Wer Vertragsformen nur über Stundensätze vergleicht, rechnet zu kurz. Gerade in Engineering- und IT-Projekten entscheidet nicht allein, was eine Ressource kostet. Entscheidend ist, wann sie produktiv wird. Denn Projektkosten entstehen auch dort, wo Rollen unbesetzt bleiben, Ramp-up Zeit frisst, Teams Zusatzlast auffangen oder wichtige Expertise zu spät wirksam wird. Deshalb haben wir in unserem ANÜ-Report eine Modellrechnung für eine Senior-Engineering- bzw. IT-Rolle betrachtet. Die Basisrechnung zeigt zunächst die direkten Jahreskosten: · Direktanstellung: ca. 118.000 € · ANÜ: ca. 128.000–136.000 € Doch diese Betrachtung zeigt nur einen Teil der Realität. Wer Vakanzzeiten, Ramp-up und Projektrisiken einbezieht, kommt im ersten Projektjahr zu einer anderen wirtschaftlichen Bewertung: · Direktanstellung: ca. 138.000 € Effektivkosten · ANÜ: ca. 102.000 € Effektivkosten Das bedeutet nicht: ANÜ ist immer günstiger. Es bedeutet: Die wirtschaftlich passende Vertragsform hängt vom Einsatzkontext ab – vom Zeithorizont, von der Planbarkeit der Rolle und davon, wie schnell Expertise im Projekt Wirkung entfalten muss. Die bessere Frage lautet deshalb nicht nur: Was kostet die Ressource? Sondern: 𝗪𝗮𝗻𝗻 𝗲𝗿𝘇𝗲𝘂𝗴𝘁 𝘀𝗶𝗲 𝗪𝗲𝗿𝘁? Mehr zur Modellrechnung und zur wirtschaftlichen Bewertung unterschiedlicher Vertragsformen im aktuellen ANÜ-Report von SALT AND PEPPER: https://lnkd.in/dDXq7Ria #ANÜ #Engineering #IT #Projektmanagement #Workforce #SALTANDPEPPER
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FORTSCHRITTSPARTNER UND ONE-STOP-LÖSUNG Wir sind ein starkes Team von etwa 450 Expert:innen, die jeden Tag die Zukunft neu gestalten. Mit Leidenschaft arbeiten wir – gemeinsam mit unseren Kunden – an den zentralen Herausforderungen von Industrie 4.0 und Digitalisierung. Dabei begleiten wir operativ mit Kapazitäten aus den Bereichen Engineering, IT und Software sowie spezialisierter Weiterbildung. Impressum: SALT AND PEPPER Holding GmbH & Co. KG Fahrenheitstr. 11 28359 Bremen Tel +49 421 691070- 0 Fax +49 421 691070- 10 Mail info@salt-and-pepper.eu Web www.salt-and-pepper.eu USt. Id.-Nr. DE259715793 Sitz der Gesellschaft: Bremen AG Bremen HRA 25085 Persönlich haftende Gesellschafterin: SALT AND PEPPER Holding Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH Sitz der Gesellschaft: Bremen AG Bremen HRB 24874 Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Sven Scholz (Vorsitzender) Dipl.-Ing. Marko Schluroff André Urban (BA) Datenschutzerklärung: https://salt-and-pepper.eu/datenschutz/
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- Branche
- Ingenieurdienstleistungen
- Größe
- 201–500 Beschäftigte
- Hauptsitz
- Bremen
- Art
- Einzelunternehmen (Gewerbe, Freiberufler etc.)
- Gegründet
- 2008
Orte
Beschäftigte von SALT AND PEPPER Gruppe
Updates
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Sofort zu reagieren ist nicht dasselbe wie gut zu führen. In vielen Projekten entsteht schnell der Eindruck: Gute Projektleitung zeigt sich daran, dass offene Fragen sofort beantwortet werden. Eine Nachricht kommt rein, eine Entscheidung wird gebraucht, ein Thema hängt – und irgendwo wartet das Team auf Rückmeldung. Das ist nachvollziehbar. Gerade in verteilten oder hybriden Projektstrukturen ist schnelle Reaktion oft hilfreich. Sie kann Blockaden lösen, Unsicherheit reduzieren und Tempo sichern. Schwierig wird es, wenn daraus ein Grundprinzip wird. Wenn jede Unklarheit sofort bei der Projektleitung landet, entsteht keine starke Steuerung. Es entsteht Abhängigkeit. Das Team wartet auf Antworten, statt auf Grundlage klarer Orientierung selbst handlungsfähig zu bleiben. Gute Projektführung bedeutet deshalb nicht, immer verfügbar zu sein. Sie bedeutet, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass nicht jede Frage sofort eskalieren muss. Das gelingt weniger über permanente Reaktion als über Klarheit: - Was ist das Ziel? - Was ist entschieden? - Wer trägt welche Verantwortung? - Wann braucht es Eskalation? Je klarer diese Punkte sind, desto weniger hängt das Projekt an einzelnen Sofortantworten. Das senkt nicht den Anspruch an Führung. Im Gegenteil: Es verlagert ihn an die richtige Stelle. Weg von ständiger Verfügbarkeit. Hin zu Orientierung, Verbindlichkeit und nachvollziehbaren Entscheidungen. Denn Projekte brauchen nicht auf jede Frage sofort eine Antwort. Sie brauchen genug Klarheit, damit Teams auch ohne Sofortreaktion weiterkommen. #SALTANDPEPPER #Projektmanagement #Engineering #ITProjekte #Führung
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Was macht SALT AND PEPPER eigentlich aus? Nicht nur Projekte. Nicht nur Engineering. Nicht nur IT. Sondern vor allem die Menschen, die aus Ideen Lösungen machen. Wir arbeiten dort, wo technologische Zukunft entsteht: in Entwicklung, Software, Automatisierung, Digitalisierung und industriellen Transformationsprozessen. Gemeinsam mit Unternehmen, die vorankommen wollen – und mit Expert:innen, die Verantwortung übernehmen. Unser neues Imagevideo zeigt, was uns dabei antreibt: People. Technology. Results. Und der Anspruch, für unsere Kunden ein Partner zu sein, der mitdenkt, mitgestaltet und Dinge in Bewegung bringt. Genau daran arbeiten wir. Jeden Tag. 🎬 Film ab. #SALTANDPEPPER #Engineering #IT #Technology #Innovation #Digitalisierung
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Wenn auch die dritte Rückfrage keine Klarheit schafft, gehört das Thema raus aus dem Chat. Das ist keine harte Regel. Aber eine ziemlich hilfreiche Beobachtung aus dem Projektalltag. Asynchrone Kommunikation ist stark, wenn Informationen geteilt, Aufgaben übergeben oder Entscheidungen dokumentiert werden. Genau dafür sind Chats, Tickets und Projektkanäle wertvoll: Sie machen Arbeit nachvollziehbar, ohne jedes Thema in ein Meeting zu ziehen. Schwierig wird es, wenn der Chat nicht mehr informiert, sondern klären soll. Dann werden Nachrichten länger. Rückfragen wiederholen sich. Formulierungen werden vorsichtiger. Und irgendwann ist zwar viel geschrieben, aber der eigentliche Punkt steht immer noch offen. In solchen Situationen liegt das Problem selten bei den Beteiligten. Meist passt nur das Format nicht mehr zur Aufgabe. Ein Thema sollte besonders dann raus aus dem Chat, wenn eine Entscheidung offen ist, der Kontext unterschiedlich verstanden wird oder Tonalität plötzlich wichtiger wird als der Inhalt. Dann kostet asynchrone Kommunikation oft mehr Tempo, als sie spart. Das bedeutet nicht, jedes Missverständnis sofort in ein Meeting zu schieben. Oft reichen zehn Minuten, um den Kontext zu sortieren, eine Entscheidung herbeizuführen und danach wieder sauber asynchron weiterzuarbeiten. Gute Projektkommunikation heißt deshalb nicht: alles synchron besprechen. Sie heißt: früh erkennen, welches Thema welches Format braucht. #SALTANDPEPPER #Projektmanagement #Engineering #ITProjekte #Führung
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Die teuerste Position im Projekt ist manchmal die, die fehlt. Kein Stundensatz. Keine Rechnung. Kein Angebot. Ich kenne diese Situationen aus technischen Projekten: Eine Position ist offen, aber die Aufgabe wartet nicht. Entscheidungen verschieben sich. Andere im Team übernehmen zusätzlich. Termine geraten unter Druck. Und irgendwann kostet nicht mehr die Ressource Geld, sondern die Zeit, in der sie fehlt. Trotzdem bewerten viele Unternehmen externe Unterstützung noch immer über eine einfache Frage: Was kostet sie pro Stunde? Das ist nachvollziehbar. Aber es ist oft nicht die entscheidende Rechnung. In Engineering- und IT-Projekten entsteht Wirtschaftlichkeit an einer anderen Stelle. Nämlich dort, wo Expertise wirksam wird: - Wie schnell kommt jemand ins Projekt? - Wie lange dauert der Ramp-up? - Wie hoch ist das Risiko, dass eine kritische Rolle zu lange offen bleibt? - Und was passiert mit dem Projekt, wenn diese Fragen zu spät gestellt werden? In unserem aktuellen ANÜ-Report haben wir genau diese Perspektive modellhaft betrachtet. Die direkte Kostenrechnung erzählt nur einen Teil der Wahrheit. Erst wenn Vakanzzeiten, Einarbeitung und Projektrisiken mitgedacht werden, entsteht ein realistischeres Bild. Für mich ist das weniger eine Diskussion über einzelne Vertragsformen. Es ist eine Frage moderner Unternehmensführung. Denn in der Praxis hilft es wenig, wenn eine Entscheidung auf dem Papier günstig aussieht, das Projekt aber Wochen später produktiv wird. Gerade in unsicheren Märkten wird diese Fähigkeit wichtiger: Ressourcen nicht nur zu beschaffen, sondern ihren Beitrag zur Wertschöpfung richtig zu bewerten. Mehr dazu: https://lnkd.in/dpxc8xRa Was sind aus eurer Sicht die teuersten Faktoren im Projekt? #Engineering #IT #Projektmanagement #ANÜ #spiceupyourprogress
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Ein gepflegtes Board ist noch kein gesteuertes Projekt. Tools sind im Projektmanagement wichtig. Sie machen Aufgaben sichtbar, schaffen Struktur und helfen Teams, Informationen an einem Ort zu bündeln. Gerade in Engineering- und IT-Projekten ist das kaum wegzudenken. Schwierig wird es, wenn das Tool mehr Arbeit erzeugt, als es dem Projekt abnimmt. Dann wird gepflegt, aktualisiert, synchronisiert und nachgetragen. Das Board ist aktuell, der Status sauber dokumentiert, die Tickets sind verschoben. Auf den ersten Blick wirkt das Projekt gut steuerbar. Und trotzdem bleibt die entscheidende Frage offen: Hilft diese Struktur wirklich dabei, schneller zu entscheiden und besser umzusetzen? Ein Tool entfaltet seinen Wert nicht dadurch, dass es vollständig gepflegt ist. Es entfaltet seinen Wert, wenn es Klarheit schafft: Was ist entschieden? Wer ist verantwortlich? Was ist der nächste Schritt? Genau hier entsteht oft der Unterschied zwischen hilfreicher Struktur und zusätzlicher Beschäftigung. Wenn Projektteams mehr Zeit damit verbringen, Statusinformationen zu pflegen, als Entscheidungen zu treffen oder Hindernisse zu lösen, wird das Tool selbst Teil des Problems. Das heißt nicht, dass weniger Struktur automatisch besser ist. Es heißt nur: Jede Struktur sollte einen Zweck erfüllen. Eine einfache Prüfung hilft im Alltag: Welche Entscheidung, welche Verantwortung oder welchen nächsten Schritt macht dieses Tool gerade klarer? Wenn darauf keine gute Antwort möglich ist, lohnt sich ein genauer Blick. Nicht auf das Tool selbst, sondern auf die Art, wie es im Projekt genutzt wird. #SALTANDPEPPER #Projektmanagement #Engineering #ITProjekte
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In vielen Projekten wird über Vertragsformen vor allem unter Kostengesichtspunkten entschieden. Stundensatz oder Gehalt. Intern oder extern. Was dabei häufig zu kurz kommt, ist die wirtschaftlich entscheidende Frage: 𝗔𝗯 𝘄𝗮𝗻𝗻 𝘁𝗿ä𝗴𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗥𝗼𝗹𝗹𝗲 𝗺𝗲𝘀𝘀𝗯𝗮𝗿 𝘇𝘂𝗺 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁𝗲𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴 𝗯𝗲𝗶? Wenn eine Schlüsselposition zu spät besetzt wird, hat das direkte Auswirkungen: • Zeitpläne verschieben sich • Abstimmungen werden aufwendiger • Teams können ihr Potenzial nicht vollständig ausschöpfen Diese Effekte sind im Projektalltag deutlich spürbar, werden in klassischen Kalkulationen aber selten sauber berücksichtigt. Unsere Studie (https://lnkd.in/dCvWR6Vu) zeigt: ANÜ wird häufig dann eingesetzt, wenn kurzfristig Kapazität benötigt wird. Das ist nachvollziehbar, weil es Geschwindigkeit schafft. Gleichzeitig bleibt Potenzial liegen, wenn Vertragsformen nur situativ ausgewählt werden. In der Praxis zeigt sich ein klareres Bild der Wahrnehmung der Vertragsformen: • Festanstellung eignet sich, wenn Kompetenzen langfristig aufgebaut werden sollen • ANÜ ist sinnvoll, wenn Expertise kurzfristig im Team wirksam werden muss • Werk- oder Dienstverträge passen zu klar abgegrenzten Aufgaben Der wirtschaftliche Effekt entsteht vor allem dann, wenn diese Modelle bewusst kombiniert werden und zur jeweiligen Projektsituation passen. Entscheidend ist nicht nur, wie eine Rolle besetzt wird, sondern wie schnell sie produktiv wird und welchen Beitrag sie im Projekt leistet. Wie gehen Sie in Ihren Projekten damit um? #SALTANDPEPPER #ANÜ #Engineering #IT #Projektmanagement #WorkforceStrategy
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Butter bei die Fische – diesmal mit „Alpenkulisse“. 🏔️ Unser jährliches Vertriebsevent BbdF (Butter bei die Fische) ist für uns ein fester Termin im Kalender: raus aus dem Tagesgeschäft, rein in den gemeinsamen Blick nach vorn. In diesem Jahr standen dabei drei Dinge im Mittelpunkt: Erstens: Klartext. Im strategischen Teil ging es um den Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr, den Ausblick auf ´26/´27 und die Themen, die uns als SALT AND PEPPER Gruppe weiter prägen werden. Zweitens: Teamgeist. Bei unseren Wintergames ging es nicht nur um Punkte und Tempo. Sondern vor allem darum, gemeinsam Aufgaben zu lösen, miteinander zu lachen und zu zeigen, wie viel Energie entsteht, wenn Menschen bereichsübergreifend zusammenkommen. Drittens: Gemeinschaft. Der Abschluss in der Almhütte hat dann ziemlich gut gezeigt, was diesen Tag ausmacht: strategischer Austausch, Zusammenhalt und eine gute Portion SALT AND PEPPER Spirit. Danke an alle, die vorbereitet, organisiert, mitgedacht, mitgemacht und diesen Tag mit so viel Energie und Freude gestaltet haben. Oder norddeutsch gesagt: Butter bei die Fische. Jetzt geht’s an die Umsetzung. 🚀 #SALTANDPEPPER #Team #Strategie #Engineering #IT
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