Am 7. September 2026 hielt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Nuuk, Grönland, eine Pressekonferenz ab, um die anhaltende Unterstützung der EU für Grönland zu bekräftigen und darzulegen, wie das Abkommen zwischen der EU und Grönland die Zukunft der Arktis verändern kann.
Die EU und Grönland haben ihre Partnerschaft durch eine gemeinsame Erklärung, ein Partnerschaftspaket in Höhe von 200 Millionen Euro und eine Reihe konkreter Initiativen vertieft. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen Konnektivität, saubere Energie und kritische Rohstoffe. Die Investitionen zielen darauf ab, die Widerstandsfähigkeit, die Energiesicherheit, die Beschäftigung und das Wirtschaftswachstum zu stärken. Die Partnerschaft konzentriert sich außerdem auf den Wohnungsbau, nachhaltigen Tourismus, Chancen für junge Menschen durch Erasmus+ sowie eine Aufstockung der langfristigen EU-Finanzmittel, die bis 2034 möglicherweise 530 Millionen Euro erreichen könnten.
Die EU bekräftigte ihre Solidarität mit Grönland und Dänemark, betonte gleichzeitig das Recht Grönlands, über seine Zukunft selbst zu entscheiden, und verpflichtete sich zu einer stärkeren strategischen Rolle in der Arktis.