Dank freundschaftlicher Einladung mit ortskundiger Begleitung durfte ich für zwei Tage die Stadt München besuchen und teile hier gerne ausgewählte Eindrücke.
Liebe Leserinnen und Leser,
willkommen zu einem goldigen und einem regnerischen Oktobertag mit Rundgängen voller Rückblicke, Einblicke und Ausblicke. Schon beim Ankommen am Hauptbahnhof zeigen die Großbaustellen intensive Transformationen an. Fotos aus der Innenstadt und der Ludwigstraße bitte anklicken zum vergrößern:




Die Bayerische Staatsbibliothek empfängt äußerlich mit Sperrgitter vor dem Portal mit vier antiken Klassikern – hier Thukydides -, und drinnen mit einer passenden Sonderausstellung über den Architekten Max Dudler, spezialisiert auf Bibliotheks-Bauten:




Schon lange mochte ich die „Denkstätte Weiße Rose“ am Lichthof der Ludwigs-Maximilians-Universität München kennenlernen, Geschwister-Scholl-Platz 1. Die freundliche Mitarbeiterin lässt uns trotz Schließungszeit dankenswerterweise noch ein „akademisches Viertel“ schauen.







Aus dem 5. Flugblatt der Weissen Rose vom Januar 1943: „Freiheit der Rede, Freiheit des Bekenntnisses, Schutz des einzelnen Bürgers vor der Willkür verbrecherischer Gewaltstaaten, das sind die Grundlagen des neuen Europa.“
Vor über 50 Jahren, bei den Olympischen Spielen 1972, scheiterte der Schutz beim palästinensischen Terror-Attentat auf die israelischen Sportler. Wir gedenken der Opfer beim herbstlichen Rundgang in der Olympia-Stadt:



Wie und woher kam das? Um darauf Antworten zu finden, stellt das NS-Dokumentationszentrum am Max-Mannheimer-Platz 1 die Vorgeschichte, Geschichte und Nachgeschichte Münchens als „Hauptstadt der Bewegung“ des Nationalsozialismus dar. Die Dauerausstellung, das Lernforum und die Wechselausstellung beeindrucken und stimmen nachdenklich.








Durcharbeiten, erinnern und der Stadt Bestes suchen … mit friedlichen Grüßen, Bernd










