Moritz KÖRNER
Moritz KÖRNER

“Renew Europe”

Loceklis

Vācija - Freie Demokratische Partei (Vācija)

Dzimšanas gads : , Wiesbaden

Rakstiski balsojumu skaidrojumi Moritz KÖRNER

Deputāti var iesniegt rakstisku skaidrojumu par savu balsojumu plenārsēdē. 194. pants

Sociālās nodrošināšanas sistēmu koordinācija DE

Als FDP haben wir der Revision der Verordnung EG/883/2004 zur Koordinierung der sozialen Sicherungssysteme und der Durchführungsverordnung EG/987/2009 zugestimmt. Sie ist ein wichtiger Schritt zur Vereinfachung der Arbeitsmobilität innerhalb der EU und trägt zum Abbau von Hürden im Binnenmarkt bei, etwa durch die Digitalisierung, Harmonisierung und Vereinfachung des Meldewesens oder das A1-Formular. Mit der Revision kommen viele Vereinfachungen im Bereich der Entsendung von Arbeitern, was das Arbeiten über Grenzen hinweg entbürokratisiert. Vor allem in Grenzregionen führt das zu einer Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Wirtschaftswachstums. Allerdings sehen wir den Ausbau des Exports von Arbeitslosengeld sehr kritisch und fordern, dass sich die Kommission diesem Aspekt erneut annimmt und ihn reevaluiert.

Kopīga sistēma to trešo valstu valstspiederīgo atgriešanai, kuri Savienībā uzturas nelikumīgi (Atgriešanas regula) DE

Die FDP-Delegation des EU-Parlaments hat der Rückführungsverordnung zugestimmt, weil Europa ein einheitlicheres und wirksameres Rückführungssystem braucht. Die derzeitige Rückführungsquote ist zu niedrig, und die Verordnung enthält wichtige Fortschritte wie die Einführung einer Europäischen Rückkehranordnung und die Perspektive einer gegenseitigen Anerkennung von Rückführungsentscheidungen in der EU. Gleichzeitig sehen wir erhebliche Mängel. Besonders kritisch bewerten wir die Regelungen zum Schutz von Kindern. Trotz des ausdrücklich festgeschriebenen Vorrangs des Kindeswohls können Minderjährige über lange Zeiträume in Haft gehalten und Familien mit minderjährigen Kindern in Rückführungszentren abgeschoben werden. Entsprechende Verbesserungen konnten wir als Renew Europe leider nicht durchsetzen.
Auch bei den Rückführungszentren in Drittstaaten sehen wir Nachbesserungsbedarf. Solche Zentren können ein sinnvoller Baustein eines europäischen Rückführungssystems sein. Die Verordnung regelt ihre Umsetzung jedoch unzureichend. Statt eines gemeinsamen europäischen Ansatzes ermöglicht sie nationale Einzelwege mit begrenzter parlamentarischer Kontrolle. Zudem bleiben zentrale Fragen offen, etwa wie mit Personen umzugehen ist, deren Rückführung in das Herkunftsland nicht möglich ist.
Kritisch sehen wir zudem weitreichende Haftgründe, unverhältnismäßige Haftbedingungen sowie fehlende automatische Schutzwirkungen bei Rechtsmitteln gegen Abschiebungen. Außerdem fehlt ein klarer Schwerpunkt auf freiwilliger Rückkehr, die nachweislich nachhaltiger ist.
Trotz dieser Kritik überwiegen für uns die Notwendigkeit einer Reform und die positiven Schritte hin zu einem gemeinsamen europäischen Rückführungssystem.

Nepilngadīgo aizsardzība tiešsaistē DE

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen ist von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung. Dies betrifft etwa sexuellen Missbrauch, Betrug und extremistische Propaganda online. Dem Schutz von Minderjährigen fühle ich mich als Abgeordneter ganz besonders verpflichtet. Der Initiativbericht des Parlaments geht jedoch weit über angemessene Maßnahmen hinaus. Deshalb habe ich gegen den Bericht gestimmt.
Ein umfassendes Social-Media-Verbot für Minderjährige schließt diese von der Teilnahme am digitalen Leben aus – und das völlig unabhängig von der Art des sozialen Netzwerkes. Doch nicht alle sozialen Medien sind gleichermaßen gefährlich für Minderjährige. Hier muss zwingend differenziert werden, Totalverbote benachteiligen Kinder und Jugendliche im gesellschaftlichen Leben.
Auch die Wirksamkeit solcher Maßnahmen ist mehr als fraglich. Im Vereinigten Königreich zeigt sich, dass Altersverifikationen sehr umstritten sind. Sie lassen sich leicht umgehen und führen zu berechtigtem Protest, weil sich plötzlich alle Bürger digital identifizieren müssen.
Der Initiativbericht fordert darüber hinaus sehr viel strengere Regeln für Onlinehändler als für den klassischen Handel. Derartige staatliche Eingriffe in die unternehmerische Freiheit lehne ich online wie offline ab. Vielmehr müssen wir unsere geltenden Gesetze gegen illegale Produkte und Inhalte durchsetzen und die digitale Bildung für Menschen allen Alters zu unserer Priorität machen.

Ieteikums par vidi bez dūmiem un aerosoliem DE

Die FDP-Delegation im Europäischen Parlament erkennt einige gute Ansätze in der Parlamentsentschließung zur Empfehlung des Rates über rauchfreie Umgebungen an. Da dieses Thema aber Kompetenz der Mitgliedsstaaten ist, haben wir die Entschließung abgelehnt.

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