Die Wutbanane. Eine Geschichte von Susanne Boetsch. Illustriert von Chunhua Chen, Springer, Wiesbaden 2020
Die kleine Ida, in den Schulferien vom ersten zum zweiten Schuljahr, wird bei Regenwetter von Mutter gebeten, Früchte zu schälen für den Obstsalat. Mutter wird abgelenkt durch ein Telefonat. Ida wirft die Mandarinenschalen zurück in die Obstschale. „Gequirlte Schimmelpampe!! – ertönte es verärgert aus der Schale und es schien, als würde sich der braune Fleck auf der Banane hin- und herbewegen.“
So ergibt sich eine Diskussion zwischen Ida und den Früchtchen, die sich nicht für einen Obstsalat in Honig einlegen lassen wollen. Die Banane erlebt, dass sie nicht alleine in der Bananenrepublik ihre Diktatur durchsetzen kann. Mit ihrer Gegenspielerin, der Traube, erfahren sie, dass auch eine (B)Anarchie nicht so gut geht und verständigen sich mit allen Äpfeln, Birnen, Feigen und Aprikosen darauf, als Demokratie eine Regierung zu wählen. Was für ein Wahlkampf im Obstkorb!





Nach erfolgter Wahl und Regierungsbildung: „Und jetzt fordern wir das Menschenvolk auf, uns nicht mehr in Honigsauce einzulegen.! – Ida, übermittle deiner Mutter, dass jetzt Schluss ist mit Honig! Das lassen wir nicht mehr mit uns machen!“
„Ida war baff. Sie hatte dem Obst erklärt, wie es seine Interessen durchsetzen konnte, und nun versuchte es das wirklich. Jetzt musste nur noch ihre Mutter den Wunsch des Obstvolks respektieren …“
Wie dies ausgeht, und was die alte Birne dazu sagt, lest Ihr am besten selbst.
Alle guten Wünsche zu dieser Zeit
und herzliche Grüße
Bernd





