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Berlin, Berlin 24.642 Follower:innen

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Sie können besser entscheiden, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir möchten Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Table.Briefings bietet Deep Journalism. Wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Bei Table.Briefings konzentrieren sich große Teams erfahrener Journalisten auf klar abgegrenzte Themenfelder – ganz gegen den Branchentrend, Redaktionen zu verkleinern und Fachgebiete aufzulösen. Um zwei Beispiele zu nennen: Die Redaktionsteams von Europe.Table und China.Table sind mit jeweils zwölf Köpfen deutlich größer als vergleichbare Teams oder Büros der führenden Zeitungen. Die China.Table-Redaktion bringt es zusammen auf über 100 Jahre Erfahrung in China. Zu den Briefings: https://buff.ly/TlEKDzv Zum Podcast: https://buff.ly/d6MpPuA Datenschutz: https://buff.ly/CThz3Iq

Branche
Medienproduktion
Größe
51–200 Beschäftigte
Hauptsitz
Berlin, Berlin
Art
Kapitalgesellschaft (AG, GmbH, UG etc.)
Gegründet
2021
Spezialgebiete
ESG, Bildung, China, CEO , Europe, Politik, Afrika, Klima, Ernährung, Agrar, Energie, Nachhaltigkeit, Forschung, Wirtschaft, Wissenschaft, Space, Sicherheit, Rüstung und Politik

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    Deutschlands Hightech-Agenda nimmt Gestalt an: Table.Briefings veröffentlicht exklusiv die Roadmaps für KI und Quantentechnologien. Inklusive erster Reaktionen aus der Community. Mit der Veröffentlichung der Roadmaps konkretisiert die Bundesregierung ihre Hightech-Agenda für zentrale Zukunftstechnologien. Die beiden Strategiepapiere für Quantentechnologien und KI zeigen, wie Deutschland seine technologische Souveränität stärken und Innovationen gezielt fördern will. 📰 Der Research.Table veröffentlicht die beiden Roadmaps exklusiv und ermöglicht damit erneut frühzeitig Einblicke in die innovationspolitischen Prioritäten der Bundesregierung. Bereits wenige Tage zuvor hatte die Redaktion auch eine vorläufige Version der Roadmap zur Kernfusion vorab veröffentlicht. Darin skizziert die Bundesregierung ihren Plan, in den 2030er Jahren eine Technologieentscheidung über den Einsatz von Fusionsenergie zu treffen. Hier die Links zu den Texten unserer Spezial-Ausgabe zum Roadmapprozess der Hightech-Agenda: 🔗 Überblick zum Roadmap-Prozess der Bundesregierung: https://lnkd.in/dDm8V-8Y 🔗 Roadmap Künstliche Intelligenz: https://lnkd.in/dckqf6gu 🔗 Roadmap Quantentechnologien: https://lnkd.in/dT5phC6d 🔗 Roadmap Kernfusion: https://lnkd.in/dREFjK9V #HightechAgenda #KünstlicheIntelligenz #AI #Quantentechnologien #QuantumTechnology #Fusion #Kernfusion #Innovation #Technologiepolitik #Forschung

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    Kaum eine Steuerdebatte kommt ohne den Hinweis aus, dass auch Facharbeiter vom Spitzensteuersatz betroffen seien. Doch diese Annahme beruht auf einer Verwechslung ⤵️ 🎙️ Zuletzt war es Jens Spahn, der im Podcast Table.Today sagte: Wenn der Spitzensteuersatz angehoben würde – wie von der SPD gefordert – würde dieser höhere Spitzensteuersatz „Facharbeiter und viele, viele andere“ treffen. 🔧 Spahns Sprecher begründet die Aussage auf Anfrage so: Der Spitzensteuersatz werde in Deutschland bereits bei Einkommen von knapp 70.000 Euro fällig – und das sei ein Gehalt, das gemäß der Tarife der IG Metall beispielsweise Meister oder Techniker in verantwortungsvoller Position bekommen. Auch in anderen Fällen wird so oder ähnlich argumentiert. 👛 Doch: Diese Rechnung beruht auf einer Verwechslung. In den Tariftabellen wird stets das Brutto-Einkommen angegeben. Die 70.000 Euro, ab denen der Spitzensteuersatz greift, beziehen sich auf das zu versteuernde Einkommen – und das liegt deutlich niedriger als das Brutto-Einkommen, weil ein Großteil der Sozialversicherungsbeiträge abgezogen wird. 🧮 Um auf ein zu versteuerndes Einkommen von 70.000 Euro zu kommen, so zeigt es der Steuerrechner des Bundesfinanzministeriums, muss das Bruttoeinkommen mindestens 85.000 Euro betragen. 💰 Ein solches Einkommen ist für Facharbeiter zwar möglich – jedoch nur in Einzelfällen. Insgesamt kommen weniger als sieben Prozent der Steuerpflichtigen in den Bereich des Spitzensteuersatzes. 👉 Irreführend ist die Aussage, dass Facharbeiter unter einem höheren Spitzensteuersatz leiden würden, aber noch aus einem anderen Grund. Welcher das ist, lesen Sie (ohne Paywall) in der Analyse von Malte Kreutzfeldt im Berlin.Table. Hier geht's zum Text: https://lnkd.in/dJcABC79

  • 💸 Was wirklich hinter Chinas enormem Handelsüberschuss steckt 📈 Ist Chinas Industriepolitik wirklich schuld am gigantischen Handelsüberschuss des Landes? Shang-Jin Wei, Professor of Chinese Business and Economy und Professor of Finance and Economics an der Columbia Business School, widerspricht im China.Table der gängigen Erklärung und verweist stattdessen auf tiefere Ursachen: eine extrem hohe Sparquote, demografische Fehlentwicklungen und strukturelle Schwächen im Finanzsystem. Seine Thesen: 1️⃣ „Chinas enormer Handelsüberschuss, der 2025 einen Rekordwert von 1,2 Billionen Dollar erreichte, ist zu einer zentralen Konfliktlinie in den Wirtschaftsbeziehungen geworden. Industriepolitik erklärt das Problem nur teilweise. Zwar fördern staatliche Subventionen Exporte in Branchen wie Schiffbau, Solarmodulen und Elektrofahrzeugen, doch diese Effekte schlagen sich nicht automatisch in der gesamten Handelsbilanz nieder.“ 2️⃣ „Entscheidend ist die hohe Sparquote. Um Chinas Handelsüberschuss zu verstehen, muss man auf die Differenz zwischen nationalen Ersparnissen und Investitionen blicken. Zwar investiert China im internationalen Vergleich viel, doch die Sparquote liegt mit über 40 Prozent des BIP noch höher.“ 3️⃣ „Die hohe Sparquote der Privathaushalte hängt unter anderem mit dem unausgewogenen Geschlechterverhältnis zusammen. Jahrzehntelange Familienplanungspolitik und die kulturelle Bevorzugung von Söhnen führten zu einem Männerüberschuss. Familien mit Söhnen sparen deshalb besonders viel, um deren Chancen auf dem angespannten Heiratsmarkt zu verbessern.“ 4️⃣ „Die Kombination aus hohen privaten und Unternehmensersparnissen führt zu einer dauerhaften Lücke zwischen Ersparnissen und Investitionen, die sich in einem hohen Handelsüberschuss äußert.“ Wie sich das Problem dauerhaft lösen ließe: https://lnkd.in/dMfMTXFP

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  • 🌱 Ohne CO₂-Zertifikate können die meisten Unternehmen ihr Netto-Null-Versprechen nicht halten. Eine neue Studie offenbart nun deutliche Mängel ⤵️ ➡️ Von den 40 DAX-Unternehmen, die Sylvera und Senken untersucht haben, kauft knapp die Hälfte Zertifikate. Dennoch legt keines von ihnen in seinem CSRD-Bericht Informationen offen, anhand derer sich die Kompensationsprojekte überprüfen ließen. ➡️ Lediglich 55 Prozent der Zertifikate konnten die Experten durch eigene Recherchen zurückverfolgen. 45 Prozent waren für sie nicht auffindbar. ➡️ Mehr als die Hälfte der Kompensationsprojekte fiel durch das Bewertungsraster. Untersucht wurden etwa die Glaubwürdigkeit, Wirkung, und dauerhafte CO₂-Speicherung der Projekte. 💬 „Ich war überrascht, dass wir so wenige Informationen in den CSRD-Reports gefunden haben“, sagt Senken-Gründer Adrian Wons. Anders als noch vor fünf Jahren gebe es inzwischen die nötige Infrastruktur, „um es richtig zu machen“. ❗ Die fehlende Transparenz verstößt zwar nicht gegen die CSRD, da die Vorgaben keine detaillierten Angaben zu Zertifikaten verlangen. Doch aus Sicht von Sylvera-CEO Allister Furey bleibt ein zentraler Punkt außen vor: „Was die CSRD nicht erfasst, ist, ob Zertifikate tatsächlich echte Klimawirkung erzielen.“ ❓ Wie bewerten die Unternehmen selbst die Wirkung der Zertifikate? Table.Briefings hat mehrere Unternehmen um Stellungnahme gebeten. 👉 Wie sie reagiert haben, lesen Sie im ESG.Table: https://lnkd.in/drrXuUMG

  • In der Politik der Bundesregierung spielt sie bislang kaum eine Rolle – nun wird die Klima-Union lauter ⤵️ 🌳 Der Zusammenschluss von CDU- und CSU-Mitgliedern, die sich fürs Klima einsetzen, gründete sich vor fünf Jahren. Es war die Hochphase von Fridays for Future. Zehn Landesverbände gibt es inzwischen, 24 Abgeordnete aus EU-Parlament, Bundestag oder Landtagen gehören dem Verein an. Insgesamt zähle man gut 1.000 Mitglieder. ❤️ In der Politik der schwarz-roten Regierung spielt die Klima-Union jedoch kaum eine Rolle. Auch in der öffentlichen Debatte trat sie bislang eher zurückhaltend auf. Man sei mit Absicht diplomatisch, sagt ein Gründungsmitglied zu Table.Briefings, „sodass jeder in der Union uns liebhaben kann“. 📢 Doch künftig will die Klima-Union offenbar lauter sein. Ihr Vorsitzender, Ex-MdB Thomas Heilmann, kritisierte CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche in einem Standpunkt für Table.Briefings scharf – allerdings ohne sie namentlich zu nennen. Wer pauschal von drei Milliarden Euro Verschwendung bei ungenutztem Ökostrom spreche, der „betreibt keine seriöse Kostenanalyse, sondern politische Stimmungsmache“. 💬 Heilmann weiter: „Ein künstliches Ausbremsen der Erneuerbaren löst kein einziges Problem, sondern verlängert lediglich die Phase der fossilen Importabhängigkeit und zementiert die strukturelle Verwundbarkeit unseres Standorts.“ 👉 Welche prominenten Fürsprecher aus der CDU die Klima-Union hat und wie sie die aktuellen Kabinettsbeschlüsse und Gesetzentwürfe im Energie- und Klimabereich bewertet, lesen Sie in der Analyse von Toralf Staud im Climate.Table. Hier geht's zum Text: https://lnkd.in/d-GT3zer 👉 Und hier zum Standpunkt von Thomas Heilmann: https://lnkd.in/dgsDse-D

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  • Im Mai neu am Tisch: Andreas Schäfer startet als Head of Finance bei Table.Briefings ⤵️ In Konzernen, Mittelstand und Tech-Startups sammelte er über 20 Jahre Erfahrung im Aufbau und in der operativen Führung von Finanzorganisationen. Zuletzt leitete er parallel als Head of Finance & Business Development die Beteiligungsholding der Schürfeld Group und als Co-CEO das KI-Startup Wunderpen. Bei Table.Briefings verantwortet er die finanzielle Steuerung des Unternehmens: von Reporting, Forecast und Budget über KPI- und Liquiditätssteuerung bis zur Weiterentwicklung skalierbarer Finance-Strukturen. Herzlich willkommen, Andreas! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit! 🎉

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  • Mensch und Maschine: Werden Hirnimplantate bald menschliche Gefühle lesen? ⤵️ 🧠 Gehirn-Computer-Schnittstellen oder Brain-Computer-Interfaces (BCI) verbinden Mensch und Maschine, Gehirn und Robotik. Sie erfassen neuronale Aktivitäten, entschlüsseln sie und wandeln sie in Befehle um. Menschen mit bestimmten Beeinträchtigungen kann ein Implantat ins Gehirn eingepflanzt werden, das eine Verbindung zu externen Geräten wie einem Computer oder Roboterarm herstellt.  💡 „Wir verstehen immer besser, wie das Gehirn funktioniert und können Gehirnaktivität immer besser manipulieren“, sagt Maximilian Riesenhuber, Professor für Neurowissenschaften und Co-Direktor am Zentrum für Neuroingenieurswissenschaften am Medizinischen Zentrum der Georgetown University. „Das Zusammenkommen von technologischem Fortschritt, Neuro- und Computerwissenschaft hat das Ganze hochbeschleunigt“, sagt Riesenhuber. 😌 BCIs können Gefühle lesen und Emotionen stimulieren. Sie können erkennen, ob Piloten und Autofahrer müde werden oder Schüler konzentriert sind. Sie könnten etwa in Bildung, Arbeitssicherheit, Transport, Entscheidungsfindung, Gaming oder Marketing zum Einsatz kommen. 🇨🇳 China hat das Potenzial von BCI längst erkannt: Die chinesische Regierung treibt den Ausbau einer BCI-Industrie entschieden voran und hat BCI im Fünfjahresplan als Zukunftstechnologie definiert. „China entwickelt sich in der Tat rasant, und die staatliche Unterstützung für den Aufbau einer Pipeline von der Forschung bis zur Industrie ist beträchtlich“, sagt der chinesische Neurowissenschaftler Minmin Luo im Interview. 💬 „Diese Technologien werden in erster Linie entwickelt, um Patienten zu helfen, insbesondere solchen mit Lähmungen, Rückenmarksverletzungen oder schweren neurologischen Erkrankungen“, sagt Luo. Ethische Aspekte wie Patientenschutz, die Abwägung zwischen erwarteten Vorteilen und potenziellen Risiken sowie die Sicherheit der Privatsphäre und der neuronalen Daten würden in China „sehr ernsthaft diskutiert“. ❓ Was denken Sie: Sollten wir Hirnimplantate schneller vorantreiben – oder ethische Bedenken priorisieren? 👉 Die Analyse von Angela Köckritz im China.Table: https://lnkd.in/eyJUCeJy 👉 Das Interview mit Minmin Luo: https://lnkd.in/etNeUtby

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    💻 Wie sich die europäische Plattform W Social von X absetzen will 📈 Die europäische Social-Media-Plattform W Social AB will im Juni ihre Beta-Version für alle Nutzer auf der Warteliste öffnen. Anders als bei anderen Plattformen muss man sich bei W mit einem Ausweisdokument verifizieren. Leonard Schulz hat im Berlin.Table mit der Gründerin Prof. Dr. Anna Zeiter, LL.M. über ihre Pläne gesprochen. Ihre wichtigsten Aussagen: 1️⃣ „Das Kernversprechen ist: echte Menschen, keine KI-Bots. Auf X sollen mittlerweile über 50 Prozent der Accounts Bots sein – ich weiß nicht, ob das exakt stimmt, aber die Tendenz ist klar. Wir wollen eine Plattform sein, auf der man sicher sein kann, dass man mit einem Menschen kommuniziert.“ 2️⃣ „W ist eine Alternative zu X, bewusst gebaut in und aus Europa, aber offen für die Welt. Wer nicht nur lesen, sondern auch Inhalte teilen will, muss sich als Mensch verifizieren. Wir wollen eine Plattform sein, auf der Journalisten, Politiker, Bürgerinnen und Bürger aus Europa miteinander reden können – und dabei wissen, dass ihr Gegenüber kein Bot ist.“ 3️⃣ „Schaut man sich an, welche sozialen Medien wir in Europa nutzen: LinkedIn aus den USA, X aus den USA, Instagram und Facebook aus den USA, TikTok aus China. Wir geben unsere Daten, unser Revenue, alles dorthin – und bekommen Content zurück. Aber eben auch die Weltanschauung dieser Plattformen, gezielte Desinformation und Propaganda.“ Wer W Social finanziert und wie der Verifizierungsprozess funktioniert, lesen Sie hier: https://lnkd.in/ebWSE8Z2

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    Liefern komplexe Algorithmen wirklich bessere Ergebnisse als einfache, transparente Modelle? ⤵️ ❗ Nein, urteilte Deutschlands renommiertester Risikoforscher Gerd Gigerenzer beim 6. Table Forum Datengesellschaft bei Table Briefings und lieferte Beispiele. Seine Thesen zu Blackbox-Algorithmen, problematischen digitalen Geschäftsmodellen und der Frage, wie sich die fehlende digitale Risikokompetenz der Nutzerinnen und Nutzer überwinden lässt, diskutierten entscheidende Köpfe aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und hinterfragten gängige Annahmen zur Zukunft der Datengesellschaft. 💡 Gigerenzer: "Digitalisierung muss nicht unverständlich sein. Wir leben in einer Welt voller Blackboxes. Doch das ist kein Naturgesetz. Gerade in einer unsicheren Welt brauchen wir verständliche Regeln, transparente Algorithmen und risikokompetente Bürgerinnen und Bürger. " 🤝 Wir danken unserem Partner SCHUFA Holding AG für die Unterstützung des Table-Forum Datengesellschaft. Tanja Birkholz Robert von Heusinger 📸 Dirk Enters

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    Seit einem Jahr ist die schwarz-rote Koalition im Amt. Die Fachbriefings von Table.Briefings ziehen Bilanz ⤵️ 1️⃣ Berlin.Table: Die Bundesregierung hat mit dem neu gegründeten Digitalministerium unter Karsten Wildberger institutionell einen wichtigen Schritt gemacht, doch die eigentlichen Berge liegen noch vor ihr. Die Zukunftsvisionen sind zwar vorhanden, scheitern aber an zersplitterten Registern, föderalen IT-Insellösungen und Behörden, die weiterhin keine einheitlichen Schnittstellen anbieten. Ob die Regierung ihren technologischen Ambitionen gerecht wird, hängt nun davon ab, ob der Kanzler die Staatsmodernisierung zur Chefsache macht. https://lnkd.in/dqU_MyG9 2️⃣ China.Table: Die Bundesregierung hat ihre Versprechen in der China-Politik bislang nicht eingelöst. Friedrich Merz hatte zum Amtsantritt einen Kurswechsel angekündigt: Um eine Politik des De-Risking gegenüber China zu verfolgen, wollte man einseitige Abhängigkeiten abbauen und das eigene Vorgehen stärker innerhalb der Regierung und mit EU-Partnern abstimmen. 365 Tage später klafft eine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Denn chinesische Hersteller sind weiterhin tief in deutschen Lieferketten verankert, der Investitionsfluss gen Osten ist angewachsen und deutsche Ausfuhren nach China brechen ein. https://lnkd.in/dcXAGEwm 3️⃣ Bildung.Table: Im Vergleich zu manchem Kabinettskollegen treibt Bildungsministerin Karin Prien ihre bildungspolitische Agenda eher geräuschlos voran. Mit ihren sozialpolitischen Reformplänen eckt sie dagegen an. Priens Kurs ist geprägt von Spardruck: Ende März legte das BMBFSFJ einen Entwurf für eine Reform der Kinder- und Jugendhilfe vor, durch die mehrere Milliarden Euro eingespart werden sollen. Kontrovers werden Priens Reformpläne für das Programm „Demokratie leben“ diskutiert. Diversen etablierten Trägern droht das Ende der Förderung. https://lnkd.in/dPqRVkeu 4️⃣ Research.Table: Sichtbarstes Ergebnis von Dorothee Bär ist sicherlich die Hightech-Agenda. In der Community lobten sie viele, schon allein deswegen, weil dort endlich Prioritäten gesetzt wurden. Bereits in den ersten Monaten rückte Bär die Raumfahrt aus der Nische. Sie definiert das Feld nicht mehr nur als Forschungsdisziplin, sondern als Industrie‑, Sicherheits‑ und Souveränitätspolitik. Zudem wurde die Änderung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes vom Kabinett beschlossen und befindet sich im parlamentarischen Verfahren. Aber: Alle warten noch auf den großen Wurf. https://lnkd.in/dyZf8ATn 5️⃣ Agrifood.Table: Seit Amtsantritt steht Agrarminister Alois Rainer für die Rückbesinnung auf traditionelle landwirtschaftliche Werte ein und signalisiert der Fleischindustrie seine Unterstützung. Aber mindestens ebenso wichtig ist dem zurückhaltend auftretendem Ressortchef eine harmonische Zusammenarbeit mit seinen Kabinettskollegen. In der CSU sei man mit dem Politikwechsel, den er vollzogen habe, sehr zufrieden. Doch seine Wirkmächtigkeit wird infrage gestellt. https://lnkd.in/d69ypNAR

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