Ohne Einigung ist heute die regionale #chemie25-Tarifrunde in Bayern zu Ende gegangen. 👇 IGBCE-Verhandlungsführer und Landesbezirksleiter Harald Sikorski machte nach der ergebnislosen Runde deutlich: 📌„Die Lage der chemischen Industrie in ganz Deutschland und auch bei uns im Freistaat ist in Teilen herausfordernd. Das wissen selbstverständlich auch unsere Kolleginnen und Kollegen. Das darf aber nicht bedeuten, dass alle Probleme der Branche auf ihrem Rücken ausgetragen werden.“ Gleichzeitig gebe es nicht wenige Betriebe und Industriebereiche, in denen es rund laufe.
Industriegewerkschaft IGBCE
Politische Organisationen
Hannover, Niedersachsen 15.011 Follower:innen
Das Richtige tun! Klar. Stark. Solidarisch.
Info
Wir sind eine starke Gemeinschaft und zählen mit mehr als 580.000 Mitgliedern zu den größten Gewerkschaften in Deutschland. Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder in Branchen mit 1,1 Millionen Beschäftigten und stehen für ein solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit – heute und auch morgen.
- Website
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Externer Link zu Industriegewerkschaft IGBCE
- Branche
- Politische Organisationen
- Größe
- 501–1.000 Beschäftigte
- Hauptsitz
- Hannover, Niedersachsen
- Art
- Nonprofit
Orte
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Primär
Wegbeschreibung
Königsworther Platz 6
Hannover, Niedersachsen 30167, DE
Beschäftigte von Industriegewerkschaft IGBCE
Updates
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Die dritte Tarifverhandlung in Fulda hat ein Ergebnis für die 18.000 Beschäftigten in der feinkeramischen Industrie gebracht. 👇 IGBCE und Arbeitgeber einigten sich nach stundenlangen Verhandlungen bis in den späten Abend auf Entgelterhöhungen sowie eine gemeinsame Arbeitsgruppe, die Vorschläge für einen Bonus für Gewerkschaftsmitglieder in Verbindung mit Altersfreizeiten erarbeiten soll. Moritz Hautmann, #feinkeramik25-Verhandlungsführer der IGBCE betont: 📌„Die Verhandlungen waren sehr intensiv und hart. Am Ende haben wir einen Kompromiss errungen, der in der aktuellen wirtschaftlichen Lage angemessen ist und mit der Arbeitsgruppe in der Zukunft einen Vorteil für unsere Mitglieder bringen wird. Wichtig ist, dass die Beschäftigten keinen Reallohnverlust hinnehmen müssen.“ Mehr erfahren: 👉 https://s.igbce.de/cYwhq
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Industriegewerkschaft IGBCE hat dies direkt geteilt
Es gibt ein Emoji für das, was heute im EU-Parlament beschlossen wurde: 🤦♂️ Inmitten dieser großpolitischen Lage ausgerechnet das zentrale Leuchtturmprojekt unseres Gegenmodells zu all den Autokraten und Abschottern auszubremsen, ist einfach nur beschämend. Mit ihrer Verweigerungshaltung zum #Mercosur-Abkommen haben die Nein-Sager im Parlament die EU der Selbstverzwergung preisgegeben. 25 Jahre Verhandlungen sind genug! Wir - und übrigens auch unsere südamerikanischen Partner - brauchen jetzt endlich Klarheit, dass wir für einen geordneten und fairen Freihandel einstehen, von dem alle Seiten profitieren. Es gibt genug Aberwitzigkeiten auf der handelspolitischen Weltbühne, wir sollten keine weitere beisteuern. Wir appellieren deshalb an die EU-Kommission und Ursula von der Leyen, das Abkommen in Kraft zu setzen - auch ohne die Ratifizierung durch das Parlament. Sie darf das! Sie kann das! Und sie hat dafür die Unterstützung von Millionen Beschäftigten in der europäischen Industrie! There’s an emoji for what was decided today in the European Parliament: 🤦♂️ In the middle of this geopolitical situation, slowing down the central flagship project of our counter-model to all those autocrats and isolationists is simply shameful. With their refusal to back the #Mercosur agreement, the naysayers in Parliament have handed the EU over to self-diminishment. 25 years of negotiations are enough! We — and, by the way, our South American partners as well — now finally need clarity that we stand for orderly and fair free trade from which all sides benefit. There are enough absurdities on the global trade policy stage; we should not contribute another one. We therefore appeal to the European Commission and Ursula von der Leyen to bring the agreement into force — even without ratification by Parliament. She is allowed to do that! She can do that! And she has the support of millions of employees in European industry for it! #Industriegewerkschaft IGBCE #industriAll Europe
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Ohne Einigung ist heute die regionale #chemie26-Tarifrunde im Tarifbezirk Westfalen zu Ende gegangen: IGBCE und Arbeitgeber konnten sich in Bochum nicht auf ein Ergebnis verständigen. Der kommissarische Landesbezirksleiter NRW und Verhandlungsführer Thomas Meiers betont: 👉„Die Lage der chemischen Industrie ist auch in Westfalen in Teilen herausfordernd. Das wissen unsere Kolleginnen und Kollegen sehr genau. Das darf aber nicht bedeuten, dass alle Probleme der Branche auf ihrem Rücken ausgetragen werden. Gleichzeitig gibt es Betriebe und Industriebereiche, in denen es gut läuft.“ Eine Zurückhaltung bei den Einkommen sei keine Lösung. Sie würde der Branche, in der die Lohnkosten nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Gesamtkosten ausmachen, auch nicht entscheidend helfen. Meiers unterstreicht: „Im Sinne von Standortsicherheit und Zukunftsfähigkeit müssen sich die Arbeitgeber deutlich auf uns zu bewegen.“
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Bundeskanzler Friedrich Merz kritisierte kürzlich den aus seiner Sicht hohen Krankenstand und fehlende Arbeitsmoral in Deutschland. 👇 Die Realität sehe anders aus, sagte unser Vorsitzender Michael Vassiliadis der Rheinpfalz. 👉"Die Zahl der Überstunden liegt auf Rekordniveau – rund die Hälfte davon ist übrigens unbezahlt. Gleichzeitig hat die fortwährende Arbeitsverdichtung für viele Beschäftigte längst gesundheitsgefährdende Ausmaße angenommen. Wer unter diesen Bedingungen das Bild vom ‚Arbeitnehmer auf der Couch‘ zeichnet, demotiviert die Menschen und handelt respektlos – gerade gegenüber denen, die noch in der Pandemie beklatscht wurden: Pflegekräfte, Beschäftigte in Industrie und Logistik, im Handel, in Kitas, in Kliniken und im öffentlichen Dienst. Ärzte, Berufsgenossenschaften und wissenschaftliche Erkenntnisse zur Arbeitsbelastung zu ignorieren und sie durch Stammtischstimmungen aus Arbeitgeberkreisen zu ersetzen, schadet massiv dem Ansehen der Bundesregierung. Vor allem aber führt es zu einer gefährlichen Fehlpriorisierung: Deutschland braucht weniger Schuldzuweisungen – und mehr Lösungen für Fachkräftemangel, Bürokratie, Investitionen und bessere Arbeitsbedingungen.“ Zum Rheinpfalz-Artikel: ➡ https://lnkd.in/d7X-nPxh
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Der Talk zu Mitbestimmung, Arbeitsmarkt und Sozialreformen: Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas und der IGBCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis diskutieren im neuen „Kompass“ über die Zukunft der Industrie und ihrer Arbeitsplätze. 📌Bärbel Bas, die selbst IGBCE-Mitglied ist, kritisierte dabei deutlich die Darstellung, dass in Deutschland nicht genug gearbeitet werde. Die Zahlen sprächen dagegen. Sowohl die Erwerbsquote als auch die Zahl der Überstunden bewegten sich auf Rekordniveau. Die Menschen empfänden eine solches Bild deshalb als Affront. 📌Die Debatte werde von Arbeitgeberseite mit erschütternder Profanität geführt, ergänzte Michael Vassiliadis. Man könne nicht auf der einen Seite auf Stellenabbau setzen und auf der anderen maximalen Druck auf die verbleibenden Arbeitskräfte ausüben. Zu finden auf YouTube, im Podcast-Player deiner Wahl und in der IGBCE-App. Oder direkt hier: 👉 https://igbce.de/igbce Bundesministerium für Arbeit und Soziales #IGBCEKompass #Betriebsratswahlen #Mitbestimmung #Arbeitszeit
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Ohne Einigung endete heute die regionale #chemie26-Tarifrunde in Norddeutschland. Der IGBCE-Landesbezirk Nord und die Arbeitgeber konnten sich in Hannover nicht auf ein Ergebnis verständigen. 👉„Eine Nullrunde löst nicht die strukturellen Probleme unserer Betriebe wie zu hohe Energiekosten. An deren Lösung arbeiten wir schon lange gemeinsam. Das gehört nicht in eine Tarifrunde“, stellte Ralf Becker, Verhandlungsführer und Landesbezirksleiter, klar und wies den Vorschlag der Arbeitgeberseite einer „tarifpolitischen Atempause“ zurück. 📌Deren Verhandlungsführerin Sarah Saeidy-Nory, Hauptgeschäftsführerin bei ChemieNord, hatte diese mit fehlendem Wachstum und entsprechend wenig Spielraum in den Betrieben begründet. Laut Ralf Becker gehe es aktuell darum, die „Kaufkraft unserer Beschäftigten zu erhalten, damit der Konsum steigt und sich die Inlandsnachfrage erholen kann.“ Dazu waren die Arbeitgeber jedoch nicht bereit.
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Ohne Einigung ist heute die regionale #chemie26-Tarifrunde im Tarifbezirk Nordost zu Ende gegangen: IGBCE Nordost und Arbeitgeber konnten sich in Leuna trotz ernsthaften Diskussionen nicht auf ein Ergebnis verständigen. Stephanie Albrecht-Suliak, Landesbezirksleiterin IGBCE Nordost und Verhandlungsführerin: 👉„Die Forderung nach einer tarifpolitischen Atempause kann bei einem normalen Menschen nur Schnappatmung verursachen. Die Abwehrhaltung der Arbeitgeberseite ist schlichtweg weltfremd. Denn sicherlich ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt, dass die Lage der chemischen Industrie in unserer Region in der Grundstoffchemie besonders herausfordernd ist. Das wissen auch unsere Kolleginnen und Kollegen. Das darf aber nicht bedeuten, dass alle Probleme der Branche auf ihrem Rücken ausgetragen werden. Gleichzeitig gibt es nicht wenige Betriebe und Industriebereiche, in denen es rund läuft. Das haben die Vertreter meiner Tarifkommission heute deutlich aufgezeigt.“ Zudem habe die Politik auch auf Druck der IGBCE bereits verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die chemische Industrie zu stärken. Das werde für Wachstum sorgen.
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Ohne Einigung ist die heutige regionale #chemie26-Tarifverhandlung in Baden-Württemberg zu Ende gegangen: IGBCE Baden-Württemberg und Arbeitgeber konnten sich in Karlsruhe nicht auf ein Ergebnis verständigen. Catharina Clay, Verhandlungsführerin und Landesbezirksleiterin: 👉„Baden-Württemberg ist das Bundesland mit der bundesweit besten Umsatzentwicklung in Chemie und Pharma. Es gibt zwar auch im Land Betriebe in wirtschaftlicher Schieflage, aber die meisten Unternehmen verdienen offenbar gut und können weiterwachsen. Die Arbeitgeber selbst haben eine Umsatzentwicklung in den ersten zehn Monaten 2025 mit +3,5 Prozent veröffentlicht. Rund 60 Prozent der von uns Ende 2025 befragten Betriebsräte geben an, dass aktuell in ihre baden-württembergischen Standorte investiert wird. Diese Fakten zeigen eindrucksvoll, dass eine Nullrunde für unsere Kolleginnen und Kollegen absolut nicht in Frage kommt. Wenn für sie die Kaufkraft mit einer guten Tariferhöhung gesteigert wird, stärkt das die Nachfrage nach Konsumprodukten aus der Branche und hilft so auch den Unternehmen.“
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Keine Einigung bei der regionalen #chemie26-Tarifrunde in Rheinland-Pfalz: IGBCE und Arbeitgeber konnten sich diesen Freitag in Frankenthal nicht auf ein Ergebnis verständigen. „Eine tarifliche Atempause, also eine Nullrunde, ist mit uns nicht zu machen", sagte Verhandlungsführer Roland Strasser. Sie würde der Branche, in der die Lohnkosten nur rund ein Siebtel der Gesamtkosten ausmachen, auch nicht entscheidend helfen. 👉 https://s.igbce.de/WeL5t