielem anderen ist beeindruckend.

Und zuhause sind die Palmkätzchen eingezogen – „catkins“.

Allen Leser:innen die besten Wünsche * Best wishes to all readers, herzliche Grüße, Bernd